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Mitteilungen aus der AWMF - März/April/Mai 2014

Pressemitteilung der AWMF
Medizinische Versorgungsstrukturen müssen verlässlich vorgehalten werden: AWMF fordert Corona-Lehren ernst zu nehmen und einen intensivierten Dialog zwischen Politik und wissenschaftlicher Medizin
Berlin, September 2021 – Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie schnell das Gesundheitssystem an seine Grenzen kommt. Künftig müssen Versorgungsstrukturen im Gesundheitswesen besser geplant und vorgehalten werden, um im Krisenfall verlässlich agieren und viele Menschen zur gleichen Zeit behandeln zu können. Das fordert die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) e.V. mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl. In einem Forderungspapier, in dem die AWMF ihre Positionen zur Gesundheitspolitik für die neue Legislaturperiode benennt, betont sie auch, dass sich die gesamte Gesundheitspolitik mehr als bisher an der evidenzbasierten Medizin orientieren muss. So sollen wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaften mit ihrem Wissen und den von ihnen erarbeiteten Leitlinien-Empfehlungen noch stärker als bisher in politische Entscheidungsprozesse einbezogen werden.

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Stellungnahme der AWMF
Stellungnahme der Ad-hoc-Kommission Nutzenbewertung von Medizinprodukten der AWMF zum Entwurf einer Verordnung zum Betrieb des Implantateregisters Deutschland.
Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat am 21.06.2021 zur Umsetzung der
Bestimmungen des Implantateregistergesetzes (IRegG) den Entwurf einer Implantateregister-
Betriebsverordnung (IRegBV) vorgelegt und darin u.a. verbindliche Termine für die Aufnahme des
Registerbetriebs beginnend mit den Brustimplantaten vorgegeben und die Besetzung, Organisation
und Arbeitsweise von Auswertungsgruppen und Beirat ebenso wie die in der Produktdatenbank zu
erfassenden Daten konkretisiert.

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Stellungnahme der AWMF
Die Strukturprüfungs-Richtlinie des MDS wurde publiziert. Aus Sicht der AWMF zu spät, inhaltlich unausgereift und mit großem Potential für Rechtsstreitigkeiten.

Seit dem 27.05.2021 ist die Richtlinie des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) nach § 283 Absatz 2 Satz 1 Nr. 3 SGB V mit dem Titel „Regelmäßige Begutachtungen zur Einhaltung von Strukturmerkmalen von OPS-Kodes nach § 275d SGB V“ für die Öffentlichkeit verfügbar. Nach einer fast 3-monatigen Bearbeitungszeit erfolgte die Genehmigung der Richtlinie durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) am 20.05.2021. Die Richtlinie wurde mit einer Woche Verzögerung im Internet veröffentlicht. Die Krankenhäuser haben jetzt nur noch knapp 5 Wochen Zeit, die in der Richtlinie vorgeschriebenen Unterlagen zusammenzustellen, eine Vorgabe, die aus Sicht der AWMF für die medizinischen wissenschaftlichen Fachgesellschaften als u.a. Betroffenen eine unzumutbare Ungleichbehandlung der Akteure im Gesundheitswesen darstellt.

 

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Stellungnahme der AWMF
Die AWMF unterstützt die Stellungnahme zur zentralen Bedeutung der STIKO für wissenschaftlich fundierte und Evidenz-verpflichtete Impfempfehlungen.
Die unterzeichnenden 28 Fachgesellschaften und die AWMF sehen die aktuelle Diskussion um Impfziele, Priorisierung und der Verknüpfung von Impfung und Öffnungsstrategien mit Sorge, insbesondere, was die zentrale Rolle der Ständigen Impfkommission (STIKO) betrifft.  Stellungnahme als PDF-Datei
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AWMF trauert um ihren Präsidenten Professor Dr. med. Rolf Kreienberg
Der Präsident der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF) Professor Dr. med. Rolf Kreienberg ist im Alter von 74 Jahren völlig unerwartet verstorben. Erst am Samstag war er von der Delegiertenkonferenz der AWMF in seinem Amt bestätigt worden. Das Präsidium, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie alle Gremien und Fachgesellschaften der AWMF trauern um ihren Präsidenten, der dieses Amt seit 2015 innehatte.
Am 10. Mai 2021 ist der Präsident der AWMF, Professor Dr. med. Rolf Kreienberg aus Mainz, im Alter von 74 völlig unerwartet verstorben. Kreienberg war seit 2015 Präsident der AWMF. Die Mitglieder der AWMF-Delegiertenkonferenz bestätigten ihn erst am vergangenen Wochenende erneut in seinem Amt, umso überraschender kam sein Tod. Die ebenfalls am 8. Mai neu gewählten stellvertretenden Präsidenten der AWMF, Professor Dr. med. Rolf-Detlef Treede und Professor Dr. med. Dr. med. dent. Henning Schliephake, werden die Amtsgeschäfte nun vorübergehend übernehmen. Rolf Kreienberg engagierte sich in den vergangenen sechs Jahren in herausragender Weise für die Weiterentwicklung der AMWF. 2012 wurde er zum Präsidiumsmitglied gewählt, war Vorsitzender der Leitlinienkommission und seit 2015 Präsident der AMWF. In dieser Zeit hat er im Sinne der wissenschaftlichen Medizin viele Zukunftsthemen vorangetrieben. So setzte sich die AWMF während seiner Präsidentschaft beispielsweise dafür ein, dass die Wissenschaft in der ärztlichen Ausbildung einen höheren Stellenwert erhält. Darüber hinaus hat Professor Kreienberg gemeinsam mit dem AWMF-Institut für Medizinisches Wissensmanagement (AWMF-IMWi) die Digitalisierung des Leitlinienwissens in Deutschland angestoßen. Kreienbergs Leben stand im Zeichen von Medizin und Wissenschaft. Er studierte Humanmedizin in Mainz und Wien. 1975 begann er seine Facharztweiterbildung im Fach Geburtshilfe und Gynäkologie an der Universitätsfrauenklinik Mainz, 1981 erhielt er seine Facharzt-Anerkennung. Zwei Jahre später folgte seine Habilitation für das Fach Frauenheilkunde und Geburtshilfe. 1984 erfolgte die Ernennung zum leitenden Oberarzt und Personaloberarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universität Mainz. Anschließend war er ein Jahr kommissarisch als geschäftsführender Leiter der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauenheilkunde der Universität Mainz tätig. Von 1992 bis 2012 war er Direktor der Universitätsfrauenklinik Ulm. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit waren die Gynäkologische Onkologie sowie Operationsverfahren oder die Chemo- und Hormontherapie bei Mammakarzinom und gynäkologischen Tumoren. Außerdem befasste er sich mit der Immun- und Gentherapie. Neben seinem Engagement in der AWMF hatte Kreienberg vielfältige Funktionen in anderen Fachgesellschaften inne. Von 2000 bis 2002 war er Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG), von 2008 bis 2010 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Kreienberg gehörte zahlreichen Beratungsgremien an, seit 2011 war er Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer, seit 2013 Mitglied in dessen Vorstand. Die Verantwortlichen der AWMF und aller ihrer Mitgliedsgesellschaften sind bestürzt über den plötzlichen Tod von Professor Kreienberg. Ihr Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Tochter. Es wird gebeten, von einer telefonischen Beileidsbekundung gegenüber der Familie Abstand zu nehmen. Mitteilung als PDF-Datei
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Pressemitteilung der AWMF
AWMF begrüßt Anpassung des Medizinstudiums: Wissenschaftskompetenz ist Schlüsselqualifikation für jede ärztliche Tätigkeit
Berlin, Februar 2021 – Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) begrüßt die Stärkung der wissenschaftlichen Ausbildung im Rahmen der Weiterentwicklung der Approbationsordnung für Ärzte (ÄApprO). Diese greift die Zielsetzung des Masterplans Medizinstudium 2020 auf, die Ausbildung von Ärzt*innen mehr an Kompetenzen zu orientieren. Die AWMF hatte sich frühzeitig in diesen Prozesseingebracht und sich auch in der aktuellen Anhörung zum Referentenentwurf geäußert. Die Aufnahme wissenschaftlicher Methoden und den Erwerb medizinisch-wissenschaftlicher Fertigkeiten als neue Studienziele bewerten die Experten als positiv und sehen darin eine langjährige Forderung der AWMF aufgegriffen. Gleichzeitig hat die AWMF Empfehlungen zur Verbesserung für die Bereiche Lehre, Prüfungen und Lerninhalte formuliert. 
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S3 Leitlinie - Schulen in Zeiten der SARS-CoV-2-Pandemie
Maßnahmen zur Prävention und Kontrolle der SARS-CoV-2-Übertragung in Schulen - Lebende S3-Leitlinie veröffentlicht.
Link zur S3 Leitlinie:
https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/027-076.html 
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Stellungnahme der AWMF
Stellungnahme der AWMF zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit: Verordnung zur Neuregelung der ärztlichen Ausbildung
Stellungnahme der AWMF als PDF-Datei
Einzelstellungnahmen von Fachgesellschaften als ZIP-Datei
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Pressemitteilung der AWMF
AWMF fordert zukunftsorientiertes, nachhaltiges und effektives Gesundheitssystem für Deutschland. Evidenzbasierte Medizin muss Grundlage der Gesundheitspolitik bilden
Berlin, Januar 2021 – Entscheidungen der Gesundheitspolitik sollen künftig grundsätzlich auf Basis der besten verfügbaren Evidenz erfolgen. Das ist eine der wesentlichen gesundheitspolitischen Forderungen der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) e.V. für die nächste Legislaturperiode. Im Rahmen der Delegiertenkonferenz der AWMF diskutierten die Teilnehmer*innen wichtige gesundheitspolitische Ziele für die Zeit nach der Bundestagswahl im Jahr 2021. So sollen wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaften mit den wissenschaftlichen Daten entsprechender Studien und ihren Leitlinien-Empfehlungen und die AWMF noch stärker als bisher in politische Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Vollständige Pressemitteilung als PDF-Datei. Politische Forderungen der AWMF zur Bundestagswahl 2021 als PDF-Datei
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Förderbekanntmachung des Gemeinsamen Bundesausschuss – Medizinische Leitlinien (MedLL)
Unabhängige Finanzierung von Leitlinien: Förderbekanntmachung des Gemeinsamen Bundesausschuss – Medizinische Leitlinien (MedLL)
Durch das im Dezember 2019 in Kraft getretene Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) wurden Möglichkeiten geschaffen, hochwertige medizinische Leitlinien und damit die Leitlinienarbeit der Fachgesellschaften in der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) e.V. unabhängig zu finanzieren. Mit heutigem Datum hat der Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) in diesem Kontext die erste Förderbekanntmachung veröffentlicht zum Bereich "Entwicklung oder Weiterentwicklung von medizinischen Leitlinien, für die in der Versorgung besonderer Bedarf besteht". Die Schwerpunkte für die Entwicklung und Weiterentwicklung von Leitlinien legte das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) fest: - Versorgung bei seltenen Krankheiten - Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und komplexem Behandlungsbedarf - Prävention und Behandlung von Infektionskrankheiten, insbesondere zur Stärkung der sachgerechten Antibiotikatherapie und zur Eindämmung antimikrobieller Resistenzen Die Einreichungsfrist für vollständige Anträge für Projekte zu medizinischen Leitlinien endet am 12. Januar 2021 um 12.00 Uhr. Anträge können ausschließlich in elektronischer Form über das Internetportal des beauftragten Projektträgers, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR), abgegeben werden. Die vollständige Ausschreibung auf der Website des G-BA finden Sie über folgenden Link: https://innovationsfonds.g-ba.de/foerderbekanntmachungen/foerderbekanntmachung-versorgungsforschung-medizinische-leitlinien-medll.32 Für Fragen in Bezug auf das Förderverfahren, die Vorgaben des AWMF-Regelwerks betreffen, steht das  AWMF-IMWi gern jederzeit zur Verfügung unter imwi@awmf.org
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Mit besten Grüßen aus Düsseldorf

Wolfgang Müller M.A.

AWMF-Geschäftsstelle

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