Leitlinien-Detailansicht

Nationale VersorgungsLeitlinie Chronische KHK

Registernummer nvl - 004
Klassifikation S3

Stand: 16.09.2022 , gültig bis 15.09.2027

Gründe für die Themenwahl:

kapitelweise Überarbeitung: Kapitel Revaskularisationstherapie

Erkrankung mit zunehmender Häufigkeit, großer volkswirtschaftlicher Bedeutung, sektorenübergreifendem Behandlungsbedarf (siehe auch Allgemeiner Methodenreport unter http://www.versorgungsleitlinien.de/methodik).

Die hohe Prävalenz und Inzidenz der koronaren Herzkrankheit  (KHK) in Deutschland sowie eine große Variationsbreite in der Versorgungsqualität verlangen verstärkte Bemühungen um die Optimierung der Versorgung von Patienten mit koronarer Herzkrankheit  (KHK).

Zielorientierung der Leitlinie:

Nationale VersorgungsLeitlinien sollen die Versorgung von Patient*innen in Deutschland verbessern durch aktuelle wissenschaftlich begründete Empfehlungen zu Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation sowie für ein strukturiertes und optimiertes Management der Erkrankung. Dazu gehört insbesondere auch eine verbesserte Kommunikation zwischen den Behandelnden über alle Sektoren- und Fächergrenzen hinaus sowie der Einbezug der Patient*innen in alle Behandlungsentscheidungen.

Darüber hinaus erhoffen sich die Autor*innen und die herausgebenden Organisationen der Nationalen VersorgungsLeitlinie Chronische KHK konkret:

  • die Förderung der Kommunikation zwischen den beteiligten Professionen und Sektoren zur Minimierung von Diskrepanzen zwischen den Versorgungsebenen;
  • die Stärkung der patientenzentrierten Versorgung (verbesserte Arzt-Patienten-Kommunikation, gemeinsame Vereinbarung von Therapiezielen, Förderung der Adhärenz einer an den individuellen Zielen ausgerichteten Therapie);
  • die Vermeidung sowohl von Unterdiagnostik als auch von Risiken diagnostischer Verfahren durch eine geeignete Abfolge nicht-invasiver und invasiver Diagnostik entsprechend der individuellen Vortestwahrscheinlichkeit;?
  • eine bessere Implementierung der konservativen medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapie als Basis der Langzeitversorgung;?
  • die Förderung der körperlichen Aktivität durch individualisiertes, an die Leistungsdiagnostik angepasstes Training.

  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Nationale VersorgungsLeitlinie Chronische KHK"
    Patientenleitlinie "Nationalen VersorgungsLeitlinie Chronische Koronare Herzkrankheit: KHK"
    Leitlinienreport
    Empfehlungsübersicht der NVL Chronisch KHK
    Übersicht: Was ist wichtig? Was ist neu
    Leitlinienreport zur Patientenleitlinie
    Entscheidungshilfe: Verdacht auf koronare Herzkrankheit - Brauche ich eine Herzkatheter-Untersuchung?
    Entscheidungshilfe: Katheter-Untersuchung bei koronarer Herzkrankheit - Stents einsetzen oder erst mal abwarten?
    Entscheidungshilfe: Verengte Herzkranzgefäße - Stent oder Bypass?
    Patientenblatt: Koronare Herzkrankheit – Welche Untersuchungen kommen für mich in Frage?
    Patientenblatt: Koronare Herzkrankheit – Entscheidungen gemeinsam besprechen
    Patientenblatt: Koronare Herzkrankheit - Warum Ernährung und Bewegung wichtig sind
    Patientenblatt: Koronare Herzkrankheit – Warum es hilft, aufs Rauchen zu verzichten
    Patientenblatt: Koronare Herzkrankheit – Warum empfiehlt mir meine Ärztin oder mein Arzt Statine?
    Kurzinformation: Koronare Herzkrankheit – wenn sich die Herzgefäße verengen
    Kurzinformation: Koronare Herzkrankheit – was Sie oder Ihre Angehörigen im Notfall tun können
    Patienteninformationen zur KHK in englischer Sprache
    Patienteninformationen zur KHK in französischer Sprache
    Patienteninformationen zur KHK in spanischer Sprache
    Patienteninformationen zur KHK in arabischer Sprache
    Patienteninformationen zur KHK in türkischer Sprache
    Patienteninformationen zur KHK in russischer Sprache

    Federführende Fachgesellschaft

    NVL-Programm von BÄK, KBV, AWMF
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Ärztinnen/Ärzte sowie Angehörige nichtärztlicher Berufsgruppen, die an der Versorgung dieser Menschen in allen Sektoren beteiligt sind,sowie Patientinnen/Patienten

    Patientenzielgruppe

     Erwachsene Patienten mit einer chronischen Herzkrankheit (KHK) 

    Versorgungsbereich

    ambulant, stationär, teilstationär, Sekundär-Prävention, Früherkennung, Diagnostik, Therapie, Rehabilitation, primärärztliche Versorgung, spezialärztliche Versorgung 
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    NVL-Programm von BÄK, KBV, AWMF
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. (DGN)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen e.V. (DGPR)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften e.V. (DGRW)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin e.V. (DGSM)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention e.V. (DGSP)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie e.V. (DGTHG)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Verhaltensmedizin und Verhaltensmodifikation e.V. (DGVM)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V. (DGZMK)
    Visitenkarte
    Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin e.V. (DKPM)
    Visitenkarte
    Deutsche Röntgengesellschaft, Gesellschaft für Medizinische Radiologie e.V. (DRG)
    Visitenkarte
    Gesellschaft für Phytotherapie e.V. (GPT)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ)
    Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe
    Gemeinnützige Selbsthilfe Schlafapnoe Deutschland e.V. (GSD)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    ÄZQ – Redaktion Nationale VersorgungsLeitlinien
    TiergartenTower
    Straße des 17. Juni 106-108
    10623 Berlin Tel.: 030-4005-2508 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    ÄZQ – Redaktion Nationale VersorgungsLeitlinien
    TiergartenTower
    Straße des 17. Juni 106-108
    10623 Berlin Tel.: 030-4005-2508 e-Mail senden
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    kapitelweise Überarbeitung: Kapitel Revaskularisationstherapie

    Erkrankung mit zunehmender Häufigkeit, großer volkswirtschaftlicher Bedeutung, sektorenübergreifendem Behandlungsbedarf (siehe auch Allgemeiner Methodenreport unter http://www.versorgungsleitlinien.de/methodik).

    Die hohe Prävalenz und Inzidenz der koronaren Herzkrankheit  (KHK) in Deutschland sowie eine große Variationsbreite in der Versorgungsqualität verlangen verstärkte Bemühungen um die Optimierung der Versorgung von Patienten mit koronarer Herzkrankheit  (KHK).

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Nationale VersorgungsLeitlinien sollen die Versorgung von Patient*innen in Deutschland verbessern durch aktuelle wissenschaftlich begründete Empfehlungen zu Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation sowie für ein strukturiertes und optimiertes Management der Erkrankung. Dazu gehört insbesondere auch eine verbesserte Kommunikation zwischen den Behandelnden über alle Sektoren- und Fächergrenzen hinaus sowie der Einbezug der Patient*innen in alle Behandlungsentscheidungen.

    Darüber hinaus erhoffen sich die Autor*innen und die herausgebenden Organisationen der Nationalen VersorgungsLeitlinie Chronische KHK konkret:

    • die Förderung der Kommunikation zwischen den beteiligten Professionen und Sektoren zur Minimierung von Diskrepanzen zwischen den Versorgungsebenen;
    • die Stärkung der patientenzentrierten Versorgung (verbesserte Arzt-Patienten-Kommunikation, gemeinsame Vereinbarung von Therapiezielen, Förderung der Adhärenz einer an den individuellen Zielen ausgerichteten Therapie);
    • die Vermeidung sowohl von Unterdiagnostik als auch von Risiken diagnostischer Verfahren durch eine geeignete Abfolge nicht-invasiver und invasiver Diagnostik entsprechend der individuellen Vortestwahrscheinlichkeit;?
    • eine bessere Implementierung der konservativen medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapie als Basis der Langzeitversorgung;?
    • die Förderung der körperlichen Aktivität durch individualisiertes, an die Leistungsdiagnostik angepasstes Training.