Leitlinien-Detailansicht

Nationale VersorgungsLeitlinie COPD

Registernummer nvl - 003
Klassifikation S3

Stand: 25.06.2021 , gültig bis 24.06.2026

Verfügbare Dokumente

Kurzfassung der Leitlinie "Nationale VersorgungsLeitlinie COPD"
Langfassung der Leitlinie "Nationale VersorgungsLeitlinie COPD"
Leitlinienreport
Foliensatz: Nationale VersorgungsLeitlinie(NVL)COPD
Flyer: NVL COPD - was ist wichtig?
Fragebogen: Fragebogen für rauchende Patient*innen mit COPD
Patient*inneninformation: COPD - Brauche ich besondere Impfungen?
Patient*inneninformation: COPD - Brauche ich Kortison?
Patient*inneninformation: COPD - Information für Angehörige
Patient*inneninformation: COPD - Meine wichtigsten Medikamente
Patient*inneninformation: COPD - Soll ich an einer Schulung teilnehmen?
Patient*inneninformation: COPD - Unterschiede bei Inhalier-Geräten
Patient*inneninformation: COPD - Warum alltägliche und seelische Belastungen wichtig werden können
Patient*inneninformation: COPD - Warum Bewegung wichtig ist
Patient*inneninformation: COPD - Was tun bei unbekanntem Inhalier-Gerät?
Patient*inneninformation: COPD - Warum Rauchstopp wichtig ist

Federführende Fachgesellschaft

NVL-Programm von BÄK, KBV, AWMF
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Kurzfassung der Leitlinie "Nationale VersorgungsLeitlinie COPD"
    Langfassung der Leitlinie "Nationale VersorgungsLeitlinie COPD"
    Leitlinienreport
    Foliensatz: Nationale VersorgungsLeitlinie(NVL)COPD
    Flyer: NVL COPD - was ist wichtig?
    Fragebogen: Fragebogen für rauchende Patient*innen mit COPD
    Patient*inneninformation: COPD - Brauche ich besondere Impfungen?
    Patient*inneninformation: COPD - Brauche ich Kortison?
    Patient*inneninformation: COPD - Information für Angehörige
    Patient*inneninformation: COPD - Meine wichtigsten Medikamente
    Patient*inneninformation: COPD - Soll ich an einer Schulung teilnehmen?
    Patient*inneninformation: COPD - Unterschiede bei Inhalier-Geräten
    Patient*inneninformation: COPD - Warum alltägliche und seelische Belastungen wichtig werden können
    Patient*inneninformation: COPD - Warum Bewegung wichtig ist
    Patient*inneninformation: COPD - Was tun bei unbekanntem Inhalier-Gerät?
    Patient*inneninformation: COPD - Warum Rauchstopp wichtig ist

    Federführende Fachgesellschaft

    NVL-Programm von BÄK, KBV, AWMF
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Empfehlungen der NVL COPD richten sich an

    - alle Ärzt*innen, die in den von der NVL angesprochenen Versorgungsbereichen tätig sind (z. B. Allgemeinmedizin, Arbeitsmedizin, Innere Medizin, Pneumologie, Physikalische Medizin und Rehabilitation, Psychosomatik);

    - die nicht-ärztlichen Fachberufe, die in den von einer NVL angesprochenen Versorgungsbereichen als Kooperierende der Ärzteschaft tätig sind (z. B. Apotheker*innen, Physiotherapeut*innen, Psychotherapeut*innen);

    - betroffene Patient*innen sowie ihr persönliches Umfeld (z. B. Partner*innen, Kinder) unter Nutzung von speziellen Patientenleitlinien und Patienteninformationen.

    Die NVL COPD richtet sich weiterhin an

    - die Vertragsverantwortlichen von „Strukturierten Behandlungsprogrammen“ und „Integrierten Versorgungsverträgen“;

    - die medizinischen wissenschaftlichen Fachgesellschaften und andere Herausgeber von Leitlinien, deren Leitlinien ihrerseits die Grundlage für die NVL bilden können;

    - die Kostenträger im Gesundheitssystem;

    - die Öffentlichkeit zur Information über gute medizinische Vorgehensweise.

    Patientenzielgruppe

    Patient*innen mit COPD

    Versorgungsbereich

    Ambulante, stationäre und rehabilitative Versorgung aller Ebenen
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    NVL-Programm von BÄK, KBV, AWMF
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Akademie für Ethik in der Medizin e.V. (AEM)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. (DGHNO-KHC)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. (DGP)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V. (DGP)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Physikalische und Rehabilitative Medizin e.V. (DGPRM)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften e.V. (DGRW)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin e.V. (DGSM)
    Visitenkarte
    Deutsche Röntgengesellschaft, Gesellschaft für Medizinische Radiologie e.V. (DRG)
    Visitenkarte
    Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin e.V. (DKPM)
    Visitenkarte
    Gesellschaft für Phytotherapie e.V. (GPT)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin e.V. (DGIIN)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie e.V. (DGT)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e.V. (DG-Sucht)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK)
    Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ)
    Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe
    Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK)
    Deutsche Atemwegsliga
    Deutsche Forschungsgruppe Pneumologie in der Primärversorgung e.V. (DFPP)
    Deutsche Gesellschaft für Nikotin- und Tabakforschung e.V. (DGNT)
    Deutsche Interdisziplinäre Gesellschaft für Außerklinische Beatmung (DIGAB)
    Deutsche Gesellschaft für Psychologie e.V., DGPs
    Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG)
    FORUM chronisch kranker und behinderter Menschen im Paritätischen Gesamtverband
    Deutsche PatientenLiga Atemwegserkrankungen - DPLA e.V.

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    ÄZQ – Redaktion Nationale VersorgungsLeitlinien TiergartenTower, Straße des 17. Juni 106-108
    10623 Berlin
    Tel.: 030-4005-2508 - Fax: 030-4005-2555
    Internet: www.leitlinien.de Tel.: 030 / 4005 2508 Fax.: 030 / 4005 2555 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    ÄZQ
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Erkrankung mit zunehmender Häufigkeit, großer volkswirtschaftlicher Bedeutung, sektorenübergreifendem Behandlungsbedarf. Die hohe Prävalenz und Inzidenz von COPD in Deutschland sowie eine große Variationsbreite in der Versorgungsqualität verlangen verstärkte Bemühungen um die Optimierung der Versorgung von Patienten mit COPD.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Nationale VersorgungsLeitlinien sollen die Versorgung von Patient*innen in Deutschland verbessern durch aktuelle wissenschaftlich begründete Empfehlungen zu Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation sowie für ein strukturiertes und optimiertes Management der Erkrankung. Dazu gehört insbesondere auch eine verbesserte Kommunikation zwischen den Behandelnden über alle Sektoren- und Fächergrenzen hinaus sowie der Einbezug der Patient*innen in alle Behandlungsentscheidungen.

    Darüber hinaus erhoffen sich die Autor*innen und die herausgebenden Organisationen der Nationalen VersorgungsLeitlinie COPD konkret

    • Eine Verbesserung der Diagnostik. Dies beinhaltet die möglichst frühe Diagnose der Erkrankung, eine angemessene Verlaufskontrolle aber auch die Vermeidung von Über- und Unterdiagnostik durch Verwendung an-gemessener Referenzwerte für die Spirometrie.
    • Eine Optimierung des Therapiemanagements: insbesondere eine an die individuellen Voraussetzungen jedes Patienten beziehungsweise jeder Patientin angepasste Therapie die auch das Potenzial nicht medikamentöser Verfahren ausschöpft sowie wichtige Aspekte wie Multimorbidität angemessen berücksichtigt.
    • Eine Optimierung des Managements der Komorbiditäten, insbesondere der Umgang mit Angst und Depression, Osteoporose, Schmerz.
    • Die Stärkung der Arzt-Patienten-Kommunikation mit dem Ziel, die Adhärenz zu gemeinsam vereinbarten Therapiezielen zu fördern und die vorausschauende Planung der Behandlung zu fördern.
    • Die Förderung des Verständnisses von COPD als eine chronische Erkrankung, die dauerhafter Betreuung insbesondere auch palliativmedizinischer Versorgung bedarf.
    • Die Förderung von Aufklärung über und Motivation zu lebensstilbezogener Anpassung: Dies betrifft körperliche Aktivität und Training sowie insbesondere die Beachtung des großen Stellenwerts der Tabakentwöhnung.