Leitlinien-Detailansicht

subacromiales Impingement

Registernummer 187 - 060
Klassifikation S2e

Stand: 20.11.2021 , gültig bis 19.11.2026

Die Leitlinien von DGOU, DGU und DGOOC werden seit 2022 als DGOU-Leitlinien geführt. Die Freigaben der zum Erstellungszeitpunkt beteiligten Fachgesellschaften behalten ihre Gültigkeit.

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "subacromiales Impingement "
Leitlinienreport

Verbindung zu themenverwandten Leitlinien

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "subacromiales Impingement "
    Leitlinienreport

    Verbindung zu themenverwandten Leitlinien

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie richtet sich an alle an der Behandlung beteiligten Berufsgruppen, die Patienten mit einem subacromialen Impingement therapieren. Sie umfasst Ärzte, die Patienten mit o.g. Pathologie behandeln, insbesondere Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie, zudem Physiotherapeuten und Ergotherapeuten. Zudem ist die Leitlinie auch für betroffene Patienten vorgesehen. Zur diesbezüglichen besseren Verständlichkeit wurde ein Patientenglossar angelegt.

    Patientenzielgruppe

    Die Empfehlungen sind für die Zielgruppe erwachsener Frauen und Männer mit subacromialem Impingement des Schultergelenkes vorgesehen. Im Folgenden wird von Ärzten, Therapeuten und Patienten gesprochen, um eine reibungslosere Lesbarkeit zu ermöglichen. Ausdrücklich sind mit dieser Diktion alle Geschlechterzugehörigkeiten gleichermaßen eingeschlossen und respektiert.

    Versorgungsbereich

    Ambulante sowie stationäre Diagnostik und Therapie.

  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Deutsche Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie e. V. (DVSE) (mit-federführend)
    Berufsverband für Arthroskopie e.V. (BVASK)
    Bundesverband Selbstständiger Physiotherapeuten - IFK e.V.
    Deutsche Gesellschaft für Physiotherapiewissenschaft (DGPTW)
    Deutsche Rheuma-Liga
    Deutscher Verband der Ergotherapeuten (DVE) e.V.
    Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V.
    Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA)
    Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS)
    BG Kliniken – Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung gGmbH

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Lena Marie Marter DGOU-Leitliniensekretariat
    Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e. V. (DGOU)
    Straße des 17. Juni 106-108
    10623 Berlin
    Tel.: 030 – 340 60 36 15 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Dr. med. Sophia Hünnebeck Funktionsoberärztin Abt. für Obere Extremität, Hand- und Mikrochirurige
    Immanuel Krankenhaus Berlin e-Mail senden
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Das Impingementsyndrom gilt als „Volkskrankheit" und ist eine weit verbreitete Diagnose in allen Versorgungssystemen. Allein die Begriffsbestimmung des Krankheitsbildes sorgt für kontinuierliche Debatten; so gibt es überlappende Bezeichnungen der Pathologie als subacromiales Impingementsyndrom (SIS) oder subacromiales Schmerzsyndrom (subacromial pain syndrom SAPS) in Abgrenzung zum mechanischen Outlet Impingement (MOI). Aufgrund dieser Mischung von Pathologien und Terminologien ist es von großem Interesse, die spezifischen Therapieerfolge von operativer und konservativer Therapie der einzelnen Pathologien strukturiert zu differenzieren und entsprechende Handlungsempfehlungen zu erarbeiten.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Ziel dieser Leitlinie ist es, die Diagnostik und Behandlung von Patienten mit einem „Impingement“ des Schultergelenks zu verbessern. Insbesondere die differenzierte Indikationsstellung und Klassifikation der vielfältigen Ursachen soll hierdurch optimiert werden. Auf Basis dieser Leitlinie soll eine differenzierte Indikation zu konservativen oder operativen Therapieverfahren gestellt werden. Aktuelle Behandlungsverfahren werden auf ihre Effektivität anhand des höchsten vorhandenen Evidenzniveaus bewertet. Der Fokus dieser Leitlinie liegt hierbei auf den mechanischen Formen des primären Impingements.