Leitlinien-Detailansicht

Kawasaki - Syndrom

Registernummer 185 - 003
Klassifikation S2k

Stand: 16.12.2020 , gültig bis 15.12.2025

Gründe für die Themenwahl:

Diese Leitlinie soll die früher vorhandene Leitlinie Kawasaki-Syndrom unter der Rubrik Vaskulitiden/Bereich Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises ersetzen. Ziel war es, die bisher rein rheumatologisch verfasste Leitlinie mit den Kinderkardiologen neu zu erarbeiten. Auf der Basis der aktuellen Literatur wird vor allem die Diagnostik, Therapie und Nachsorge dargestellt. Es ist wichtig, dass für alle pädiatrisch tätigen Ärzte diese Kinder, mit zunächst unklarem Fieber, differentialdiagnostisch bekannt sind. Die Therapie soll dann primär stationär erfolgen. In dem Setting ist die kinderkardiologische Expertise erforderlich, und die Erfahrung im Umgang mit auto- inflammatorischen Erkrankungen.  

Zielorientierung der Leitlinie:

Diese Leitlinie gibt orientierende Anweisungen für fachgerechtes, diagnostisches und therapeutisches ärztliches Handeln bei Patienten, bei denen ein Kawasaki Syndrom diagnostiziert wurde. Die Leitlinie entbindet den Arzt nicht von seiner Verantwortung im einzelnen Krankheitsfall und hat weder haftungsbegründende noch haftungsausschließende Wirkung. Sie legt ausschließlich ärztlich-wissenschaftliche und keine wirtschaftlichen Aspekte dar. Die Leitlinie gibt den zum Zeitpunkt der Abfassung gültigen Stand medizinischen Wissens wieder. 

  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Kawasaki - Syndrom"
    Leitlinienreport

    Federführende Fachgesellschaft

    Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie e.V. (GKJR)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie und Angeborene Herzfehler e.V. (DGPK)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie richtet sich vorrangig an Kinder- und Jugendärzte, Kinderkardiologen und Kinder- und Jugendrheumatologen in Klinik und Praxis. Dass durch die modernen Publikationsmöglichkeiten (Internet) auch Eltern Zugang haben, wurde bei der Formulierung der Leitlinie berücksichtigt, ohne den medizinisch-wissenschaftlichen Charakter aufzugeben. Ziel ist eine Optimierung der ärztlichen Versorgungsqualität. 

    Patientenzielgruppe

    Vom 1. Lebensjahr und über das gesamte Kindesalter bis zum Erwachsenenalter 

    Versorgungsbereich

    ambulant, stationär

    Diagnostik, Therapie

    spezialärztliche Versorqunq

  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie e.V. (GKJR)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie und Angeborene Herzfehler e.V. (DGPK)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie e.V. (DGTHG)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Deutsche Gesellschaft für Pränatal- und Geburtsmedizin e.V. (DGPGM)
    Bundesverband Herzkranke Kinder (BVHK e.V.)
    Arbeitsgemeinschaft Niedergelassener Kinderkardiologen e. V. (ANKK)
    Arbeitsgemeinschaft der an allgemein-pädiatrischen Kliniken tätigen pädiatrischen Kardiologen (AAPK)
    Deutsche Herzstiftung e.V.

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Dr. Ulrich Neudorf Westdeutsche Herz- und Gefäßzentrum Essen
    Klinik für Kardiologie und Angiologie
    Kinderkardiologie
    Hufelandstraße 55
    45147 Essen e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Dr. Prasad Oommen Leiter des Bereichs Pädiatrische Rheumatologie
    Universitätsklinikum Düsseldorf
    Moorenstraße 5
    40225 Düsseldorf e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Jochen Weil Deutsches Herzzentrum München
    Lazarettstraße 36
    80636 München e-Mail senden
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Diese Leitlinie soll die früher vorhandene Leitlinie Kawasaki-Syndrom unter der Rubrik Vaskulitiden/Bereich Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises ersetzen. Ziel war es, die bisher rein rheumatologisch verfasste Leitlinie mit den Kinderkardiologen neu zu erarbeiten. Auf der Basis der aktuellen Literatur wird vor allem die Diagnostik, Therapie und Nachsorge dargestellt. Es ist wichtig, dass für alle pädiatrisch tätigen Ärzte diese Kinder, mit zunächst unklarem Fieber, differentialdiagnostisch bekannt sind. Die Therapie soll dann primär stationär erfolgen. In dem Setting ist die kinderkardiologische Expertise erforderlich, und die Erfahrung im Umgang mit auto- inflammatorischen Erkrankungen.  

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Diese Leitlinie gibt orientierende Anweisungen für fachgerechtes, diagnostisches und therapeutisches ärztliches Handeln bei Patienten, bei denen ein Kawasaki Syndrom diagnostiziert wurde. Die Leitlinie entbindet den Arzt nicht von seiner Verantwortung im einzelnen Krankheitsfall und hat weder haftungsbegründende noch haftungsausschließende Wirkung. Sie legt ausschließlich ärztlich-wissenschaftliche und keine wirtschaftlichen Aspekte dar. Die Leitlinie gibt den zum Zeitpunkt der Abfassung gültigen Stand medizinischen Wissens wieder.