Leitlinien-Detailansicht

Thromboembolieprophylaxe bei Querschnittlähmung

Registernummer 179 - 015
Klassifikation S1

Stand: 01.09.2020 , gültig bis 31.08.2025

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Thromboembolieprophylaxe bei Querschnittlähmung"
Angaben zu Interessenkonflikten

Federführende Fachgesellschaft

Deutschsprachige Medizinische Gesellschaft für Paraplegiologie e.V.
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Thromboembolieprophylaxe bei Querschnittlähmung"
    Angaben zu Interessenkonflikten

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutschsprachige Medizinische Gesellschaft für Paraplegiologie e.V.
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Paraplegiologen, Angiologen, Internisten, Neurochirurgen, Neurologen, Orthopäden und Unfallchirurgen, Phlebologen und Ärzte der Physikalischen Medizin und Rehabilitation

    Patientenzielgruppe

    Akute/chronische traumatische und nicht-traumatische Querschnittlähmung

    Versorgungsbereich

    stationär; Prävention, Früherkennung; Diagnostik, Therapie, Rehabilitation; spezialärztliche Versorgung  
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutschsprachige Medizinische Gesellschaft für Paraplegiologie e.V.
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Angiologie - Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V. (DGA)
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    Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
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    Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie e.V. (DGNC)
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    Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN)
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    Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU)
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    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Petra Rauch Sekretariat Prof. Weidner
    Klinik für Paraplegiologie - Querschnittzentrum
    Universitätsklinikum Heidelberg
    Schlierbacher Landstr. 200a
    69118 Heidelberg Tel.: 06221 / 56-26322 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Norbert Weidner Ärztlicher Direktor
    Klinik für Paraplegiologie - Querschnittzentrum
    Universitätsklinikum Heidelberg
    Schlierbacher Landstr. 200a
    69118 Heidelberg e-Mail senden
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Gemäß der Risikokategorien in der operativen und nicht-operativen Medizin zählt die traumatische und nicht-traumatische Querschnittläsion zur höchsten Kategorie mit einem VTE-Risiko von 60-80%. Wesentlich zu dem hohen VTE-Risiko bei Querschnittlähmung tragen die erheblichen Paresen der Extremitäten mit konsekutiver venöser Stase bei. Je nach Schweregrad und Schädigungshöhe gehen Querschnittlähmungen mit individuell sehr unterschiedlichen Lähmungsausprägungen einher. Die unterschiedliche Ausprägung der Lähmung wiederum erfordert eine differenzierte Betrachtung hinsichtlich der Prophylaxe-Qualität (medikamentös und/oder mechanisch) und –Dauer. Weitere QS-spezifische Risikofaktoren und deren Relevanz für die VTE-Prophylaxe werden diskutiert. Der Geltungsbereich der Leitlinie erstreckt sich auf traumatische und nicht-traumatische Querschnittlähmungen. 

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Überblick über Evidenzbasis und gegenwärtige Behandlungspraxis in Deutschsprachigen Querschnittgelähmtenzentren sowie Behandlungsempfehlung zur Prophylaxe thromboembolischer Ereignisse bei Querschnittlähmung.