Leitlinien-Detailansicht

Nierenzysten und zystische Nierenerkrankungen bei Kindern

Registernummer 166 - 003
Klassifikation S2k

Stand: 01.03.2020 , gültig bis 28.02.2025

2.6.2020: redaktionell überarbeitete Langfassung ausgetauscht

Verfügbare Dokumente

Kurzfassung der Leitlinie "Nierenzysten und zystische Nierenerkrankungen bei Kindern"
Langfassung der Leitlinie "Nierenzysten und zystische Nierenerkrankungen bei Kindern"
Leitlinienreport
Angaben zu Interessenkonflikten

Federführende Fachgesellschaft

Gesellschaft für Pädiatrische Nephrologie e.V. (GPN)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Kurzfassung der Leitlinie "Nierenzysten und zystische Nierenerkrankungen bei Kindern"
    Langfassung der Leitlinie "Nierenzysten und zystische Nierenerkrankungen bei Kindern"
    Leitlinienreport
    Angaben zu Interessenkonflikten

    Federführende Fachgesellschaft

    Gesellschaft für Pädiatrische Nephrologie e.V. (GPN)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie dient zur Information für Kinder- und Jugendmediziner und richtet sich an pädiatrische Nephrologen, Neonatologen und pädiatrische Intensivmediziner, Perinatalmediziner, Pädiatrische Radiologen und Anwender pädiatrisch-sonographischer Diagnostik, Urologen, Kinderchirurgen, Gynäkologen und Geburtshelfer sowie Humangenetiker.

    Patientenzielgruppe

    Feten, Kinder und junge Erwachsene, bei denen eine oder mehrere Zysten an den Nieren festgestellt werden, sowie Kinder mit bekanntem Risiko für eine autosomal dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD) auf Grund der Erkrankung eines Elternteils. 

    Versorgungsbereich

    Der Hauptteil der Empfehlungen ist zur Anwendung in der ambulanten pädiatrischen und pränatalen Versorgung gedacht. Einige Empfehlungen adressieren Aspekte der stationären Versorgung, auch um übliche Wege in der stationären Betreuung für ambulante Behandler aufzuzeigen.
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Gesellschaft für Pädiatrische Nephrologie e.V. (GPN)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Perinatale Medizin e.V. (DGPM)
    Visitenkarte
    Gesellschaft für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin e.V. (GNPI)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie e.V. (DGKCH)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM)
    Visitenkarte
    Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie e.V. (GPR)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Humangenetik e.V. (GfH)
    Visitenkarte
    Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung (GPGE)
    Visitenkarte

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    PD Dr. Charlotte Gimpel Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin
    Zusatzbezeichnung Kindernephrologie
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin
    Innere Medizin IV - Nephrologie
    Universitätsklinikum Freiburg

    e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    PD Dr. Charlotte Gimpel
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Die Betreuung von Feten, Kindern und jungen Erwachsenen mit zystischen Nierenerkrankungen ist eine interdisziplinäre und strukturübergreifende Aufgabe. In einigen Aspekten dieser Versorgung hat es in den letzten Jahren rasche Fortschritte gegeben (z.B. Möglichkeiten der genetischen Testung, Überlebenswahrscheinlichkeit nach neonataler Dialysebehandlung, Vasopressin-Antagonisten zur Behandlung der ADPKD bei Erwachsenen). Zu diesen Themen existieren bis jetzt nur wenige Leitlinien, auch im englischsprachigen Bereich. Durch die große Bandbreite der Erkrankungs-Schweregrade ist die geeignete Zuweisung der Patienten ein wichtiges Ziel zur Verbesserung der Patientenversorgung.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Die Leitlinie soll in Anbetracht der raschen medizinischen Fortschritte eine einheitlich hochwertige medizinische Versorgung der Betroffenen ermöglichen. Durch eine frühere Zuweisung von geeigneten Patienten an spezialisierte Zentren soll ein besseres Überleben der schwer Betroffenen ermöglicht werden (z.B. durch Entbindung im geeigneten Perinatalzentrum), sowie eine Überversorgung von nur milde Betroffenen vermieden werden (z.B. durch Verzicht auf Nephrektomie bei Kindern mit multizystischer Nierendysplasie).