Leitlinien-Detailansicht

Posttraumatische Belastungsstörung

Registernummer 155 - 001
Klassifikation S3

Stand: 30.04.2019 , gültig bis 29.04.2024

06.02.2020: redaktionell überarbeitete Langfassung ausgetauscht

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Posttraumatische Belastungsstörung"
Evidenzbericht 1: Bewertung von Leitlinien
Evidenzbericht 2: Bewertung Meta-Analysen
Evidenzbericht 3: Evidenztabellen Primärstudien
Angaben zu Interessenkonflikten

Federführende Fachgesellschaft

Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie e.V. (DeGPT)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Posttraumatische Belastungsstörung"
    Evidenzbericht 1: Bewertung von Leitlinien
    Evidenzbericht 2: Bewertung Meta-Analysen
    Evidenzbericht 3: Evidenztabellen Primärstudien
    Angaben zu Interessenkonflikten

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie e.V. (DeGPT)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie richtet sich an alle Personen, die an der Behandlung von Menschen mit posttraumatischen psychischen Störungen beteiligt sind. Dies umfasst den Bereich der primärärztlichen Versorgung durch Hausärzte oder Krankenhausambulanzen bis hin zur traumaspezifischen fachärztlichen und fachpsychotherapeutischen Versorgung in spezialisierten ambulanten oder stationären Behandlungssettings (vgl. Kapitel Versorgung).

    Patientenzielgruppe

    Die Leitlinie bezieht sich auf Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS). Dies schließt sowohl Betroffene mit einer klassischen PTBS als auch mit einer komplexen PTBS ein, entsprechend dem Konzept der komplexen PTBS in ICD-11. Weiter bezieht sich die Leitlinie auf Betroffene, bei denen eine PTBS gleichzeitig mit weiteren psychische Störungen vorliegt, etwa affektiven Störungen, psychotischen Störungen, somatoformen Störungen, dissoziativen Störungen, Essstörungen, Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen oder Substanzstörungen.

    Versorgungsbereich

    Ambulant, stationär, teilstationär

    Diagnostik, Therapie, Rehabilitation

    Primärärztliche und spezialisierte Versorgung

  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie e.V. (DeGPT)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM)
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    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
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    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V. (DGKJP)
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    Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)
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    Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT) e.V.
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    Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)
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    Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften e.V. (DGRW)
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    Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V. (DGSPJ)
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    Deutsche Ärztliche Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DÄVT)
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    Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin e.V. (DKPM)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK)
    Bundesvereinigung Verhaltenstherapie im Kindes- und Jugendalter e.V. (BVKJ)
    Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG)
    Deutsche Ärztliche Gesellschaft für Verhaltenstherapie e.V. (DÄVT)
    Deutsche Fachgesellschaft für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie e.V. (DFT)
    Deutsche Gesellschaft für Psychologie e.V., DGPs
    Fachverband EMDRIA Deutschland e.V.
    Zentrum für Psychiatrie und Psychotraumatologie der Bundeswehr (BwK)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Annett Lotzin Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
    Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
    Martinistraße 52
    20246 Hamburg
    e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. med. Ingo Schäfer, MPH Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
    Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
    Martinistraße 52
    20246 Hamburg
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Die Psychotraumatologie hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem sich immer weiter aus differenzierenden Forschungs- und Versorgungsbereich entwickelt. Als Querschnittsfach ist sie integraler Bestandteil der Psychiatrie und Psychotherapie, der Psychosomatischen Medizin,sowie der klinischen Psychologie. Aber auch für andere Berufsgruppen die häufig mit Personen mit posttraumatischen Störungen konfrontiert sind, etwa in der primärärztlichen Versorgung und anderen medizinischen Bereichen, ist das Wissen um die Folgen traumatischer Erfahrungen und angemessene Hilfen für Betroffene von großer Bedeutung. 

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Das Ziel der vorliegenden Leitlinie ist es, die Handlungssicherheit bei Berufsgruppen, die an der Versorgung von Personen mit Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) beteiligt sind zu erhöhen und dadurch die Behandlung Betroffener zu verbessern.