Leitlinien-Detailansicht

Diagnostik und Therapie der Spondylodiszitis

Registernummer 151 - 001
Klassifikation S2k

Stand: 26.08.2020 , gültig bis 25.08.2025

12.10.2020: redaktionell überarbeitete Langfassung eingestellt

Adressaten

Ärzte, die in der Versorgung von Patienten mit Spondylodiszitis eingebunden sind.

Patientenzielgruppe

Erwachsene/ältere Patienten

Versorgungsbereich

ambulant/stationär; Früherkennung, Diagnostik, Therapie, Nachbehandlung; spezialisierte Versorgung
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Diagnostik und Therapie der Spondylodiszitis"
    Leitlinienreport
    Angaben zu Interessenkonflikten

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Wirbelsäulengesellschaft (DWG)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e.V. (DGOOC)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Ärzte, die in der Versorgung von Patienten mit Spondylodiszitis eingebunden sind.

    Patientenzielgruppe

    Erwachsene/ältere Patienten

    Versorgungsbereich

    ambulant/stationär; Früherkennung, Diagnostik, Therapie, Nachbehandlung; spezialisierte Versorgung
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Wirbelsäulengesellschaft (DWG)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e.V. (DGOOC)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Infektiologie e.V. (DGI)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie e.V. (DGNC)
    Visitenkarte
    Deutsche Röntgengesellschaft e.V. (DRG)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Psychologische Schmerztherapie und -forschung (DGPSF)
    Visitenkarte
    Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU)
    Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR)
    Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Deutsche Wirbelsäulengesellschaft (DWG)
    Institut für Unfallchirurgische Forschung und Biomechanik
    Universität Ulm
    Helmholtzstraße 14
    89081 Ulm Tel.: 04181 92 89 555 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Priv.-Doz. Dr. Christian Herren Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie
    Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
    Uniklinik RWTH Aachen
    Pauwelsstrasse 30 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Dr. Nicolas H. von der Höh Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie
    Universitätsklinikum Leipzig AöR
    Liebigstraße 20
    04103 Leipzig e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    PD Dr. Marc Dreimann Zentrum für Operative Medizin
    Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, Sektion Wirbelsäulenchirurgie
    Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf


    e-Mail senden
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Vertebrale Osteomyelitiden sind mit einem Anteil von 3-5% selten, stellen jedoch bei Patienten über 50 Jahren die dritthäufigste Form der Osteomyelitis dar. Die altersstandardisierte Fallzahl wird vom Bundesamt für Statistik im Jahr 2015 mit 30/250.000 angegeben und übersteigt somit die aktuelle Inzidenz von 2-4/100.000. Die z.T. sehr heterogene und unspezifische Symptomatik kann die Diagnose und insbes. die adäquate Therapieeinleitung verzögern, so dass hier ein großer Handlungsbedarf besteht. Jedoch ist eine frühzeitige Therapie mit einem besseren Outcome verbunden. Im deutschsprachigen Raum existieren bislang Expertenmeinungen und EbM-Level IV-Arbeiten zu Therapie- und Diagnostikoptionen, aber klare Leitlinien fehlen.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Die Leitlinie hat zum Ziel, die Qualität der Patientenversorgung mit diesem Krankheitsbild zu verbessern und auch die große Variationsbreite in der Versorgung (Über-/Unter-/Fehlversorgung) einzugrenzen. Hierzu gehören verlässliche Definitionen der notwendigen Diagnostikoptionen und die Vorstellung der Therapiemöglichkeiten auf Basis der aktuellen wissenschaftlichen Kenntnis (beste verfügbare Evidenz) und Praxis.

    Konkrete Punkte:

    • Darstellung der Ätiopathogenese und des Keimspektrums,
    • Optimierung des diagnostischen Prozesses,
    • Darstellung aktueller Möglichkeiten der diagnostischen Verfahren in Hinblick auf fokussierte Suche bei einer (un)spezifischen Spondylodiszitis,
    • Darstellung der bildgebenden Verfahren und Vergleich der diagnostischen Wertigkeiten,    
    • Darstellung der adäquaten Therapieoptionen (konservativ/operativ/interventionell) und Vorstellung eines Therapiealgorithmus,
    • Verhinderung einer Diagnostik und Therapie ohne wissenschaftlich belegten Nutzen