Leitlinien-Detailansicht

Schmerzassessment bei älteren Menschen in der vollstationären Altenhilfe

Registernummer 145 - 001
Klassifikation S3

Stand: 11.07.2017 , gültig bis 10.07.2022

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Schmerzassessment bei älteren Menschen in der vollstationären Altenhilfe"
Leitlinienreport
Leitliniensynopse

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Schmerzassessment bei älteren Menschen in der vollstationären Altenhilfe"
    Leitlinienreport
    Leitliniensynopse

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Altenpfleger, Ärzte, Ergotherapeuten, Gesundheits- und Krankenpfleger, Logopäden, Psychologen, Physiotherapeuten und alle weiteren an der Versorgung von alten Menschen in der stationären Altenhilfe beteiligten Berufsgruppen

    Patientenzielgruppe

    Menschen über 65 Jahre in Einrichtungen der vollstationären Altenhilfe

    Versorgungsbereich

    Einrichtungen der stationären Altenhilfe
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
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    Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)
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    Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e. V.(DGGG)
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    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
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    Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)
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    Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG)
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    Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)
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    Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU)
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    Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC)
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    Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Verband Physikalische Therapie, Vereinigung für die physiotherapeutischen Berufe (VPT) e.V.
    Deutsches Netzwerk zur Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP)
    Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) e.V.
    Deutsche Gesellschaft für Sprach und Stimmheilkunde e.V. (DGSS)
    Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG)
    Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V. (DBSH)
    Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe, DBFK
    Deutscher Pflegerat e. V.
    Bundesverband Selbstständiger Physiotherapeuten - IFK e.V.
    Deutscher Verband der Ergotherapeuten (DVE) e.V.
    Deutsche Alzheimer Gesellschaft, DalzG
    Deutsche Gesellschaft für Alterszahnmedizin (DGAZ)
    Deutscher Berufsverband für Altenpflege e. V. (DBVA)
    Deutsche Gesellschaft für Psychologie e.V., DGPs
    Deutsche Gesellschaft für psychologische Schmerztherapie und –forschung (DGPSF)
    Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. (DGS)
    Deutsche SCHMERZLIGA e.V.
    Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft e.V. (DMtG)
    Netzwerk „Musiktherapie mit alten Menschen“
    Verband Deutscher Podologen (VDP) e.V.
    Demenz Support Stuttgart gGmbH
    Bundesverband Geriatrie e.V.
    Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK)
    Kuratorium Deutsche Altershilfe, Wilhelmine-Lübke-Stiftung e.V. (KDA)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Jun.-Prof. Dr. Erika Sirsch Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar
    Lehrstuhl für Akutpflege
    Pallottistraße 3
    56179 Vallendar Tel.: 0261 6402 257 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Jun.-Prof. Dr. Erika Sirsch
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    1. Schmerzen stellen ein weit verbreitetes Problem im Alter dar. 2. Ältere Menschen äußern Ihren Schmerz im Vergleich zu Jüngeren viel seltener, da er häufig als dem Alter zugehörig empfunden wird. 3. Der Anteil von Menschen in der stationären Altenhilfe liegt weltweit zwischen 49% und 86%. In deutschen Einrichtungen geben fast 60% der Bewohner/innen Schmerzen an. 4. Über 800 000 Plätze in Alteneinrichtungen stehen in der Bundesrepublik Deutschland zur Verfügung. Da von Pflegenden und weiteren an der Behandlung beteiligten Personen noch nicht systematisch vorhandene Beschwerden erfasst werden, bleibt der Schmerz lange unerkannt. 5. Noch schwieriger wird die Schmerzerkennung, wenn Personen ihre Fähigkeit der verbalen Kommunikation verloren haben. Aus Studien geht ein eindeutiger Zusammenhang von zunehmenden kognitiven Beeinträchtigungen und unentdeckten sowie unterversorgten Schmerzen hervor. 6. Einrichtungen, die Leistungen nach dem SGB XI erbringen, sind gesetzlich verpflichtet, Schmerzmanagement strukturiert umzusetzen. 

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Die Optimierung der Schmerzerkennung als Voraussetzung einer gezielten Schmerztherapie für BewohnerInnen in Einrichtungen der vollstationären Altenhilfe