Leitlinien-Detailansicht

Virusinfektionen bei Organ- und allogen Stammzell-Transplantierten: Diagnostik, Prävention und Therapie

Registernummer 093 - 002
Klassifikation S2k

Stand: 31.05.2019 , gültig bis 31.05.2023

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Virusinfektionen bei Organ- und allogen Stammzell-Transplantierten: Diagnostik, Prävention und Therapie "
Leitlinienreport
Angaben zu Interessenkonflikten

Federführende Fachgesellschaft

Gesellschaft für Virologie e.V. (GfV)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Virusinfektionen bei Organ- und allogen Stammzell-Transplantierten: Diagnostik, Prävention und Therapie "
    Leitlinienreport
    Angaben zu Interessenkonflikten

    Federführende Fachgesellschaft

    Gesellschaft für Virologie e.V. (GfV)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

     Ambulant und klinisch tätige Ärztinnen und Ärzte von Patienten vor, während und nach Organ- und Stammzelltransplantation 

    Patientenzielgruppe

    Erwachsene und Kinder nach SOT bzw. allo-SZT 

    Versorgungsbereich

     Stationär und ambulant 
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Gesellschaft für Virologie e.V. (GfV)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Immunologie e.V. (API)
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    Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)
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    Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN)
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    Deutsche Gesellschaft für Infektiologie e.V. (DGI)
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    Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
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    Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)
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    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
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    Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP)
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    Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektologie (DGPI)
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    Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie e.V. (DGTHG)
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    Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI)
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    Gesellschaft für Pädiatrische Nephrologie (GPN)
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    Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH)
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    Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie e.V. (PEG)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Deutsche Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten e.V. (DVV) (mit federführend)
    Berufsverband Deutscher Pathologen
    Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Knochenmark- und Blutstammzelltransplantation (DAGKBT)
    Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe e.V. (DLH)
    Deutsche Transplantationsgesellschaft (DTG)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. Barbara Schmidt Institut für Mikrobiologie und Hygiene, Klinische Virologie und Infektionsimmunologie
    Franz-Josef-Strauss-Allee 11
    93053 Regensburg Tel.: 0941-944-6405 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Barbara Schmidt
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Im Herbst 2013 beschloss die Kommission Leitlinien der Gesellschaft für Virologie (GfV) und der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten (DVV) auf Anregung der Kommission Antiinfektiva, Resistenz und Therapie (ART) am Robert Koch-Institut eine Leitlinie zu Virusinfektionen bei solider Organ- (SOT) und Stammzell-Transplantation (SZT) zu erstellen, da es für dieses für das Gesundheitssystem relevante Thema bis dahin im deutschsprachigen Raum keine entsprechende Leitlinie gab. Mit der Koordination wurden Prof. Dr. med. Barbara Schmidt und (als Vertretung) Prof. Dr. rer. nat. Susanne Modrow, Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Regensburg, beauftragt.  

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Patienten nach SOT und allo-SZT sind wegen der therapieassoziierten Immunsuppression durch das Auftreten viraler Infektionen besonders gefährdet. Ein Screening vor und ein risikoadaptiertes Monitoring nach Transplantation kann solche Erkrankungen in vielen Fällen verhindern oder abschwächen, wenn die Diagnostik mit einer Prophylaxe bzw. präemptiven Therapie verbunden wird. Die vorliegende Leitlinie „Virusinfektionen bei Organ- und allogen Stammzell-Transplantierten: Diagnostik, Prävention und Therapie“ behandelt eine Reihe von Virusinfektionen, die nach aktuellen wissenschaftlichen Daten für die SOT/allo-SZT relevant sind und nicht in anderweitigen Leitlinien abgehandelt werden (z.B. HIV, Hepatitis B und C). Die Leitlinie soll ein einheitliches Vorgehen mit sinnvollem Einsatz labordiagnostischer Methoden und darauf basierend den rationalen Einsatz von Virostatika in der Prophylaxe und (präemptiven) Therapie nach SOT und allo-SZT ermöglichen.