Leitlinien-Detailansicht

Empfehlungen für die strukturellen Voraussetzungen der perinatologischen Versorgung in Deutschland

Registernummer 087 - 001
Klassifikation S2k

Stand: 31.03.2021 , gültig bis 30.03.2026

Gründe für die Themenwahl:

Die Betreuung von Hochrisiko-Schwangeren, Frühgeborenen und potentiell kranken Neugeborenen ist eine interdisziplinäre und Fachgrenzen übergreifende perinatalmedizinische Aufgabe. Hier gilt es, in enger Abstimmung mit den Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), eine strukturierte Zusammenarbeit für die Betreuung von sowohl Schwangeren als auch Neu- und Frühgeborenen, unter Einbeziehung aller relevanten Fachgruppen, insbesondere der Gynäkologen, der Hebammen, der Anästhesisten, der Pädiater, der Kinderchirurgen und der Pflegefachkräfte, zu etablieren. Diese jetzt dritte Version der Leitlinie setzt auf die beiden früheren S1-Leitlinien zum gleichen Thema auf.

Zielorientierung der Leitlinie:

Ziel der Leitlinie ist eine an den gegebenen berufspolitischen und durch den G-BA festgelegten Voraussetzungen zur Erbringung perinatalmedizinischer Leistungen eine hochwertige medizinische Versorgung der Betroffenen zu ermöglichen. Durch eine frühzeitige Zuweisung von Hochrisiko-Schwangeren in spezialisierte Zentren soll eine Verringerung der Frühgeborenenrate ebenso ermöglicht werden wie die optimale Betreuungsstruktur für die dann zu erwartenden Kinder, namentlich die Frühgeborenen oder die Neugeborenen mit angeborenen Fehlbildungen. 

  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Empfehlungen für die strukturellen Voraussetzungen der perinatologischen Versorgung in Deutschland"
    Angaben zu Interessenkonflikten

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Perinatale Medizin e.V. (DGPM)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie richtet sich primär an Hebammen, Gynäkologen (auch in der ambulanten Betreuung zur besseren Planung der Überweisung einer Schwangeren in das für sie angemessene Zentrum) sowie Anästhesisten, Pädiater und Kinderchirurgen. Sie dient zur Information für Kinderkrankenschwestern.

    Patientenzielgruppe

    Schwangere, Frühgeborene, kranke Neugeborene sowie Neugeborene mit angeborenen und in der Perinatalperiode zu operierenden Fehlbildungen.

    Versorgungsbereich

    Der Hauptteil der Empfehlungen betrifft die stationäre geburtshilflich-gynäkologische Versorgung, ebenso wie die neonatologisch-intensivmedizinische Betreuung der Schwangeren und Neu- und Frühgeborenen.
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Perinatale Medizin e.V. (DGPM)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG)
    Visitenkarte
    Gesellschaft für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin e.V. (GNPI)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.V.
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie e.V. (DGKCH)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V. (DGP)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Bundesverband "Das frühgeborene Kind" e.V.
    Deutsche Gesellschaft für Pränatal- und Geburtsmedizin e.V. (DGPGM)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. Rainer Rossi Vivantes Klinikum Neukölln
    Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
    Rudower Straße 48
    12351 Berlin Tel.: 030 130 14 8269/70 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Rainer Rossi Vivantes Klinikum Neukölln
    Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
    Rudower Straße 48
    12351 Berlin e-Mail senden
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Die Betreuung von Hochrisiko-Schwangeren, Frühgeborenen und potentiell kranken Neugeborenen ist eine interdisziplinäre und Fachgrenzen übergreifende perinatalmedizinische Aufgabe. Hier gilt es, in enger Abstimmung mit den Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), eine strukturierte Zusammenarbeit für die Betreuung von sowohl Schwangeren als auch Neu- und Frühgeborenen, unter Einbeziehung aller relevanten Fachgruppen, insbesondere der Gynäkologen, der Hebammen, der Anästhesisten, der Pädiater, der Kinderchirurgen und der Pflegefachkräfte, zu etablieren. Diese jetzt dritte Version der Leitlinie setzt auf die beiden früheren S1-Leitlinien zum gleichen Thema auf.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Ziel der Leitlinie ist eine an den gegebenen berufspolitischen und durch den G-BA festgelegten Voraussetzungen zur Erbringung perinatalmedizinischer Leistungen eine hochwertige medizinische Versorgung der Betroffenen zu ermöglichen. Durch eine frühzeitige Zuweisung von Hochrisiko-Schwangeren in spezialisierte Zentren soll eine Verringerung der Frühgeborenenrate ebenso ermöglicht werden wie die optimale Betreuungsstruktur für die dann zu erwartenden Kinder, namentlich die Frühgeborenen oder die Neugeborenen mit angeborenen Fehlbildungen.