Leitlinien-Detailansicht

Synovitis bei Hämophilie

Registernummer 086 - 005
Klassifikation S2k

Stand: 07.03.2018 , gültig bis 06.03.2023

30.7.2019: redaktionell überarbeiteter Leitlinienreport eingestellt

Adressaten

Anwendergruppen sind Hämostaseologen, Pädiater, Allgemeinmediziner, Internisten, Orthopäden, Nuklearmediziner, Rehabilitationsmediziner, Sportmediziner, Radiologen und Physiotherapeuten.  Die Leitlinie dient neben den unter Anwendergruppen aufgeführten Fachgruppen zusätzlich noch zur Information für Hausärzte, Chirurgen, Pathologen, Rheumatologen und Unfallchirurgen.  

Patientenzielgruppe

Zielgruppe sind Patienten mit leichter, mittelschwerer und schwerer Hämophilie A oder B.

Versorgungsbereich

Patienten mit Hämophilie bekommen auf Grund von Einblutungen in Gelenke frühzeitig eine Synovitis. Die Diagnostik und Therapie der Synovitis kann konservativ, interventionell oder operativ sein. Diese Versorgungsbereiche werden mit der Leitlinie adressiert.

  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Synovitis bei Hämophilie"
    Leitlinienreport

    Federführende Fachgesellschaft

    Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung e.V. (GTH)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Anwendergruppen sind Hämostaseologen, Pädiater, Allgemeinmediziner, Internisten, Orthopäden, Nuklearmediziner, Rehabilitationsmediziner, Sportmediziner, Radiologen und Physiotherapeuten.  Die Leitlinie dient neben den unter Anwendergruppen aufgeführten Fachgruppen zusätzlich noch zur Information für Hausärzte, Chirurgen, Pathologen, Rheumatologen und Unfallchirurgen.  

    Patientenzielgruppe

    Zielgruppe sind Patienten mit leichter, mittelschwerer und schwerer Hämophilie A oder B.

    Versorgungsbereich

    Patienten mit Hämophilie bekommen auf Grund von Einblutungen in Gelenke frühzeitig eine Synovitis. Die Diagnostik und Therapie der Synovitis kann konservativ, interventionell oder operativ sein. Diese Versorgungsbereiche werden mit der Leitlinie adressiert.

  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung e.V. (GTH)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e. V. (DGN)
    Visitenkarte
    Deutsche Röntgengesellschaft e.V. (DRG)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Muskuloskelettaler Arbeitskreis Hämophilie e. V. (mit-federführend)
    Interessengemeinschaft Hämophiler e.V.
    Deutsche Hämophiliegesellschaft (DHG)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Priv.-Doz. Dr. med. Björn Habermann Orthopädie am Fürstenhof
    Kaiserstraße 35
    60329 Frankfurt am Main e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Priv.-Doz. Dr. med. Björn Habermann
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Im Rahmen der Hämophilie und den daraus resultierenden rezidivierenden Einblutungen in das Gelenk entwickelt sich eine chronische Entzündung der Synovia, die wiederum zu einer fortwährenden Zerstörung des Gelenkes bis hin zu einer schweren sekundären Arthrose führt. Es ist mittlerweile konsens, dass eine Einblutung und deren Folge, eine chronische Synovitis, konsequent behandelt werden müssen. Allerdings sind die Therapieansätze von Behandler zu Behandler unterschiedlich und teils konträr. Die Angaben in der Literatur zur Behandlung der Synovitis hierzu sind spärlich. Bislang gibt es noch keine systematische Auswertung der in der Literatur vorhandenen Daten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es schätzungsweise 6000 Betroffene in Deutschland, das heißt an Hämophilie Erkrankte mit zum Teil mehrfachen Gelenkblutungen im Jahr.
    Eine übergreifende Leitlinie ermöglicht es den behandelnden Ärzten und Physiotherapeuten, aber auch den Patienten, eine Gelenkblutung und Synovitis im Rahmen der Hämophilie frühzeitig, konsequent nach aktuellem Stand der wissenschaftlichen Evidenz zu erkennen und stadiengerecht zu behandeln. Hierdurch kann die Entstehung von Spät- und Folgeschäden mit massiver Einschränkung der Lebensqualität reduziert werden. 

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Das Ziel der Leitlinie ist, den behandelnden Ärzten und Physiotherapeuten sowie den Patienten auf der Grundlage des aktuellen wissenschaftlichen Stands eine Leitlinie zur Definition, Epidemiologie, Pathogenese, Klinik, Diagnostik und Therapie zur Verfügung zu stellen. Anhand der Leitlinie sollten idealerweise die Versorgung der Hämophilie-Patienten verbessert und die Spätfolgen der Erkrankung minimiert werden. Unter Berücksichtigung sozio-ökonomischer Aspekte kann dies zu einer Kostenreduktion im Rahmen der Behandlung mit Gerinnungsfaktoren aber auch im Rahmen der Vermeidung von Spätfolgen führen.