Leitlinien-Detailansicht

Zahnimplantatversorgungen bei multiplen Zahnnichtanlagen und Syndromen

Registernummer 083 - 024
Klassifikation S3

Stand: 31.12.2016 , gültig bis 30.12.2021

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Zahnimplantatversorgungen bei multiplen Zahnnichtanlagen und Syndromen"
Leitlinienreport
Publikation Int J Implant Dent

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich (DGI)
Visitenkarte
Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK)
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  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Zahnimplantatversorgungen bei multiplen Zahnnichtanlagen und Syndromen"
    Leitlinienreport
    Publikation Int J Implant Dent

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich (DGI)
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    Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Zahnärzte, Zahnärzte mit Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie, Fachzahnärzte für Oralchirurgie und Kieferorthopädie,spezialisierte Zahnärzte in zahnärztlicher Prothetik, Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, betroffene Patienten

    Patientenzielgruppe

    Diese Leitlinie richtet sich an Patienten mit angeborener Nichtanlage einzelner, mehrerer oder aller Zähne der zweiten Dentition exklusive der Weisheitszähne.

    Versorgungsbereich

    Diese Leitlinie gilt für den ambulanten und stationären zahnärztlichen, fachzahnärztlichen und fachärztlichen Versorgungsbereich. Dieser umfasst Behandlungen in Zahnarztpraxen/ Zahnkliniken, Haupt- und Belegabteilungen für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie/Oralchirurgie in Krankenhäusern.
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich (DGI)
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    Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie (DGKFO)
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    Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG)
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    Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e. V. (DG PARO)
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    Deutsche Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien e.V. (DGPro)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Arbeitsgemeinschaft Kieferchirurgie der DGZMK
    Berufsverband Deutscher Oralchirurgen, BDO
    Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa, BDIZ EDI
    Bundeszahnärztekammer, BZÄK
    Deutsche Gesellschaft für ästhetische Zahnmedizin (DGÄZ)
    Deutsche Gesellschaft für Computergestützte Zahnheilkunde (DGCZ)
    Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie (DGZI)
    Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V.
    Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, KZBV
    Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Dr. med. dent. Silke Auras, MPH Leitlinienbeauftragte der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK)
    Liesegangstr. 17a
    40211 Düsseldorf e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden Rotes Kreuz Krankenhaus Kassel
    Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
    Hansteinstraße 29
    34121 Kassel
  • Inhalte
    Versorgungsbereich:

    ambulante, stationäre Versorgung

    Gründe für die Themenwahl:

    Zahnnichtanlagen (spontan oder im Rahmen von Syndromen) sind die häufigste Fehlbildung des Menschen. Zur Wiederherstellung der Kaufähigkeit können die Zahnlücken durch  kieferorthopädischen Lückenschluß, durch Zahntransplantation oder durch Erhalt des vorangegangenen Milchzahns behandelt werden. Die fehlenden Zähnen können auch prothetisch konventionell und implantatgetragen ersetzt werden. Weil die Zahnzahlanomalie bei ausbleibendem  Zahndurchbruch im Wechselgebiss auffällt, stellt sich die Frage ob die kaufunktionelle Rehabilitation bereits in der Kindheit bis 12 Jahre, im Adoleszentenalter oder im frühen Erwachsenenalter stattfindet. Unter anderem wegen der langen Standzeit der Versorgungen sind hohe  Anforderungen an die Qualität zu stellen.  Unter anderem wegen der häufig notwendigen kieferorthopädischen Behandlung,  dem Bedarf für Knochenaufbauten und Knochenumstellungen bei Dysgnathien ist eine  Interdisziplinarität der Beurteilung und Behandlung wünschenswert. Eine Ausnahmeindikation der Krankenkassen zur Kostenübernahme von Zahnimplantaten liegt häufig vor. 

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Die oben aufgeführten Besonderheiten, insbesondere der Zeitpunkt der Behandlung mit Zahnimplantaten werden kontrovers diskutiert und sollen im Rahmen der Leitlinie in einen Behandlungskorridor eingeordnet werden. Dieser Korridor soll den behandelnden Ärzten als Entscheidungsspielraum dienen. Dadurch sollen die Patienten besser versorgt werden und die Zahngesundheit der Betroffenen optimiert werden