Leitlinien-Detailansicht

Management der Großgefäßvaskulitiden

Registernummer 060 - 007
Klassifikation S2k

Stand: 06.07.2020 , gültig bis 05.07.2025

Adressaten

Diese Leitlinie richtet sich an alle in Diagnostik und Behandlung der GGV (und häufig assoziierter Komplikationen und Begleiterkrankungen) beteiligten Personengruppen wie ärztliches und Pflegepersonal und soll als Informationsquelle und Leitfaden in der stationären und ambulanten Versorgung an GGV Erkrankter dienen. Zielgruppe sind einerseits Behandelnde in der Rheumatologie und anderen an der Erstellung der Leitlinie mitwirkenden Disziplinen, die an der spezialfachärztlichen Versorgung von GGV beteiligt sind, darunter die Angiologie, Gefäßchirurgie, Innere Medizin, Neurologie, Ophthalmologie, Pathologie und Radiologie. Andererseits dient die Leitlinie zur Information für andere Fachdisziplinen (u.a. Nuklearmedizin, Labormedizin, Physikalische und rehabilitative Medizin) und die hausärztliche und allgemeine Versorgung (u.a. Allgemeinmedizin, Geriatrie; z.B. zur Früherkennung, Zuweisung und Frühdiagnostik).

Die Leitlinie soll basierend auf der verfügbaren Evidenz als Entscheidungshilfe bei der Diagnose, Therapie und Langzeitbetreuung an GGV Erkrankter dienen.

Patientenzielgruppe

Die Leitlinie gilt für alle Erwachsenen mit dem Verdacht auf oder Nachweis einer RZA oder TAK.

Versorgungsbereich

Ambulant, stationär und teilstationär

primärärztliche und spezialisierte Versorgung

Diagnostik und Therapie

  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Kurzfassung der Leitlinie "Management der Großgefäßvaskulitiden"
    Langfassung der Leitlinie "Management der Großgefäßvaskulitiden"
    Patientenleitlinie "Management der Großgefäßvaskulitiden"
    Leitlinienreport

    Verbindung zu themenverwandten Leitlinien

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Diese Leitlinie richtet sich an alle in Diagnostik und Behandlung der GGV (und häufig assoziierter Komplikationen und Begleiterkrankungen) beteiligten Personengruppen wie ärztliches und Pflegepersonal und soll als Informationsquelle und Leitfaden in der stationären und ambulanten Versorgung an GGV Erkrankter dienen. Zielgruppe sind einerseits Behandelnde in der Rheumatologie und anderen an der Erstellung der Leitlinie mitwirkenden Disziplinen, die an der spezialfachärztlichen Versorgung von GGV beteiligt sind, darunter die Angiologie, Gefäßchirurgie, Innere Medizin, Neurologie, Ophthalmologie, Pathologie und Radiologie. Andererseits dient die Leitlinie zur Information für andere Fachdisziplinen (u.a. Nuklearmedizin, Labormedizin, Physikalische und rehabilitative Medizin) und die hausärztliche und allgemeine Versorgung (u.a. Allgemeinmedizin, Geriatrie; z.B. zur Früherkennung, Zuweisung und Frühdiagnostik).

    Die Leitlinie soll basierend auf der verfügbaren Evidenz als Entscheidungshilfe bei der Diagnose, Therapie und Langzeitbetreuung an GGV Erkrankter dienen.

    Patientenzielgruppe

    Die Leitlinie gilt für alle Erwachsenen mit dem Verdacht auf oder Nachweis einer RZA oder TAK.

    Versorgungsbereich

    Ambulant, stationär und teilstationär

    primärärztliche und spezialisierte Versorgung

    Diagnostik und Therapie

  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Angiologie - Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V. (DGA)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin - Gesellschaft für operative, endovaskuläre und präventive Gefäßmedizin e.V. (DGG)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP)
    Visitenkarte
    Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e.V. (DOG)
    Visitenkarte
    Deutsche Röntgengesellschaft e.V. (DRG)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Berufsverband Deutscher Pathologen
    Österreichische Gesellschaft für Rheumatologie und Rehabilitation
    Schweizerische Gesellschaft für Rheumatologie
    Deutsche Rheuma-Liga

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Barbara Gundelach Referentin des Vorstands
    Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V.
    Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, Aufgang C
    10179 Berlin
    Tel.: +49 -30 - 24 04 84 72 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. med. Bernhard Hellmich
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Inzidenz 250-290 Betroffene pro Mio Einwohner pro Jahr/bei Menschen >50 Jahre ist RZA die häufigste Großgefäßvaskulitis; bisher keine evidenzbasierte LL für RZA vorliegend, effektiveTherapie mittlerweile möglich, akute Verläufe mit Visusverlust durch Akutsprechstunde reduzierbar, Rezidive häufiger als bislang vermutet, bestimmte Formen haben eine fünffach erhöhte Mortalität, neue Erkenntnisse in Bildgebung und Therapie

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Ziel der Leitlinie ist es, den aktuellen Wissensstand zur Diagnose und Therapie der Vaskulitiden großer Gefäße darzustellen, um in der klinischen Praxis eine frühzeitige Diagnosestellung und die Einleitung einer wissenschaftlich begründeten Therapie zu ermöglichen. Der Fokus der Leitlinie liegt dabei auf der Riesenzellarteriitis (RZA) und der Takayasu Arteriitis (TAK), andere seltene Großgefäßvaskulitiden wie z.B. die isolierte Aortitis oder eine Aortitis im Rahmen einer IgG4-assoziierten Erkrankung, sowie Erreger-bedingte Aortitiden werden nicht behandelt. In Abgrenzung zur AWMF-Leitlinie „Zerebrale Vaskulitis und zerebrale Beteiligung bei systemischen Vaskulitiden und rheumatischen Grunderkrankungen“ (Registernummer 030-085) sollten nicht nur vorwiegend neurologische sondern auch extrakranielle Aspekte der Vaskulitiden großer Gefäße unter Beteiligung zahlreicher Fachdisziplinen dargestellt werden.