Leitlinien-Detailansicht

Diagnostik und Therapie der Gicht

Registernummer 060 - 005
Klassifikation S2e

Stand: 30.04.2016 (in Überarbeitung), gültig bis 29.04.2021

Seit > 5 Jahren nicht aktualisiert, Leitlinie wird zur Zeit überarbeitet; 7.1.2021: Gültigkeit der Leitlinie nach inhaltlicher Überprüfung durch das Leitliniensekretariat verlängert bis 29.4.2021

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Diagnostik und Therapie der Gicht"
Leitlinienreport
Anmeldung Update

Verbindung zu themenverwandten Leitlinien

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

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    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie richtet sich an Ärzte sowie Angehörige nichtärztlicher Berufsgruppen, die an der Versorgung dieser Personen beteiligt sind. Die Leitlinie richtet sich auch an erkrankte Personen und ihren Angehörigen

    Patientenzielgruppe

    Die Patientenzielgruppe umfasst alle erwachsenen Patienten mit einer manifesten Gicht

    Versorgungsbereich

    Fachärztliche Versorgungsebene, sowohl ambulant als auch stationär
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh)
    Visitenkarte

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Dr. Uta Kiltz Rheumazentrum Ruhrgebiet
    Claudiusstraße 45
    449649 Herne e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Dr. Uta Kiltz
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Die Gichtarthritis ist die häufigste Form der Arthritis in Deutschland. Die Prävalenz der Gicht bei Männern liegt in westlichen Ländern bei 1-2%. Die Prävalenz steigt mit dem Alter an, so dass sie bei über 65-jährigen Männern bei 7% liegt. Sowohl der akute Gichtanfall als auch die chronische Gicht wird durch die Ablagerung von Uratkristallen verursacht. Das Ziel therapeutischer Interventionen ist die Schmerzreduktion und Verhinderung von neuen Gichtanfällen, die Reduktion erhöhter Serumharnsäurewerte und die Verhinderung von Schaden durch die Harnsäurekristalle.

    Die Versorgung von Patienten mit Gichtarthritis ist in Deutschland nicht adäquat und die Versorgung erfolgt weder systematisch noch konsequent. Die Leitlinie „Gichtarthritis“ soll dazu beitragen, die Versorgung von Gichtpatienten in der fachärztlichen Versorgung zu verbessern.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Die Leitlinie soll Hilfe für Versorgung von Patienten mit Gichtarthritis geben und die medizinische Versorgung dieser Patientengruppe zu verbessern.

    Ziele: Optimierung der Versorgung, Einleitung effektiver Therapien (Behandlung des akuten Gichtanfalls, der chronischen und der komplizierten Gicht), Verbesserung der Lebensqualität, Initiierung von Lebensstiländerungen.