Leitlinien-Detailansicht

Therapie der rheumatoiden Arthritis mit krankheitsmodifizierenden Medikamenten

Registernummer 060 - 004
Klassifikation S2e

Stand: 01.04.2018 , gültig bis 31.03.2023

Adressaten

Primäre Anwenderzielgruppe sind die Fachärzte für internistische Rheumatologie, da diese bei dieser Erkrankung für die Aktivitätsbestimmung und die Steuerung der medikamentösen Therapie zuständig sind. Die Leitlinie soll aber auch als Orientierung dienen für sonstige Internisten, Fachärzte für Orthopädie, Fachärzte für Allgemeinmedizin, Medizinische Fachangestellte, Angehörige für Pflegeberufe, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und alle anderen Berufsgruppen, welche professionell mit der rheumatoiden Arthritis beschäftigt sind. 

Patientenzielgruppe

Alle erwachsenen Patienten mit rheumatoider Arthritis in Deutschland

Versorgungsbereich

Die Leitlinie bezieht sich auf Patienten in ambulanter oder stationärer fachspezifischer rheumatologischer Versorgung.
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Kurzfassung der Leitlinie "Therapie der rheumatoiden Arthritis mit krankheitsmodifizierenden Medikamenten"
    Langfassung der Leitlinie "Therapie der rheumatoiden Arthritis mit krankheitsmodifizierenden Medikamenten"
    Patientenleitlinie "Therapie der rheumatoiden Arthritis mit krankheitsmodifizierenden Medikamenten"
    Leitlinienreport

    Verbindung zu themenverwandten Leitlinien

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Primäre Anwenderzielgruppe sind die Fachärzte für internistische Rheumatologie, da diese bei dieser Erkrankung für die Aktivitätsbestimmung und die Steuerung der medikamentösen Therapie zuständig sind. Die Leitlinie soll aber auch als Orientierung dienen für sonstige Internisten, Fachärzte für Orthopädie, Fachärzte für Allgemeinmedizin, Medizinische Fachangestellte, Angehörige für Pflegeberufe, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und alle anderen Berufsgruppen, welche professionell mit der rheumatoiden Arthritis beschäftigt sind. 

    Patientenzielgruppe

    Alle erwachsenen Patienten mit rheumatoider Arthritis in Deutschland

    Versorgungsbereich

    Die Leitlinie bezieht sich auf Patienten in ambulanter oder stationärer fachspezifischer rheumatologischer Versorgung.
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Deutsche Gesellschaft für Orthopädische Rheumatologie e.V. (DGORh)
    Deutsche Rheuma-Liga

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. med. Christoph Fiehn Praxis für Rheumatologie, Tätigkeitsschwerpunkt Klinische Immunologie
    und Belegarzteinheit der ViDia-Kliniken Karlsruhe am Medical Center Baden-Baden
    Beethovenstr. 2
    76530 Baden-Baden
    Tel.: 07221 302800 Fax.: 07221 3028020 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. med. Christoph Fiehn
  • Inhalte
    Versorgungsbereich:

    ambulante, teilstationäre, stationäre, rehabilitative Versorgung

    Gründe für die Themenwahl:

    Das Lebenszeitrisiko für die RA liegt bei 2% für Männer und 4% für Frauen. Die RA gehört daher zu den großen internistischen Erkrankungen und der häufigsten einzelnen Diagnose in Versorgungseinrichtungen der internistischen Rheumatologie. Durch die Chronizität der Erkrankung, den potentiell invalidisierenden Verlauf sowie die Vielzahl von wirksamen, aber hochpreisigen Medikamenten, die zur Behandlung der RA zur Verfügung stehen, entstehen hohe indirekte und direkte Krankheitskosten. Die sozioökonomische Bedeutung der RA ist daher sehr groß. Unter anderem durch eine frühere S1-Leitlinie hat die Therapiestrategie der RA mit krankheitsmodifizierenden Medikamenten (DMARD) in Deutschland schon eine verhältnismäßig hohe Standardisierung erreicht. Allerdings wächst die wissenschaftliche Erkenntnis und auch der Umfang der zur Verfügung stehenden Medikamente auch sehr schnell, so dass immer wieder Anpassungen der Leitlinie notwendig sind. Darüberhinaus ergeben sich neue Bereiche, wie z.B. die Deeskaltion der Therapie bei Erreichen des Therapieziels Remission, der Nutzen von Biomarkern oder Bildgebung, aber auch die richtige Dosierung von Glukokortikoiden und der Einfluss von Lifestyle-Veränderungen auf die DMARD-Therapie, welche neu definiert werden müssen. 

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Das Ziel der Leitlinie ist die Qualität der Behandlung von Patienten mit RA in Deutschland zu sichern und Impulse zu geben, diese zu verbessern. Dabei geht es immer darum, die Langzeitprognose der Patienten in Bezug auf für die Lebensqualität, Funktion, Teilhabe, aber auch die Sterblichkeit als Patienten-relevante Parameter zu verbessern.  

    Schlüsselwörter:

    Rheumatoide Arthritis, medikamentöse Therapie, DMARDs, Glukokortikoide, Biologika