Leitlinien-Detailansicht

Axiale Spondyloarthritis inklusive Morbus Bechterew und Frühformen

Registernummer 060 - 003
Klassifikation S3

Stand: 09.11.2018 , gültig bis 08.11.2023

Verfügbare Dokumente

Kurzfassung der Leitlinie "Axiale Spondyloarthritis inklusive Morbus Bechterew und Frühformen"
Langfassung der Leitlinie "Axiale Spondyloarthritis inklusive Morbus Bechterew und Frühformen"
Patientenleitlinie "Axiale Spondyloarthritis inklusive Morbus Bechterew und Frühformen"
Leitlinienreport

Verbindung zu themenverwandten Leitlinien

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Kurzfassung der Leitlinie "Axiale Spondyloarthritis inklusive Morbus Bechterew und Frühformen"
    Langfassung der Leitlinie "Axiale Spondyloarthritis inklusive Morbus Bechterew und Frühformen"
    Patientenleitlinie "Axiale Spondyloarthritis inklusive Morbus Bechterew und Frühformen"
    Leitlinienreport

    Verbindung zu themenverwandten Leitlinien

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie richtet sich an Ärzte sowie Angehörige nichtärztlicher Berufsgruppen, die an der Versorgung der Patienten mit axialer SpA in allen Sektoren beteiligt sind (primäre,sekundäre und tertiäre Versorgungsebene, ambulant als auch stationär unterBerücksichtigung der Rehabilitation). Die Leitlinie bezieht sich somit sowohl auf die primärärztliche Versorgung als auch auf die fachärztliche Versorgung. In der Leitlinie wird der Begriff Rheumatologe sowohl für die Facharztgruppe der internistischen Rheumatologen als auch für die Facharztgruppe der orthopädischen Rheumatologen verwendet. Die inter- bzw. multidisziplinäre Strategie / Bewertung der Leitlinie wird ausdrücklich betont, dies ist ja Voraussetzung für eine S3-Leitlinie.

    Patientenzielgruppe

    Patientenzielgruppe umfasst alle erwachsenen Patienten mit einer axialen SpA. DieLeitlinie richtet sich darüber hinaus auch an Angehörigen von Patienten mit axialer SpA.Betroffene und deren Angehörige werden durch eine speziell für sie erstelltePatientenleitlinie angesprochen.

    Versorgungsbereich

    primäre, sekundäre und tertiäre Versorgungsebene, ambulant als auch stationär unter
    Berücksichtigung der Rehabilitation
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e.V. (DGOOC)
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    Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)
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    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
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    Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)
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    Deutsche Gesellschaft für Manuelle Medizin (DGMM)
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    Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie e.V. (DGNC)
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    Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e.V. (DOG)
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    Deutsche Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation (DGPMR)
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    Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW)
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    Deutsche Röntgengesellschaft e.V. (DRG)
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    Deutsche Wirbelsäulengesellschaft (DWG)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Deutsche Gesellschaft für Orthopädische Rheumatologie e.V. (DGORh)
    Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew (DVMB)
    Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Frau PD Dr. med. Uta Kiltz Rheumazentrum Ruhrgebiet
    Claudiusstr 45
    44649 Herne Tel.: 02325/592 131 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Frau PD Dr. med. Uta Kiltz
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Aufgrund des chronischen Verlaufes und der Manifestation der Erkrankung in jungenLebensjahren hat die axiale SpA eine erhebliche Bedeutung für die Patienten und dieGesellschaft. Durch die oft lange Diagnoseverzögerung kann das Ziel, strukturelleLäsionen am Achsenskelett zu verhindern, nicht erreicht werden. Zudem konnte inkontrollierten Studien gezeigt werden, dass insbesondere Patienten mit einem kurzenKrankheitsverlauf von der Therapie profitierten (siehe Kapitel 8). Um eine frühzeitigeTherapie bei den Patienten einleiten zu können, ist eine richtige und zeitnaheDiagnosestellung für die Patienten von essentieller Bedeutung. Durch den Zuwachs anepidemiologischen Daten sowie neuen Therapieoptionen ergab sich die Notwendigkeiteines Updates der Fassung der Leitlinie von 2013.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Das Ziel der vorliegenden Leitlinie ist, die evidenzbasierte Diagnostik und Therapie deraxialen SpA darzustellen und damit den Betroffenen die Möglichkeit einer frühzeitigenDiagnosestellung zu eröffnen und die Einleitung einer wissenschaftlich begründetenTherapie zu ermöglichen. Die Leitlinie soll damit helfen die medizinische Versorgungdieser Patientengruppe zu verbessern. Dazu soll die Zeit bis zur Diagnosestellungreduziert, eine effektive Therapie rasch eingeleitet, strukturelle Läsionen verhindert, dieVersorgung optimiert, die Lebensqualität verbessert und die Arbeitsfähigkeit erhaltenwerden. Die vorliegende Leitlinie fokussiert auf die axiale SpA inklusive AS / M. Bechterewund soweit es die Verständlichkeit notwendig macht, werden Aspekte der peripheren SpA,die sich auf die Diagnostik und Therapie der axialen SpA beziehen, mitberücksichtigt.