Leitlinien-Detailansicht

Diagnostik und Therapie der Syphilis

Registernummer 059 - 002
Klassifikation S2k

Stand: 27.04.2020 , gültig bis 26.04.2025

Adressaten

Diese Leitlinie richtet sich an ärztliches Personal in Praxis und Klinik, die mit der Vorsorge, Erkennung und Behandlung der Syphilis befasst sind, insbesondere Dermatovenerologen, Gynäkologen, Urologen, HIV-Schwerpunktärzte, Neurologen, Infektiologen, Pädiater, und ärztliches Personal im öffentlichen Gesundheitsdienst. Sie dient zur Information für Allgemeinmediziner und ärztliches Personal anderer Fachbereiche.

Patientenzielgruppe

Die Zielgruppe sind alle an Syphilis Erkrankten unter besonderer Berücksichtigung ausgewählter Erkrankungssituationen, Koinfektionen, Lebensstadien, Lebensumstände und damit assoziierter Risiken.

Versorgungsbereich

Vorsorge, Diagnostik und Therapie der Syphilis können abhängig von der ärztlichen Maßgabe ambulant oder stationär erfolgen und richten sich  nach dem Erkrankungsstadium (Früh-, Spät-, Neurosyphilis), der individuellen gesundheitlichen Situation der Patienten, der Erkrankungsschwere und den damit verknüpften diagnostischen und therapeutischen Empfehlungen.
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Diagnostik und Therapie der Syphilis"
    Leitlinienreport
    Angaben zu Interessenkonflikten

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche STI-Gesellschaft e. V. (DSTIG) - Gesellschaft zur Förderung der Sexuellen Gesundheit
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Diese Leitlinie richtet sich an ärztliches Personal in Praxis und Klinik, die mit der Vorsorge, Erkennung und Behandlung der Syphilis befasst sind, insbesondere Dermatovenerologen, Gynäkologen, Urologen, HIV-Schwerpunktärzte, Neurologen, Infektiologen, Pädiater, und ärztliches Personal im öffentlichen Gesundheitsdienst. Sie dient zur Information für Allgemeinmediziner und ärztliches Personal anderer Fachbereiche.

    Patientenzielgruppe

    Die Zielgruppe sind alle an Syphilis Erkrankten unter besonderer Berücksichtigung ausgewählter Erkrankungssituationen, Koinfektionen, Lebensstadien, Lebensumstände und damit assoziierter Risiken.

    Versorgungsbereich

    Vorsorge, Diagnostik und Therapie der Syphilis können abhängig von der ärztlichen Maßgabe ambulant oder stationär erfolgen und richten sich  nach dem Erkrankungsstadium (Früh-, Spät-, Neurosyphilis), der individuellen gesundheitlichen Situation der Patienten, der Erkrankungsschwere und den damit verknüpften diagnostischen und therapeutischen Empfehlungen.
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche STI-Gesellschaft e. V. (DSTIG) - Gesellschaft zur Förderung der Sexuellen Gesundheit
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche AIDS-Gesellschaft e.V. (DAIG)
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    Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)
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    Deutsche Gesellschaft für Andrologie e.V. (DGA)
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    Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Infektiologie e.V. (DGI)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie e.V. (DGPI)
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    Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Deutsche Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte für die Versorgung HIV-Infizierter (DAGNÄ e.V.)
    Robert Koch-Institut (RKI)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. Helmut Schöfer Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
    Johann Wolfgang Goethe-Universität
    Theodor-Stern-Kai 7
    60596 Frankfurt/M e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Helmut Schöfer Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
    Johann Wolfgang Goethe-Universität
    Theodor-Stern-Kai 7
    60596 Frankfurt/M e-Mail senden
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Syphilis ist eine fast ausschließlich sexuell übertragene, in Stadien verlaufende Erkrankung. Bundesweit gingen 2018 beim Robert-Koch-Institut 7332 nicht namentliche Meldungen aufgrund des Infektionsschutzgesetzes ein. (Robert Koch-Institut: Epidemiologisches Bulletin 50/2019). Der Leitlinienreport bezieht sich auf die Aktualisierung der zuletzt 2014 überarbeiteten S2k Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Syphilis“. Die Fortschreibung der Leitlinie war aufgrund der abgelaufenen Gültigkeit (31.07.2019) sowie der weiteren Versorgung von Patienten mit Syphilis erforderlich.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Ziel dieser Leitlinie sind strukturierte konsensbasierte Empfehlungen zur Prävention der Syphilis und zu sämtlichen Versorgungsaspekten von an Syphilis Erkrankter aller Altersgruppen unter Berücksichtigung einer möglichen zugrundeliegenden Immundefizienz.