Leitlinien-Detailansicht

Therapie des Typ-1-Diabetes

Registernummer 057 - 013
Klassifikation S3

Stand: 28.03.2018 , gültig bis 27.03.2023

Gründe für die Themenwahl:

Notwendige Aktualisierungen v.a. in Bezug auf Prädiktoren für Folgeschäden, psychosoziale Voraussetzungen/Erfordernisse für eine erfolgreiche Therapie, Vor-und Nachteile der verschiedenen Therapiemodi/-applikationsformen, Bedeutung von Analoginsulinen und Insulinresistenz.

Zielorientierung der Leitlinie:

Durch die vorliegende Leitlinie soll eine adäquate Therapie von Menschen mit Typ-1-Diabetes sichergestellt werden. Ziel ist es, die Rate an diabetesassoziierten Komplikationen und diabetesassoziierten Folgeschäden zu senken und die Lebensqualität und Therapiezufriedenheit zu verbessern. Durch Sicherstellen der korrekten Behandlung von Akutkomplikationen soll das Risiko vermindert werden, durch die Behandlung selbst Komplikationen zu verursachen. Die Leitlinie soll auch zu einer angemessenen Versorgung von Menschen mit Typ-1-Diabetes im Krankenhaus sowohl auf Normalstationen als auch auf Intensivstationen beitragen. Im ambulanten Bereich soll besonders die adäquate Schulung von Menschen mit Typ-1-Diabetes als fester Bestandteil der Therapie verankert werden. 

  • Basisdaten
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie richtet sich an alle Menschen mit Typ-1-Diabetes sowie alle Berufsgruppen, die Menschen mit Typ-1-Diabetes betreuen, vor allem:

    - niedergelassene Diabetologen;

    - Allgemeinärzte und Internisten;

    - im Krankenhaus tätige Ärzte (Diabetesspezialisten, Anästhesisten, Chirurgen, Radiologen);

    - Pflegende (im OP-Bereich, auf den Stationen oder im Bereich der Diagnostik);

    - ambulant oder stationär tätige DiabetesberaterInnen.

    Darüber hinaus richtet sich die Leitlinie an übergeordnete Institutionen, wie Krankenkassen oder medizinische Dienste.

    Patientenzielgruppe

    Patienten mit Typ 1-Diabetes mellitus

    Versorgungsbereich

    Innere Medizin, Diabetologie
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI)
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    Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Verband der Diabetesberatungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V.
    Deutsche Diabetes Hilfe - Menschen mit Diabetes (DDH-M)
    Deutscher Diabetiker Bund

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. med. Thomas Haak Leitlinienkoordinator
    Diabetes Zentrum Mergentheim
    Theodor-Klotzbücher-Str. 12
    97980 Bad Mergentheim Tel.: 07931/594-101 Fax.: 07931/594-111 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. med. Thomas Haak
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Notwendige Aktualisierungen v.a. in Bezug auf Prädiktoren für Folgeschäden, psychosoziale Voraussetzungen/Erfordernisse für eine erfolgreiche Therapie, Vor-und Nachteile der verschiedenen Therapiemodi/-applikationsformen, Bedeutung von Analoginsulinen und Insulinresistenz.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Durch die vorliegende Leitlinie soll eine adäquate Therapie von Menschen mit Typ-1-Diabetes sichergestellt werden. Ziel ist es, die Rate an diabetesassoziierten Komplikationen und diabetesassoziierten Folgeschäden zu senken und die Lebensqualität und Therapiezufriedenheit zu verbessern. Durch Sicherstellen der korrekten Behandlung von Akutkomplikationen soll das Risiko vermindert werden, durch die Behandlung selbst Komplikationen zu verursachen. Die Leitlinie soll auch zu einer angemessenen Versorgung von Menschen mit Typ-1-Diabetes im Krankenhaus sowohl auf Normalstationen als auch auf Intensivstationen beitragen. Im ambulanten Bereich soll besonders die adäquate Schulung von Menschen mit Typ-1-Diabetes als fester Bestandteil der Therapie verankert werden.