Leitlinien-Detailansicht

HIV-Therapie in der Schwangerschaft und bei HIV-exponierten Neugeborenen

Registernummer 055 - 002
Klassifikation S2k

Stand: 11.09.2020 , gültig bis 31.10.2023

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche AIDS-Gesellschaft e.V. (DAIG)
Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

Deutsche Gesellschaft für Infektiologie e.V. (DGI)
Visitenkarte
Gesellschaft für Virologie e.V. (GfV)
Visitenkarte
Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
Visitenkarte
Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG)
Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

Pädiatrische Arbeitsgemeinschaft AIDS (PAAD)
All Around Women Special (AAWS) - Sektion der DAIG
Geburtshilfe und Gynäkologie (G&G) - Sektion der DAIG
Pharmakologie (Pharm) - Sektion der DAIG
Österreichische AIDS Gesellschaft
Deutsche Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte für die Versorgung HIV-Infizierter (DAGNÄ e.V.)
Deutsche AIDS-Hilfe (DAH)
Robert Koch-Institut (RKI)

Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

Deutsche AIDS-Gesellschaft e.V. – DAIG e.V.
Geschäftsstelle
Infektionsmedizinisches Centrum Hamburg – ICH
Grindelallee 35
20146 Hamburg
Tel.: 0160/90 28 92 85 e-Mail senden

Leitlinienkoordination:

Prof. Dr. Georg Behrens Klinik für Immunologie und Rheumatologie
Medizinische Hochschule Hannover
e-Mail senden

Leitlinienkoordination:

Dr. Annette Haberl HIVCENTER
Innere Medizin, Abteilung für Infektiologie
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Theodor-Stern-Kai 7
60590 Frankfurt e-Mail senden
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "HIV-Therapie in der Schwangerschaft und bei HIV-exponierten Neugeborenen"
    Leitlinienreport
    Angaben zu Interessenkonflikten

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche AIDS-Gesellschaft e.V. (DAIG)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie richtet sich an folgende Berufsgruppen, die HIV-positive Schwangere ambulant oder stationär betreuen. Dazu gehören insbesondere HIV-Behandler*innen, Gynäkolog*innen, Pädiater*innen, Infektiologen*innen, und Virologen*innen. Sie  dient zur Information für Hebammen und Personen in psychosozialen Berufen.

    Patientenzielgruppe

    Alle Schwangeren mit einer nachgewiesenen Infektion mit HIV Typ 1 unabhängig von ihrem Stadium der Erkrankung und HIV-1 exponierte Neugeborene

    Versorgungsbereich

    Ambulante und stationäre Versorgung von Schwangeren mit HIV-infektion und ihrer Neugeborenen
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche AIDS-Gesellschaft e.V. (DAIG)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Infektiologie e.V. (DGI)
    Visitenkarte
    Gesellschaft für Virologie e.V. (GfV)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Pädiatrische Arbeitsgemeinschaft AIDS (PAAD)
    All Around Women Special (AAWS) - Sektion der DAIG
    Geburtshilfe und Gynäkologie (G&G) - Sektion der DAIG
    Pharmakologie (Pharm) - Sektion der DAIG
    Österreichische AIDS Gesellschaft
    Deutsche Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte für die Versorgung HIV-Infizierter (DAGNÄ e.V.)
    Deutsche AIDS-Hilfe (DAH)
    Robert Koch-Institut (RKI)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Deutsche AIDS-Gesellschaft e.V. – DAIG e.V.
    Geschäftsstelle
    Infektionsmedizinisches Centrum Hamburg – ICH
    Grindelallee 35
    20146 Hamburg
    Tel.: 0160/90 28 92 85 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Georg Behrens Klinik für Immunologie und Rheumatologie
    Medizinische Hochschule Hannover
    e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Dr. Annette Haberl HIVCENTER
    Innere Medizin, Abteilung für Infektiologie
    Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
    Theodor-Stern-Kai 7
    60590 Frankfurt e-Mail senden
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Trotz der niedriger Prävalenz von HIV-Infektionen (Humanes Immundefizienz-Virus, Angaben beziehen sich immer auf HIV Typ 1) in Deutschland (lt. Robert-Koch-Institut ca. 88.000 HIV-Infizierte Ende 2019 in Deutschland), erweist sich die Reduktion der vertikalen HIV-Transmission auch in Regionen mit einer niedrigen Prävalenz als kosteneffektiv, da die lebenslange antiretrovirale Therapie und notwendige Diagnostik sehr kostenintensiv ist. Die medizinischen Maßnahmen zur Verhinderung der Mutter-Kind-Transmission von HIV hingegen erfordern interdisziplinäres Handeln, sind komplex, hocheffektiv und können eine HIV-Infektion des Kindes bei Kenntnis des HIV-Status der Schwangeren und fachgerechter Durchführung der erforderlichen Maßnahmen in über 99% der Fälle verhindern. Für dieses spezifische Thema sollen die Leitlinien als Instrument des Qualitätsmanagements dienen.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Ziel dieser Leitlinie ist, auf aktueller Literatur sowie Expertenmeinung basierende Empfehlungen zu geben, die eine bestmögliche Betreuung HIV-positiver Schwangerer und ihrer Neugeborener ermöglicht. Einerseits soll eine maximale Reduktion der vertikalen Transmission von HIV erreicht und andererseits die Sicherheit von Mutter und Kind gewährleistet werden.

    Schlüsselwörter:

    HIV-Therapie, Schwangerschaft, HIV-exponierte Neugeborene