Leitlinien-Detailansicht

Schutz vor Über- und Unterversorgung - gemeinsam entscheiden (Living Guideline)

Registernummer 053 - 045LG
Klassifikation S2e

Stand: 24.03.2021 (in Überarbeitung), gültig bis 24.03.2022

2.7.2021: aktualisierte Kurzfassung eingestellt

Verfügbare Dokumente

Kurzfassung der Leitlinie "Schutz vor Über- und Unterversorgung - gemeinsam entscheiden (Living Guideline)"
Langfassung der Leitlinie "Schutz vor Über- und Unterversorgung - gemeinsam entscheiden (Living Guideline)"
Leitlinienreport
Leitliniensynopse
Publikation zur methodischen Vorgehensweise
Patienteninformation
Anmeldung Update

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Kurzfassung der Leitlinie "Schutz vor Über- und Unterversorgung - gemeinsam entscheiden (Living Guideline)"
    Langfassung der Leitlinie "Schutz vor Über- und Unterversorgung - gemeinsam entscheiden (Living Guideline)"
    Leitlinienreport
    Leitliniensynopse
    Publikation zur methodischen Vorgehensweise
    Patienteninformation
    Anmeldung Update

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    hausärztlich Tätige, weiterhin dient die Leitlinie der Information für Internisten, Geriater und möglicherweise der Berufsgruppen, die von Negativempfehlungen aus interdisziplinären Leitlinien betroffen sind

    Patientenzielgruppe

    männliche und weibliche Erwachsene, ältere Personen mit unterschiedlichen Erkrankungen und Stadien, mit und ohne Komorbidität(en) 

    Versorgungsbereich

    • ambulant
    • Prävention, Früherkennung
    • Diagnostik, Therapie, Rehabilitation
    • primärärztliche Versorgung

  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM)
    Visitenkarte

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    DEGAM-Geschäftsstelle Leitlinien
    c/o Universitätsklinik Ulm
    Institut für Allgemeinmedizin
    Albert-Einstein-Allee 23
    89081 Ulm
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    In der DEGAM-Fachdefinition heißt es: “Das Arbeitsziel der Allgemeinmedizin ist einequalitativ hochstehende Versorgung, die den Schutz des Patienten, aber auch derGesellschaft vor Fehl-, Unter- oder Überversorgung einschließt.” Der Schutz vorÜberversorgung, das bedachtsame Abwägen der Nutzen-Kosten- sowie der Nutzen-Risiko-Relation steht seit Jahren im Fokus der DEGAM-Arbeit. Das Prinzip “Klasse statt Masse”vertritt die DEGAM seit Jahren konsequent: in Positionspapieren, Stellungnahmen, inDEGAM-Leitlinien, NVLs, interdisziplinären S3 – Leitlinien sowie nicht zuletzt in einempharmafreien Wissensmanagement (DEGAM-Fortbildungsformate, Tage derAllgemeinmedizin, DEGAM-Kongresse, etc.). Diese stark an der evidenzbasierten Medizinorientierte DEGAM-Grundhaltung ist bislang weder gebündelt noch im Sinne praxisnaherStatements operationalisiert worden. Die US-amerikanische Initiative Choosing-Wisely hateindrucksvoll demonstriert, wie Negativempfehlungen öffentlichkeitswirksam verbreitetwerden können. Innerhalb des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin gab es letztesJahr eine Diskussion, ob es auch in Deutschland eine Choosing Wisely-Initiative gebenmüsse. Die einhellige Meinung war damals, dass dieses Wissen in deutschen Leitlinien sehrviel besser aufgearbeitet sei.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Das Ziel der Leitlinie ist die Erarbeitung einer konzisen und übersichtlichenZusammenstellung sowie Priorisierung der wichtigsten nicht nur überflüssigen Maßnahmenund Negativempfehlungen für den hausärztlichen Bereich. Gleichzeitig sollen dabei relevanteProbleme im Bereich der Unterversorgung berücksichtigt werden. Damit kann die geplanteLeitlinie hier eine wichtige Lücke schließen und den Wissensbestand der DEGAM in einempraktisch wie politisch wichtigen Bereich nachhaltig erweitern.