Leitlinien-Detailansicht

Schutz vor Über- und Unterversorgung - gemeinsam entscheiden

Registernummer 053 - 045
Klassifikation S2e

Stand: 15.06.2019 , gültig bis 14.06.2024

18.06.2019: Leitliniendokumente nach redaktionellen Änderungen ausgetauscht

Verfügbare Dokumente

Kurzfassung der Leitlinie "Schutz vor Über- und Unterversorgung - gemeinsam entscheiden"
Langfassung der Leitlinie "Schutz vor Über- und Unterversorgung - gemeinsam entscheiden"
Leitlinienreport
Leitliniensynopse
Publikation zur methodischen Vorgehensweise
Patienteninformation DIN A4
Patienteninformation DIN A5

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Kurzfassung der Leitlinie "Schutz vor Über- und Unterversorgung - gemeinsam entscheiden"
    Langfassung der Leitlinie "Schutz vor Über- und Unterversorgung - gemeinsam entscheiden"
    Leitlinienreport
    Leitliniensynopse
    Publikation zur methodischen Vorgehensweise
    Patienteninformation DIN A4
    Patienteninformation DIN A5

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    In erster Linie sind hausärztlich Tätige Adressat der vorliegenden Leitlinie, die zurInformation für Internisten, Geriater und die Berufsgruppen, die in den entsprechendenLeitlinien adressiert sind, deren Empfehlungen in der priorisierten Aufstellung dokumentiertsind.

    Patientenzielgruppe

    Die Patientenzielgruppe umfasst männliche und weibliche Erwachsene, ältere Personen mitunterschiedlichen Erkrankungen und Stadien, mit und ohne Komorbidität(en).

    Versorgungsbereich

    - ambulant (ggf. stationär/teilstationär, soweit es allgemeinmedizinisch Tätige betreffend)

    - primärärztliche Versorgung

  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
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  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    In der DEGAM-Fachdefinition heißt es: “Das Arbeitsziel der Allgemeinmedizin ist einequalitativ hochstehende Versorgung, die den Schutz des Patienten, aber auch derGesellschaft vor Fehl-, Unter- oder Überversorgung einschließt.” Der Schutz vorÜberversorgung, das bedachtsame Abwägen der Nutzen-Kosten- sowie der Nutzen-Risiko-Relation steht seit Jahren im Fokus der DEGAM-Arbeit. Das Prinzip “Klasse statt Masse”vertritt die DEGAM seit Jahren konsequent: in Positionspapieren, Stellungnahmen, inDEGAM-Leitlinien, NVLs, interdisziplinären S3 – Leitlinien sowie nicht zuletzt in einempharmafreien Wissensmanagement (DEGAM-Fortbildungsformate, Tage derAllgemeinmedizin, DEGAM-Kongresse, etc.). Diese stark an der evidenzbasierten Medizinorientierte DEGAM-Grundhaltung ist bislang weder gebündelt noch im Sinne praxisnaherStatements operationalisiert worden. Die US-amerikanische Initiative Choosing-Wisely hateindrucksvoll demonstriert, wie Negativempfehlungen öffentlichkeitswirksam verbreitetwerden können. Innerhalb des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin gab es letztesJahr eine Diskussion, ob es auch in Deutschland eine Choosing Wisely-Initiative gebenmüsse. Die einhellige Meinung war damals, dass dieses Wissen in deutschen Leitlinien sehrviel besser aufgearbeitet sei.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Das Ziel der Leitlinie ist die Erarbeitung einer konzisen und übersichtlichenZusammenstellung sowie Priorisierung der wichtigsten nicht nur überflüssigen Maßnahmenund Negativempfehlungen für den hausärztlichen Bereich. Gleichzeitig sollen dabei relevanteProbleme im Bereich der Unterversorgung berücksichtigt werden. Damit kann die geplanteLeitlinie hier eine wichtige Lücke schließen und den Wissensbestand der DEGAM in einempraktisch wie politisch wichtigen Bereich nachhaltig erweitern.