Leitlinien-Detailansicht

Pflegende Angehörige von Erwachsenen

Registernummer 053 - 006
Klassifikation S3

Stand: 31.07.2018 , gültig bis 30.07.2023

Verfügbare Dokumente

Kurzfassung der Leitlinie "Pflegende Angehörige von Erwachsenen"
Langfassung der Leitlinie "Pflegende Angehörige von Erwachsenen"
Patientenleitlinie "Pflegende Angehörige von Erwachsenen - Din A4"
Patientenleitlinie "Pflegende Angehörige von Erwachsenen - Din A5"
Leitlinienreport

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Kurzfassung der Leitlinie "Pflegende Angehörige von Erwachsenen"
    Langfassung der Leitlinie "Pflegende Angehörige von Erwachsenen"
    Patientenleitlinie "Pflegende Angehörige von Erwachsenen - Din A4"
    Patientenleitlinie "Pflegende Angehörige von Erwachsenen - Din A5"
    Leitlinienreport

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Anwenderzielgruppen der vorliegenden Leitlinie sind das hausärztliche Team sowie pfle-gende Angehörige, die sich über Unterstützungsmöglichkeiten und entlastende Angebote informieren möchten. Die hausärztliche Versorgung beinhaltet auch die Weitervermittlung zu nichtmedikamentösen Therapien und Unterstützungsangeboten sowie die Übergänge in/von stationärer Versorgung. Dementsprechend richtet sich die Leitlinie auch an Pflegekräfte, Ge-riater und Geriaterinnen, Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen im Gesundheitswesen sowie medizinische Fachangestellte (VERAH, NÄPA).

    Patientenzielgruppe

    Die (Patienten-) Zielgruppe dieser Leitlinie sind pflegende Angehörige. Die Frage, wer zur Gruppe der pflegenden Angehörigen zu zählen ist, wird in Wissenschaft, Gesetzgebung und von Leistungserbringern nicht einheitlich beantwortet. So wird beispielsweise je nach Perspek-tive eine unterschiedliche minimale wöchentliche Pflegezeit vorausgesetzt. Auch über das zu Grunde gelegte Verhältnis der pflegenden Angehörigen zu den pflegebedürftigen Personen (Verwandte, Freunde und Freundinnen, Nachbarn und Nachbarinnen, Bekannte) sowie die zu verrichtenden Tätigkeiten, die als Einschlusskriterien zur Gruppe der Pflegenden herangezo-gen werden, herrscht kein Konsens. Neben dem Begriff der pflegenden Angehörigen finden sich in der Literatur auch die Begriffe informelle Pflegeperson sowie pflegende Zugehörige [7]. In dieser Leitlinie sind mit pflegenden Angehörigen grundsätzlich alle Personen gemeint, die einen pflegebedürftigen Menschen aus dem familiären oder erweiterten Umfeld unent-geltlich (ausgenommen Pflegegeld gemäß §37 SGB XI) und längerfristig körperlich pflegen und/oder hauswirtschaftlich versorgen und/oder psychosozial betreuen. 

    Versorgungsbereich

    Ambulante, stationäre und rehabilitative Versorgung
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG)
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    Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e.V.(DGGG)
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    Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V. (DGP)
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    Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG)
    Verband medizinischer Fachberufe e.V.

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Anke Schnabel DEGAM-Geschäftsstelle Leitlinien
    c/o Universität Witten / Herdecke
    Alfred-Herrhausen-Straße 50
    58448 Witten Tel.: 02302 / 9267377 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Thomas Lichte Institut für Allgemeinmedizin
    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Die S3 Leitlinie „Exokrines Pankreaskarzinom“ wurde erstmals im Jahr 2007 und die erste Aktualisierung im Jahr 2013 publiziert. Bei dieser partiellen Aktualisierung lag der Fokus auf den Themenkomplexen 3,4 und 5, d.h. chirurgische, neoadjuvante und adjuvante, sowie palliative Therapie des Pankreaskarzinoms, da sich in diesen Bereichen der wesentlichste Änderungsbedarf ergab. Die Themenkomplexe Risikofaktoren/ Screening/ Risikogruppen, Diagnostik und supportive Therapie/Nachsorge sind seit 2007 nicht mehr aktualisiert worden und werden jetzt aktualisiert. Darüber hinaus haben sich in den Bereichen chirurgische, neoadjuvante/adjuvante und palliative Therapie seit 2013 relevante Neuerungen ergeben, u.a. auf Grund neuer Studienergebnisse und der Zulassung neuer Medikamente, die ebenfalls in der Aktualisierung behandelt werden.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Ziel der Leitlinie ist es, Hausärztinnen und Hausärzte darin zu unterstützen, 

    • pflegende Angehörige und deren gesundheitsbezogene Bedürfnisse möglichst frühzeitig zu erkennen,
    • gezielt körperliche, psychische und soziale Anlässe für Beratung von pflegenden Angehörigen zu erkennen,
    • eine sinnvolle und strukturierte Diagnostik durchzuführen, um gesundheitsgefährdete und erkrankte Angehörige möglichst frühzeitig zu erkennen,
    • präventive Beratung zu pflegentlastenden bzw. -unterstützenden Maßnahmen und intra- bzw. interpersonellen Herausforderungen anzubieten,
    • eine bedarfsgerechte Versorgung in der Hausarztpraxis anzubieten,
    • weitere, auch nicht-hausärztliche Unterstützungsangebote und deren Wirksamkeit zu kennen und pflegende Angehörige an geeignete Angebote zu vermitteln.

    Schlüsselwörter:

    informelle Pflegende, versorgende Angehörige, Zugehörige