Leitlinien-Detailansicht

Begutachtung psychischer und psychosomatischer Störungen

Registernummer 051 - 029
Klassifikation S2k

Stand: 15.12.2019 , gültig bis 14.12.2024

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Begutachtung psychischer und psychosomatischer Störungen"
Leitlinienreport
Angaben zu Interessenkonflikten

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)
Visitenkarte
Deutsche Gesellschaft für Neurowissenschaftliche Begutachtung e.V. (DGNB)
Visitenkarte
Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Begutachtung psychischer und psychosomatischer Störungen"
    Leitlinienreport
    Angaben zu Interessenkonflikten

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Neurowissenschaftliche Begutachtung e.V. (DGNB)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie richtet sich primär an die mit der Begutachtung beauftragten ärztlichen Fachrichtungen undam Begutachtungsprozess beteiligten Psychologen. Sie dient aber auch der Information von Richtern undRechtsanwälten, der Mitarbeiter gesetzlicher und privater Versicherungsträger sowie der Antragsteller vonVersicherungs- bzw. Entschädigungsleistungen.

    Patientenzielgruppe

    Individuen, die Renten beantragt haben oder in Sozial- bzw. Zivilrechtsverfahren involviert sind

    Versorgungsbereich

    Rehabilitation, Berentungsverfahren, Berufsunfähigkeitsrenten, Zivilrecht und Schadenshaftungen
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Neurowissenschaftliche Begutachtung e.V. (DGNB)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Klinische Psychotherapie und Psychosomatische Rehabilitation e.V. (DGPPR)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention e.V. (DGSMP)
    Visitenkarte
    Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin e.V. (DKPM)
    Visitenkarte
    Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie e.V. (DeGPT)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Deutsche Gesellschaft für Psychologie e.V., DGPs
    Gesellschaft für Neuropsychologie (GNP)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. med. Dr. Dipl.-Ing. B. Widder Neurowissenschaftliche Gutachtenstelle
    am Bezirkskrankenhaus Günzburg
    Ludwig-Heilmeyer-Straße 2
    89312 Günzburg e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Dr. Wolfgang Schneider für die Begutachtung der beruflichen Leistungsfähigkeit
    Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM)

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Dr. Bernhard Widder für die Begutachtung von Kausalitätsfragen
    Deutsche Gesellschaft für Neurowissenschaftliche Begutachtung
    (DGNB)
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Die Leitlinie soll den Ablauf und Inhalt der medizinischen Begutachtung bei psychischen Beeinträchtigungen in den verschiedenen Rechtsgebieten vereinheitlichen und die Verständigung zwischen ärztlichen/psychologischen Gutachtern und Juristen verbessern. Um die Benutzbarkeit der Leitlinie zu erleichtern, gliedert sich diese in drei getrennte Teile:

    • Teil I nennt die spezifischen Aspekte der gutachtlichen Untersuchung bei psychischen und psychosomatischen Störungen.

    • Teil II beschreibt die Kriterien zur Begutachtung der beruflichen Leistungsfähigkeit vor dem Hintergrund unterschiedlicher Rechtsgebiete. Fragestellungen zur beruflichen Leistungsfähigkeit finden sich in den unterschiedlichsten Kontexten wie der medizinischen und beruflichen Rehabilitation, bei Rentenanträgen im Bereich der gesetzlichen Rentenversicherung und der privaten Berufsunfähigkeitsversicherungen,der berufsständischen Versorgungswerke sowie bei Beamten.

    • Teil III beschäftigt sich mit der Begutachtung von Menschen, die nach Unfällen oder sonstigen, vom Versicherungsschutz des jeweiligen Rechtsgebiets erfassten Schädigungsereignissen psychische Folgen geltend machen.

    Die damit zusammenhängenden Kausalitätsfragen sind im Bereich der gesetzlichen und privaten Unfallversicherung, im sozialen Entschädigungsrecht, nach Dienstunfällen sowie im Haftpflichtrecht zu klären. Forensische (strafrechtliche) Aspekte werden ausdrücklich nicht bearbeitet.Die medizinischen und juristischen Grundlagen des Sachverständigenbeweises einschließlich der hierzu ergangenen Rechtsprechung werden in der Leitlinie „Allgemeine Grundlagen der medizinischen Begutachtung“(AWMF Leitlinienregister: Nr. 094/001) beschrieben, auf die ausdrücklich verwiesen wird. Dort werden neben der Rolle des Gutachters und der an ihn gestellten Anforderungen in den unterschiedlichen Versicherungs- und Rechtsgebieten auch Fragen der gutachterlichen Haftung und Vergütung erörtert.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Die vorliegende, eingehend überarbeitete Leitlinie dient der interdisziplinären Qualitätssicherung bei der Begutachtung von Antragstellern auf Versicherungs- oder sonstige Entschädigungsleistungen, die psychische oder psychosomatische Erkrankungen mit hierdurch bedingten Funktionsstörungen geltend machen. Sie betrifft damit definitionsgemäß nicht Patienten im Sinne der Heilbehandlung.