Leitlinien-Detailansicht

Behandlung von Angststörungen

Registernummer 051 - 028
Klassifikation S3

Stand: 06.04.2021 , gültig bis 05.04.2026

Verfügbare Dokumente

Kurzfassung der Leitlinie "Behandlung von Angststörungen"
Langfassung der Leitlinie "Behandlung von Angststörungen"

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Kurzfassung der Leitlinie "Behandlung von Angststörungen"
    Langfassung der Leitlinie "Behandlung von Angststörungen"

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Diese Leitlinie richtet sich an Hausärzte (Fachärzte für Allgemeinmedizin, Fachärzte für Innere Medizin), Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie bzw. Nervenheilkunde, Fachärzte für Psychosomatische Medizin, Fachärzte für Psychoanalyse, Psychologische Psychotherapeuten und alle in der Aus- und Weiterbildung befindlichen Psychologen und Ärzte genannter Fachrichtungen. Des weiteren richtet sie sich an Rehabilitationseinrichtungen sowie Patienten und dient zur Information für Entscheidungsträger im Gesundheitswesen und für die Öffentlichkeit zur Information. 

    Patientenzielgruppe

    Patienten mit Panikstörung/Agoraphobie, generalisierte Angststörung, soziale Phobie und spezifische Phobie 

    Versorgungsbereich

    Diagnostik und Therapie von Angststörungen in Akutversorgung und Rehabilitation in den verschiedenen Versorgungsbereichen (ambulante, teilstationäre und stationäre Versorgung) 
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin e.V. (DKPM)
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    Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)
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    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM)
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    Deutsche Ärztliche Gesellschaft für Verhaltenstherapie e.V. (DÄVT)
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    Deutsche Gesellschaft für Biologische Psychiatrie e. V. (DGBP)
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    Deutsche Gesellschaft für Klinische Psychotherapie, Prävention und Psychosomatische Rehabilitation e.V. (DGPPR)
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    Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT) e.V.
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    Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften e.V. (DGRW)
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    Deutsche Gesellschaft für Verhaltensmedizin und Verhaltensmodifikation e.V. (DGVM)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Arbeitskreis der Chefärztinnen und Chefärzte von Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie an Allgemeinkrankenhäusern in Deutschland, ACKPA
    Bundesarbeitsgemeinschaft Künstlerische Therapien
    Bundesdirektorenkonferenz Psychiatrischer Krankenhäuser BDK
    Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK)
    Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten e.V. (bvvp)
    Chefarztkonferenz psychosomatisch-psychotherapeutischer Krankenhäuser und Abteilungen
    Deutsche Fachgesellschaft für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie e.V. (DFT)
    Gesellschaft für Angstforschung
    Deutsche Gesellschaft für Psychologie e.V., DGPs
    Deutscher Fachverband für Verhaltenstherapie e. V.
    Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft (DPG)
    Deutsche Psychoanalytische Vereinigung (DPV)
    Systemische Gesellschaft (SG)
    Angst-Hilfe e.V.
    Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG)
    Aktion Psychisch Kranke (APK)
    Verband Selbsthilfe Soziale Phobie (VSSP)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Dr. rer. nat. Antonia Werner, Dipl.-Psych. Wissenschaftliche Mitarbeiterin
    Leitliniensekretariat
    Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
    Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
    Untere Zahlbacher Str. 8
    55131 Mainz Tel.: 06131 – 17 7648 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    G. W. Alpers
    B. Bandelow
    M. E. Beutel
    S. Hoffmann
    S. Rudolf
    C. Zottl
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Angststörungen zählen zu den häufigsten psychischen Störungen. Sie gehen mit hohen Komorbiditätsraten einher, nehmen oftmals einen chronischen Verlauf und remittieren selten spontan. Sie schränken die Lebensqualität, den sozialen Status und die finanzielle Situation der Betroffenen ein und führen unbehandelt infolge Frühberentungen und Krankschreibungen zu einer hohen ökonomischen Belastung für das Gesundheitssystem. Obwohl in Deutschland ein differenziertes Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten vorhanden ist, werden vorhandene Ressourcen für die Diagnostik und Behandlung von Angststörungen noch nicht angemessen genutzt. Bezüglich des Bedarfs, der Inanspruchnahme und des Zugangs zu psychotherapeutischen Leistungen besteht weiterhin Forschungsbedarf und die Steuerungsprozesse und Zuweisungskriterien für die in Anspruch genommenen ambulanten und stationären Angebote sind unklar. 

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Die Aktualisierung der vorliegenden S3-Leitlinie hat folgende Ziele: die Erkennung, Diagnostik, Behandlung von Angststörungen in Deutschland und die Partizipation, Aktivität und Lebensqualität der Patienten durch die Entwicklung transparenter und nachvollziehbarer Standards für die verschiedenen Versorgungsebenen zu verbessern; Schlüsselempfehlungen zu prioritären Versorgungsproblemen zwischen allen an der Versorgung beteiligten Gruppen unter Einbeziehung von Patienten- und Angehörigenvertretern abzustimmen, darzulegen und zu implementieren; die Versorgungsabläufe für Menschen mit Angsterkrankungen über die Versorgungsebenen darzustellen, die dabei entstehenden Entscheidungssituationen zu benennen und das jeweilige Vorgehen der Wahl zu definieren, und somit den Zugang der Patienten zu einer effektiven Therapie unter Berücksichtigung der differentiellen Indikation und der Schnittstellen zwischen den Versorgungsebenen zu fördern; Therapieprozess und -ergebnis durch die besondere Berücksichtigung von Problemen wie Chronifizierung und Komorbidität zu verbessern; Forschungsbedarf aufzuzeigen und daraus resultierende Aktivitäten anzuregen.