Leitlinien-Detailansicht

Diagnostik, Prävention und Therapie der Tuberkulose im Kindes- und Jugendalter

Registernummer 048 - 016
Klassifikation S2k

Stand: 31.10.2017 , gültig bis 06.11.2022

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Diagnostik, Prävention und Therapie der Tuberkulose im Kindes- und Jugendalter"
Leitlinienreport
Interessenkonflikt-Erklärungen

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektologie (DGPI)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Diagnostik, Prävention und Therapie der Tuberkulose im Kindes- und Jugendalter"
    Leitlinienreport
    Interessenkonflikt-Erklärungen

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektologie (DGPI)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie soll für alle an der Diagnostik und Therapie der Tuberkulose bei Kindern und Jugendlichen beteiligten Berufsgruppen und Disziplinen eine Richtschnur für die Behandlung aller Formen der Tuberkulose im Kindes- und Jugendalter bieten. Sie richtet sich in erster Linie an Pädiater, Kinder- und Erwachsenen-Pneumologen und Infektiologen, Allgemeinmediziner und Ärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst, die primär mit der Betreuung von minderjährigen Tuberkulosepatienten betraut sind. Weiterhin dient sie auch als Informationsquelle für alle Ärzte, die weniger Erfahrung in der Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit einer Tuberkulose oder einer Tuberkulosegefährdung haben.

    Patientenzielgruppe

    Die Leitlinie gilt für alle Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 17 Jahren mit Verdacht auf oder einer gesicherten Tuberkulose.

    Versorgungsbereich

    Die Leitlinie ist sowohl für den ambulanten wie auch stationären Bereich der medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Verdacht auf oder einer gesicherten Tuberkulose gedacht.
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektologie (DGPI)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP)
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    Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI)
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    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
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    Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie
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    Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
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    Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)
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    Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie (GPR)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e. V. (BVÖGD)
    Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. (BVKJ)
    Gesellschaft für Tropenpädiatrie und Internationale Kindergesundheit e.V. (GTP)
    Bundesarbeitsgemeinschaft Pädiatrischer Pneumologen (BAPP)
    Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie (ÖGKJP)
    Robert Koch-Institut (RKI)
    Pediatric Infectious Disease Group of Switzerland (PIGS)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Dr. Folke Brinkmann Universitätskinderklinik der Ruhr-Universität Bochum
    Abteilung für Pädiatrische Pneumologie/ CF-Zentrum
    Alexandrinenstraße 5
    44791 Bochum e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Dr. Cornelia Feiterna-Sperling Charité - Universitätsmedizin Berlin
    Klinik für Pädiatrie m. S. Pneumologie und Immunologie
    Augustenburger Platz 1
    13353 Berlin

    Leitlinienkoordination:

    Dr. Folke Brinkmann
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Aktuelle epidemiologische Daten zeigten in den letzten Jahren einen Anstieg der Tuberkulose im Kindes- und Jugendalter. Es findet sich zudem auch in Deutschland ein Anstieg von Infektionen mit gegenüber Tuberkulosemedikamenten resistenten Erregern. In dem Zusammenhang stellt die Diagnostik und Therapie der Infektionen mit M. tuberculosis vor allem im Kindes- und Jugendalter eine Herausforderung dar. Vorliegende Therapieempfehlungen früherer Jahre bzgl. der Therapie, Prävention und Diagnostik von Infektionen mit M. tuberculosis im Kindes- und Jugendalter müssen angesichts dieser neuen Situation ergänzt und aktualisiert werden. Leitlinien für die Diagnostik und Therapie der Tuberkulose im Erwachsenenalter können nicht generell auf das Kindesalter übertragen werden, da hier relevante altersabhängige Unterschiede bzgl. der Krankheitsprogression, Krankheitsmanifestation, Unterschiede in der Anwendung von diagnostischen Maßnahmen und der Therapie bestehen. Um die adäquate Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit einer Tuberkulose-Exposition, Infektion oder Erkrankung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu sichern, wurden Empfehlungen für das Kindes- und Jugendalter verfasst. Diese Empfehlungen wurden unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie wurden gemäß den Standards der evidenzbasierten Medizin der Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) wurden als Level S2k (S2 Konsensus-basiert) angelegt.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Ziel dieser S2k-Leitlinie ist es, den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Kenntnis zur Prävention, Diagnose und Therapie der Tuberkulose im Kindes- und Jugendalter auf der Basis einer strukturierten Konsensfindung darzustellen, bei der die maßgeblichen Experten der relevanten medizinischen Fachgesellschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligt wurden. Auf diesem Wegsollen die adäquate Versorgung von Tuberkulose-gefährdeten oder –erkrankten Kindern und Jugendlichen nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen gesichert werden.