Leitlinien-Detailansicht

Prophylaxe von schweren Erkrankungen durch Respiratory Syncytial Virus (RSV) bei Risikokindern

Registernummer 048 - 012
Klassifikation S2k

Stand: 31.08.2018 , gültig bis 30.08.2023

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Prophylaxe von schweren Erkrankungen durch Respiratory Syncytial Virus (RSV) bei Risikokindern"
Leitlinienreport
Angaben zu Interessenkonflikten

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektologie (DGPI)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Prophylaxe von schweren Erkrankungen durch Respiratory Syncytial Virus (RSV) bei Risikokindern"
    Leitlinienreport
    Angaben zu Interessenkonflikten

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektologie (DGPI)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie richtet sich an niedergelassene und im Krankenhaus tätige Kinder- und Jugendärzte, Neonatologen, Kinderkardiologen, Kinderpneumologen, Virologen und Eltern von frühgeborenen Kindern. Sie dient zur Information für Allgemein- und Hausärzte, Neuropädiater, Eltern und Betreuer weiterer Risikopatienten, sowie für alle Personengruppen, die bei Risikokindern für schwere RSV Infektionen schwerwiegende Krankheitsverläufe verhindern können, sei es durch allgemeine Infektionsprophylaxe- und Hygienemaßnahmen oder durch den sinnvollen Einsatz der passiven Immunisierung.

    Patientenzielgruppe

    Risikokinder (s.o.) im ersten und zweiten Lebensjahr

    Versorgungsbereich

    Kinder- und Jugendmedizin, Neonatologie, Kinderkardiologie, Pädiatrische Pneumologie
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektologie (DGPI)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
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    Gesellschaft für Virologie (GfV)
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    Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie e.V. (DGPK)
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    Gesellschaft für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin e.V. (GNPI)
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    Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ)
    Bundesverband "Das frühgeborene Kind" e.V.

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. med. Johannes G. Liese Universitäts-Kinderklinik
    Pädiatrische Infektiologie und Immunologie
    Josef-Schneider-Str. 2
    97080 Würzburg Tel.: 0931 - 201 27725 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. med. Johannes Forster
    Prof. Dr. med. Johannes G. Liese
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Respiratory syncytial virus (RSV) ist der am häufigsten nachgewiesene Erreger von Erkrankungen der unteren Atemwege in den ersten beiden Lebensjahren. Hochrisikokinder, z.B. mit Frühgeburtlichkeit, chronischer Lungenerkrankung, angeborenen Herzfehlern, neuromuskulären Erkrankungen, Immundefekten und chromosomalen Aberrationen wie der Trisomie 21 können bei RSV Infektion von einem schweren Verlauf betroffen sein. Eine aktive Impfung oder ausreichend wirksame und sichere Therapie gegen RSV ist derzeit nicht verfügbar. Seit 1999 ist als passive Immunisierung das Präparat Palivizumab, ein humanisierter monoklonaler Antikörper der IgG1-Subklasse, gerichtet gegen das F-Protein von RS-Viren, zur Prophylaxe von RSV-Erkrankungen bei Frühgeborenen ? 35 Schwangerschaftswochen (SSW) im ersten Lebensjahr bzw. zusätzlich im zweiten Lebensjahr für Frühgeborene mit behandlungsbedürftiger, bronchopulmonaler Dysplasie (BPD) zugelassen.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Die vorliegende Leitlinie hat Empfehlungen zur Prophylaxe von schweren Erkrankungen (vorwiegend RSV-Hospitalisierungen) durch Respiratory Syncytial Virus (RSV) bei Risikokindern entwickelt. Die abgeleiteten Schlüsselempfehlungen wurden angepasst an das deutsche Gesundheitssystem.

    Schlüsselwörter:

    Prophylaxe, Respiratory Syncytial Virus (RSV), Risikokinder, Risikopatienten