Leitlinien-Detailansicht

Medikamentöse Therapie der neurogenen Dysfunktion des unteren Harntraktes (NLUTD)

Registernummer 043 - 053
Klassifikation S2k

Stand: 02.02.2022 , gültig bis 01.02.2027

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Medikamentöse Therapie der neurogenen Dysfunktion des unteren Harntraktes (NLUTD)"
Leitlinienreport

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Medikamentöse Therapie der neurogenen Dysfunktion des unteren Harntraktes (NLUTD)"
    Leitlinienreport

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitline richtet sich an Urolog*innen, Neuro-Urolog*innen, Kinder-und Jugendärzt*innen, Chirurg*innen, Kinderchirurg*innen, Neurolog*innen, Neuropädiater*innen, Geriater*innen, Gynäkolog*innen, Paraplegiolog*innen und Pharmakolog*innen und dient zur Information für Rehabilitationsmediziner*innen, Allgemeinmediziner*innen und Hausärzt*innen, letztendlich für alle Ärzt*innen, die sich mit der Versorgung und Überwachung der medikamentösen Therapie bei NLUTD infolge neurologischer Erkrankungen auseinandersetzen müssen. Dies reicht vom Säugling bis zum geriatrischen Patienten. Auch Intensivmediziner*innen und Anästhesist*innen sowie Mitarbeiter*innen des MDK und der Industrie können von aus dieser Leitlinie gewonnenen Informationen ebenso profitieren wie Pflegekräfte, Physio- und Urotherapeut*innen und die Betroffenen mit ihren Angehörigen, wie letztere beispielsweise durch die Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten vertreten werden.

    Patientenzielgruppe

    Patienten mit NLUTD im Kontext mit chronischen neurologischen Schädigungen/Erkrankungen

    Versorgungsbereich

    ambulante, stationäre neuro-urologische Früherkennung von Risiken, Diagnostik und Therapie sowie lebenslange Nachsorge 
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG)
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    Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG)
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    Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie e.V. (DGKCH)
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    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
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    Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN)
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    Gesellschaft für Neuropädiatrie e.V. (GNP)
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    Deutschsprachige Medizinische Gesellschaft für Paraplegiologie e.V.
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    Deutsche Gesellschaft für Pharmakologie (DGP)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Arbeitskreis Kinder-und Jugendurologie der DGU
    Arbeitskreis Urologische Funktionsdiagnostik und Urologie der Frau
    Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten in Deutschland

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Dr. med. Johannes Kutzenberger Kliniken Hartenstein – UKR
    Department Neuro-Urologie
    Günter-Hartenstein-Str. 8
    34537 Bad Wildungen e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Univ.-Prof. Dr. med. Ruth Kirschner-Hermanns Leitung der Sektion Neuro-Urologie
    Klinik der Urologie und Kinderurologie
    Universitätsklinikum Bonn
    Venusberg-Campus 1
    Gebäude 22
    53127 Bonn e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Dr. med. Johannes Kutzenberger Kliniken Hartenstein – UKR
    Department Neuro-Urologie
    Günter-Hartenstein-Str. 8
    34537 Bad Wildungen e-Mail senden
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    In Deutschland leben ca. 1 Mio. Menschen mit Blasenfunktionsstörungen auf Grund neurologischer Schädigungen (NLUTD). Die medikamentöse Therapie der NLUTD in Verbindung mit dem intermittierenden Einmalkatheterismus stellt meist die Therapie der Wahl dar, unabhängig von der Ursache. Nicht jeder Wirkstoff eignet sich jedoch bei objektiv gleicher NLUTD für unterschiedliche Patienten in verschiedenen Lebenssituationen gleichermaßen. Patienten mit NLUTD werden älter. die „neurogene Blase“ weist zusätzliche Besonderheiten auf, die Anforderungen ändern sich, Begleitmedikation und Besonderheiten bei Kindern sind zu beachten. Die Leitlinie soll detailliert auf die Differentialindikationen, die Rezeptor bezogene Wirksamkeit, die Pharmakologie, die möglichen Interaktionen und das erhöhte Potential an Nebenwirkungen einerseits und die Besonderheiten verschiedener Altersgruppen (Kinder, Erwachsene, alte und sehr alte Menschen) andererseits eingehen.  Im Falle des Versagens der medikamentösen Therapie, soll auf Therapiealternativen hingewiesen werden.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Praxisorientierte Standardisierung der medikamentösen Therapie bei NLUTD unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Altersgruppen