Leitlinien-Detailansicht

Diagnostik und Therapie der Interstitiellen Zystitis (IC/BPS)

Registernummer 043 - 050
Klassifikation S2k

Stand: 15.09.2018 , gültig bis 15.09.2023

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Diagnostik und Therapie der Interstitiellen Zystitis (IC/BPS)"
Patientenleitlinie "Diagnostik und Therapie der Interstitiellen Zystitis (IC/BPS)"
Leitlinienreport

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Diagnostik und Therapie der Interstitiellen Zystitis (IC/BPS)"
    Patientenleitlinie "Diagnostik und Therapie der Interstitiellen Zystitis (IC/BPS)"
    Leitlinienreport

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie richtet sich an alle Berufsgruppen, die mit der Erkennung, Diagnostik und Behandlung von Patienten mit Interstitieller Cystitis (IC/BPS) befasst sind, u.a. Psychosomatische Mediziner, Gynäkologen, Internisten, Physiotherapeuten, Schmerztherapeuten und Urologen. Die Leitlinie dient zur Information für Hausärzte, Fachärzte für Viszeralchirurgie, Proktologen, Psychiater, u. a.

    Patientenzielgruppe

    Zielgruppe sind Patientinnen und Patienten mit dem Krankheitsbild einer Interstitiellen Cystitis (IC/BPS) Die Interstitielle Cystitis (IC/BPS) ist eine nichtinfektiöse chronische Harnblasenerkrankung, die geprägt ist vom Symptomenkomplex des Blasenschmerzsyndroms (BPS) in unterschiedlicher Ausprägung und Kombination der Symptome und bei gleichzeitigem Ausschluss differenzialdiagnostischer Erkrankungen.

    Versorgungsbereich

    Kliniken, Ambulanzen, Spezialambulanzen, Praxen
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
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    Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
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    Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS)
    Deutsche Kontinenz Gesellschaft e.V.
    Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK)
    ICA-Deutschland e. V., Interstitial Cystitis Association
    Multinational Interstitial Cystitis Association (MICA)
    Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. (OEGGG)
    Pelvisuisse
    Schweizerische Akademie für Psychosomatische und Psychosoziale Medizin (SAPPM)
    Schweizer Arbeitsgemeinschaft Urogynäkologie und Beckenbodenpathologie (AUG)
    Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG)
    Schweizerische Gesellschaft für Blasenschwäche (SGfB)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Jürgen Hensen ICA-Deutschland e.V.
    Untere Burg 21
    53881 Euskirchen Tel.: 0163 908 44 93 Fax.: 02252-837 63 8 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Bschleipfer
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Interstitielle Cystitis ist in Europa eine seltene Erkrankung. Die Erforschung der Behandlungsmöglichkeiten hat in den vergangenen Jahren jedoch deutliche Fortschritte gemacht, dennoch bestehen in allen Bereichen der Versorgung von IC/BPS-Patienten Defizite und Optimierungspotenziale.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Mit der neuen S2K-Leitlinie sollen folgende Ziele konkret angestrebt werden:

    • Optimierung der Versorgungsqualität
    • die Erkennung, Diagnostik und Behandlung der Interstitiellen Cystitis im deutschsprachigen Raum zu verbessern
    • Vermeidung von Fehldiagnosen
    • Vermeidung von Fehlbehandlungen
    • Schlüsselempfehlungen zu prioritären Versorgungsproblemen zwischen al-len an der Versorgung beteiligten Gruppen unter Einbeziehung von Patien-ten- und Angehörigenvertretern abzustimmen
    • die Empfehlungen entsprechend dem besten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse unter Berücksichtigung der Kriterien der Medizin zu formulieren und zu aktualisierendurch Einbeziehung aller an der Versorgung beteiligten Professionen, Organisationen und Patienten, sowie dem darauf beruhenden umfassenden Konsens eine effektive Verbreitung und Umsetzung der Empfehlungen zu ermöglichen
    • spezifische Empfehlungen hinsichtlich der Abstimmung und Koordination der Versorgung aller beteiligten Fachdisziplinen zu geben
    • auf die systematische Berücksichtigung der im Rahmen der erstellten Empfehlungen in der Aus-, Fort- und Weiterbildung hinzuwirken.
    • Verbesserung der Wirtschaftlichkeit