Leitlinien-Detailansicht

Diagnostik und Therapie des Hepatozellulären Karzinoms und biliärer Karzinome

Registernummer 032 - 053OL
Klassifikation S3

Stand: 01.07.2022 , gültig bis 30.06.2027

Verfügbare Dokumente

Kurzfassung der Leitlinie "Diagnostik und Therapie des Hepatozellulären Karzinoms und biliärer Karzinome "
Langfassung der Leitlinie "Diagnostik und Therapie des Hepatozellulären Karzinoms und biliärer Karzinome "
Leitlinienreport
Evidenzbericht
auch verfügbar in der OL-App

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Kurzfassung der Leitlinie "Diagnostik und Therapie des Hepatozellulären Karzinoms und biliärer Karzinome "
    Langfassung der Leitlinie "Diagnostik und Therapie des Hepatozellulären Karzinoms und biliärer Karzinome "
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    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Anwenderzielgruppe sind Ärztinnen und Ärzte aller Versorgungsbereiche (insbesondere Fachärzte), die Patienten mit chronischen Lebererkrankungen, Verdacht auf sowie diagnostizierten hepatobiliären Tumoren ambulant und/oder stationär behandeln. Hierzu gehören unter anderem Allgemeinmediziner, Internisten, Gastroenterologen und Hepatologen, Onkologen, Radiologen, Chirurgen, Palliativmediziner, Pathologen, Nuklearmediziner und Strahlentherapeuten, Psychoonkologen sowie onkologisch tätige Pflegekräfte und Physiotherapeuten sowie alle an einem HCC erkrankten Patienten und deren Angehörige. Weitere Adressaten dieser Leitlinie sind übergeordnete Organisationen (z. B. Krankenkassen). Sie soll entsprechend der Definition einer Leitlinie Entscheidungshilfen geben, jedoch keine Richtlinie sein. Der behandelnde Arzt ist weiterhin verpflichtet, unter Würdigung der Gesamtsituation des Patienten und mit diesem gemeinsam die für die individuelle Situation angemessene Vorgehensweise zu finden.

    Patientenzielgruppe

    Erwachsene

    Versorgungsbereich

    ambulant, stationär; Prävention, Früherkennung; Diagnostik, Therapie, Rehabilitation; primärärztliche Versorgung, spezialärztliche Versorgung
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V. (DGAV)
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    Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)
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    Deutsche Gesellschaft für Endoskopie und Bildgebende Verfahren e.V. (DGE-BV)
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    Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM)
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    Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)
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    Deutsche Gesellschaft für Humangenetik e.V. (GfH)
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    Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
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    Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. (DGN)
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    Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. (DGP)
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    Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP)
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    Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V. (DGP)
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    Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V. (DEGRO)
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    Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM)
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    Deutsche Röntgengesellschaft, Gesellschaft für Medizinische Radiologie e.V. (DRG)
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    Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Arbeitsgemeinschaft Bildgebung in der Onkologie (ABO) der DKG
    Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie der DKG, AIO
    Arbeitsgemeinschaft für Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin (AGORS)
    Arbeitsgemeinschaft Palliativmedizin der DKG, APM
    Arbeitsgemeinschaft Prävention und Integrative Onkologie (PRIO) der DKG
    Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der DKG, PSO
    Arbeitsgemeinschaft für radiologische Onkologie der DKG, ARO
    Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin der DKG, ASORS
    Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie (AGSMO) in der DKG
    Arbeitsgemeinschaft Tumorklassifikation in der Onkologie (ATO)
    Berufsverband Deutscher Pathologen
    Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Onkologie der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie
    Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR)
    Arbeitsgemeinschaft Onkologische Pathologie der DKG, AOP
    Deutsche Leberhilfe
    Deutsche Leberstiftung
    Deutsche Transplantationsgesellschaft (DTG)
    Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG)
    Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V.
    Lebertransplantierte Deutschland e.V.
    Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Office Leitlinienprogramm Onkologie c/o Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
    Kuno-Fischer-Straße 8
    14057 Berlin
    www.leitlinienprogramm-onkologie.de e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Nisar P. Malek Ärztlicher Direktor Medizinische Klinik
    Universitätsklinikum Tübingen

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Michael Bitzer Stellvertretener Ärztlicher Direktor Medizinische Klinik Universitätsklinikum Tübingen

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Peter R. Galle Ärztlicher Direktor Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Die steigenden Zahlen von Leberkrebs in Deutschland führen daher zu einer versorgungsrelevanten Erkrankung. Die aktuelle Leitlinie soll in den Living Guideline-Prozess überführt werden und so die aktuellen Veränderungen rasch in der Leitlinie abbilden. 

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Die interdisziplinäre Leitlinie der Qualität S3 zur Diagnostik und Therapie des hepatozellulären Karzinoms und biliärer Tumore ist ein evidenz- und konsensbasiertes Instrument, um die Diagnostik und Therapie des hepatozellulären Karzinoms, des Cholangiokarzinoms und des Gallenblasenkarzinoms zu verbessern. Fachgruppen aller Disziplinen, die Patienten mit chronischen Lebererkrankungen, Verdacht auf oder bereits diagnostizierte hepatobiliäre Tumore ambulant und/oder stationär behandeln, sollen durch die Leitlinie unterstützt werden. Die Leitlinie soll dazu beitragen, eine angemessene Gesundheitsversorgung dieser Patientengruppen sicherzustellen. Es ist weiterhin die Aufgabe der Leitlinie betroffenen Patienten angemessene, wissenschaftlich begründete und aktuelle Verfahren in der Diagnostik, Therapie und Rehabilitation anzubieten. Dies gilt sowohl für lokal begrenzte oder lokal fortgeschrittene Erkrankungen als auch bei Vorliegen eines Rezidivs oder von Fernmetastasen. Die Leitlinie soll neben dem Beitrag für eine angemessene Gesundheitsversorgung auch die Basis für eine individuell zugeschnittene, qualitativ hochwertige und kosteneffiziente Therapie bieten. Mittel- und langfristig sollen so die Morbidität und Mortalität von Patienten mit hepatobiliären Tumoren gesenkt und die Lebensqualität erhöht werden.