Leitlinien-Detailansicht

S3-Leitlinie Hepatozelluläres Karzinom und biliäre Karzinome

Registernummer 032 - 053OL
Klassifikation S3

Stand: 22.06.2021 , gültig bis 21.06.2024

Verfügbare Dokumente

Kurzfassung der Leitlinie "S3-Leitlinie Hepatozelluläres Karzinom und biliäre Karzinome"
Langfassung der Leitlinie "S3-Leitlinie Hepatozelluläres Karzinom und biliäre Karzinome"
Leitlinienreport
Evidenzbericht
Literaturrecherche
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Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS)
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  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Kurzfassung der Leitlinie "S3-Leitlinie Hepatozelluläres Karzinom und biliäre Karzinome"
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    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Anwenderzielgruppe sind Ärztinnen und Ärzte aller Versorgungsbereiche (insbesondere Fachärzte), die Patienten mit chronischen Lebererkrankungen, Verdacht auf sowie diagnostizierten hepatobiliären Tumoren ambulant und/oder stationär behandeln. Hierzu gehören unter anderem Allgemeinmediziner, Internisten, Gastroenterologen und Hepatologen, Onkologen, Radiologen, Chirurgen, Palliativmediziner, Pathologen, Nuklearmediziner und Strahlentherapeuten, Psychoonkologen, onkologisch tätige Pflegekräfte und Physiotherapeuten sowie alle an einem HCC oder biliärem Karzinom erkrankten Patienten und deren Angehörige. Weitere Adressaten dieser Leitlinie sind übergeordnete Organisationen (z. B. Krankenkassen). Sie soll entsprechend der Definition einer Leitlinie Entscheidungshilfen geben, jedoch keine Richtlinie sein. Der behandelnde Arzt ist weiterhin verpflichtet, unter Würdigung der Gesamtsituation des Patienten und mit diesem gemeinsam, die für die individuelle Situation angemessene Vorgehensweise zu finden.

    Patientenzielgruppe

    Die S3-Leitlinie „Diagnostik und Therapie des Hepatozellulären Karzinoms und biliärer Karzinome“ richtet sich an die betroffenen Patienten und Ihre Angehörigen

    Versorgungsbereich

    Die Empfehlungen der S3-Leitlinie betreffen den ambulanten und stationären Bereich aber auch Institutionen und Personen außerhalb der medizinischen Versorgung
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V. (DGAV)
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    Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)
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    Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM)
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    Deutsche Gesellschaft für Endoskopie und Bildgebende Verfahren e.V. (DGE-BV)
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    Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)
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    Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
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    Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. (DGN)
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    Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH)
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    Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. (DGP)
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    Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP)
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    Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V. (DEGRO)
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    Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM)
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    Deutsche Röntgengesellschaft, Gesellschaft für Medizinische Radiologie e.V. (DRG)
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    Deutsche Gesellschaft für Humangenetik e.V. (GfH)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR)
    Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK)
    Deutsche Transplantationsgesellschaft (DTG)
    Deutsche Leberhilfe
    Lebertransplantierte Deutschland e.V.
    Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie der DKG, AIO
    Arbeitsgemeinschaft Onkologische Pathologie der DKG, AOP
    Arbeitsgemeinschaft für radiologische Onkologie der DKG, ARO
    Arbeitsgemeinschaft Tumorklassifikation in der Onkologie (ATO)
    Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin der DKG, ASORS
    Arbeitsgemeinschaft für Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin (AGORS)
    Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Onkologie der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie
    Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der DKG, PSO
    Konferenz Onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege der DKG, KOK
    Arbeitsgemeinschaft Palliativmedizin der DKG, APM
    Arbeitsgemeinschaft Bildgebung in der Onkologie (ABO) der DKG
    Arbeitsgemeinschaft Prävention und Integrative Onkologie (PRIO) der DKG
    Arbeitsgemeinschaft Soziale Arbeit in der Onkologie (ASO)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Office Leitlinienprogramm Onkologie c/o Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
    Kuno-Fischer-Straße 8
    14057 Berlin
    www.leitlinienprogramm-onkologie.de e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Nisar P. Malek Ärztlicher Direktor Medizinische Klinik
    Universitätsklinikum Tübingen

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Michael Bitzer Stellvertretener Ärztlicher Direktor Medizinische Klinik Universitätsklinikum Tübingen

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Peter R. Galle Ärztlicher Direktor Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Der Aktualisierungsbedarf der S3 Leitlinie „Diagnostik und Therapie des Hepatozellulären Karzinoms und biliärer Karzinome“ begründet sich wie folgt:

    - Die Gültigkeit der bestehenden Leitlinie des hepatozellulären Karzinoms ist im Mai 2018 abgelaufen.

    - Neue Entwicklungen in der Diagnostik und Therapie, wie beispielsweise die Klassifizierung von Tumoren, neue medikamentöse Therapieoptionen oder der Stellenwert lokoregionärer Therapieverfahren (SIRT/TACE), sollen Eingang in die aktualisierte Leitlinie finden.

    - Die Leitlinie „Diagnostik und Therapie des hepatozellulären Karzinoms und biliärer Karzinome“ soll neben einer Aktualisierung der Leitlinie zum hepatozellulären Karzinom auch erstmals eine Erweiterung um die Diagnostik und Therapie biliärer Karzinome enthalten, für die bisher keine deutsche Leitlinie existiert

    - Dabei sollen die intra- und extrahepatischen cholangiozellulären Karzinome, das Gallenblasenkarzinom und das Papillenkarzinom Eingang finden. Aufgrund der engen anatomischen Beziehung zwischen hepatozellulärem Karzinom und biliären Tumoren besteht eine erhebliche Überlappung der Expertengruppen für beide Tumorentitäten, so dass eine Bearbeitung innerhalb einer Leitliniengruppe vorgeschlagen wird.

    Um dem insgesamt großen Forschungsgebiet mit vielen neuen Ansätzen und Ergebnissen gerecht zu werden, ist eine jährliche erneute Recherche und Update der Leitlinie geplant.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Die interdisziplinäre S3-Leitlinie ist ein Instrument, um die Diagnostik und Therapie des hepatozellulären Karzinoms, des Cholangiokarzinoms und des Gallenblasenkarzinoms zu verbessern. Fachgruppen aller Disziplinen, die Patienten mit chronischen Lebererkrankungen, Verdacht auf oder bereits diagnostizierte hepatobiliäre Tumore ambulant und/oder stationär behandeln, sollen durch die Leitlinie unterstützt werden. Die Leitlinie soll dazu beitragen, eine angemessene Gesundheitsversorgung dieser Patientengruppen sicherzustellen. Es ist weiterhin die Aufgabe der Leitlinie, betroffenen Patienten angemessene, wissenschaftlich begründete und aktuelle Verfahren in der Diagnostik, Therapie und Rehabilitation anzubieten. Dies gilt sowohl für lokal begrenzte oder lokal fortgeschrittene Erkrankungen als auch bei Vorliegen eines Rezidivs oder von Fernmetastasen. Die Leitlinie soll neben dem Beitrag für eine angemessene Gesundheitsversorgung auch die Basis für eine individuell zugeschnittene, qualitativ hochwertige und kosteneffiziente Therapie bieten. Mittel- und langfristig sollen so die Morbidität und Mortalität von Patienten mit hepatobiliären Tumoren gesenkt und die Lebensqualität erhöht werden.