Leitlinien-Detailansicht

Diagnostik, Therapie und Nachsorge maligner Ovarialtumoren (Living Guideline)

Registernummer 032 - 035OL
Klassifikation S3

Stand: 01.03.2020 , gültig bis 28.02.2025

Verfügbare Dokumente

Kurzfassung der Leitlinie "Diagnostik, Therapie und Nachsorge maligner Ovarialtumoren (Living Guideline)"
Langfassung der Leitlinie "Diagnostik, Therapie und Nachsorge maligner Ovarialtumoren (Living Guideline)"
Patientenleitlinie "Eierstockkrebs"
Patientenleitlinie "Patientenleitlinie Eierstockkrebs türkisch "Yumurtalık Kanseri""
Patientenleitlinie "Patientenleitlinie Eierstockkrebs arabisch"
Leitlinienreport
Patientenleitlinie Eierstockkrebs arabisch reverse
Anmeldung Update als Living Guideline
auch verfügbar in der OL-App

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Kurzfassung der Leitlinie "Diagnostik, Therapie und Nachsorge maligner Ovarialtumoren (Living Guideline)"
    Langfassung der Leitlinie "Diagnostik, Therapie und Nachsorge maligner Ovarialtumoren (Living Guideline)"
    Patientenleitlinie "Eierstockkrebs"
    Patientenleitlinie "Patientenleitlinie Eierstockkrebs türkisch "Yumurtalık Kanseri""
    Patientenleitlinie "Patientenleitlinie Eierstockkrebs arabisch"
    Leitlinienreport
    Patientenleitlinie Eierstockkrebs arabisch reverse
    Anmeldung Update als Living Guideline
    auch verfügbar in der OL-App

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Empfehlungen richten sich an die behandelnden ärztlichen Fachkollegen sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich, Pflegeberufe und weitere medizinische Partner in der Behandlung der Patientinnen mit malignen Ovarialtumoren. Durch die eigenständigen Themenkomplexe Screening und Nachsorge sind auch niedergelassene Ärzte wichtige Adressaten der Leitlinie. Darüber hinaus soll sie Betroffenen und Ratsuchenden zur Orientierung dienen und eine Grundlage für die im Aufbau befindlichen Gynäkologischen Krebszentren bilden.Bei dieser Leitlinie sind auch die Fachgesellschaften aus der Schweiz und Österreich einbezogen, sodass sich der Geltungsbereich damit auf den deutschsprachigen Raum bezieht.

    Patientenzielgruppe

    Die Zielorientierung der Leitlinie umfasst die Beratung von Hochrisikogruppen, die Diagnostik, die operative und systemische Therapie der frühen und fortgeschrittenen Stadien, sowie die Behandlung seltener histologischer Subtypen. Großer Wert wird auf die Nachsorge, Rehabilitationsmaßnahmen, palliative Therapie und psychoonkologische Betreuung gelegt. 

    Versorgungsbereich

    Als Versorgungsbereich für die Leitlinie gilt sowohl der ambulante als auch der stationäre Versorgungssektor.
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V. (DEGRO)
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    Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM)
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    Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V. (DGAV)
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    Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e.V. (DGE)
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    Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften e.V. (DGRW)
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    Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)
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    Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
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    Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e. V. (DGN)
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    Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP)
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    Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM)
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    Deutsche Röntgengesellschaft e.V. (DRG)
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    Deutsche Gesellschaft für Humangenetik e.V. (GfH)
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    Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie der DKG, AGO
    Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) der OEGGG
    AGO Studiengruppe
    Arbeitsgemeinschaft für Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin (AGORS)
    Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin der DKG, ASORS
    Arbeitsgemeinschaft für radiologische Onkologie der DKG, ARO
    Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF)
    Bundesverband Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V.
    Berufsverband Deutscher Strahlentherapeuten e.V. (BVDST)
    Deutsche Menopause Gesellschaft e.V. (DMG)
    Konferenz Onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege der DKG, KOK
    Nord-Ostdeutsche Gesellschaft für Gynäkologische Onkologie (NOGGO)
    Arbeitsgemeinschaft Psychoonkologie der DKG, PSO
    Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG)
    Dr. Alexander Burges (als Experte ad personam)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Office Leitlinienprogramm Onkologie c/o Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
    Kuno-Fischer-Straße 8
    14057 Berlin
    Internet: www.leitlinienprogramm-onkologie.de e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Uwe Wagner (Koordinator, DGGG)
    Uni-Frauenklinik
    Baldingerstraße
    35043 Marburg

    Leitlinienkoordination:

    Alexander Reuß (Ko-Koordinator)
    Koordinierungszentrum für Klinische Studien
    Philipps-Universität Marburg
    Karl-von Frisch-Str. 4
    35043 Marburg
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Das Ovarial-Karzinom stellte mit ca 7500 Neuerkrankungsfällen im Jahre 2014 die 6. häufigste, bösartige Erkrankung der Frau dar. Aufgrund der Prävalenz dieses Tumors und der Bedeutung der Optimierung der Versorgungsqualität wurde im Jahr 2013 erstmals eine S3-Leitlinie zu dieser Thematik im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie publiziert. Seit 2017 wurden jährliche Aktualisierungen der Leitlinie umgesetzt, die weitergeführt werden sollen. 

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Die Leitlinie „Diagnostik, Therapie und Nachsorge maligner Ovarialtumoren“ ist ein evidenz- und konsensusbasiertes Instrument zur Versorgung der Patientinnen mit Borderlinetumoren und bösartigen Tumoren der Eierstöcke, der Tuben und des Peritoneums einschließlich der Keimstrang-Stroma- und Keimzelltumoren.
    Sie dient dazu, den Patientinnen dem jeweiligen Stand der Erkrankung angemessene, wissenschaftlich begründete, aktuelle und wirtschaftliche Verfahren in der Diagnostik, Therapie und Rehabilitation anzubieten. Die durch die Delegierten der Fachgesellschaften und Studiengruppen für die nationale S3-Leitlinie festgelegten Empfehlungen und Statements basieren dabei insbesondere auf methodisch hochwertigen Publikationen. Bei der Erarbeitung dieser nationalen S3-Leitlinie wurden Aussagen und Empfehlungen einer Reihe von internationalen Leitlinien eingearbeitet. Die Ergebnisse internationaler Studien und Metaanalysen zur Diagnostik und Therapie wurden berücksichtigt. Um die Transparenz des Entstehungsprozesses der Leitlinie und die zugehörige Evidenz darzulegen, sind sämtliche Empfehlungen und Statements mit den zugrunde liegenden Literaturstellen, Levels of Evidence (LoE) und Empfehlungsgraden nachvollziehbar verknüpft.
    Die vorgelegte Leitlinie soll Grundlagen für handlungsrelevante ärztliche Entscheidungsprozesse liefern. Die Leitlinie soll dazu beitragen, eine angemessene Gesundheitsversorgung in der Diagnostik und Therapie maligner Ovarialtumoren zu garantieren und die Basis für eine individuell adaptierte, qualitätsgesicherte Therapie bieten. Die vorliegende S3-Leitlinie erlaubt die flächendeckende Umsetzung einer interdisziplinären, qualitätsgesicherten und sektorübergreifenden Therapie maligner Ovarialprozesse. Ziel der flächendeckenden Verbreitung und Implementierung der S3-Leitline ist es, die Diagnosekette und die stadiengerechte Therapie bei der Ersterkrankung und auch beim Rezidiv zu optimieren. Dadurch soll mittel- und langfristig die Mortalität der Patientinnen mit malignen Ovarialtumoren gesenkt und die Lebensqualität erhöht werden.Die Leitliniengruppe hat dabei klinische und aus Patientinnensicht relevante Fragestellungen erarbeitet und diese im Kontext internationaler Leitlinien und Literatur beantwortet. Ziele, Aufgaben und Erstellungsprozess der Leitlinie sind zusätzlich im begleitenden Leitlinienreport detailliert beschrieben.