Leitlinien-Detailansicht

Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Melanoms

Registernummer 032 - 024OL
Klassifikation S3

Stand: 30.04.2018 , gültig bis 29.04.2023

17.07.2018 Langfassung, Kurzfassung und Leitlinienreport nach redaktionellen Änderungen ausgetauscht

Verfügbare Dokumente

Kurzfassung der Leitlinie "Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Melanoms"
Langfassung der Leitlinie "Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Melanoms"
Patientenleitlinie "Melanom"
Leitlinienreport
Evidenzbericht

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)
Visitenkarte
Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Kurzfassung der Leitlinie "Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Melanoms"
    Langfassung der Leitlinie "Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Melanoms"
    Patientenleitlinie "Melanom"
    Leitlinienreport
    Evidenzbericht

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)
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    Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die S3-Leitlinie Melanom richtet sich primär an Dermatologen, Hausärzte (hausärztlich tätige Fachärzte für Allgemeinmedizin, Internisten, praktische Ärzte und Ärzte ohne Gebietsbezeichnung), Gynäkologen, Urologen, Chirurgen, internistische Onkologen, Radiologen und Strahlentherapeuten in Klinik und Praxis, Hals-Nasen-Ohrenärzte, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen und andere medizinische Fachrichtungen, die an der Diagnostik und Therapie von Patienten mit kutanem Melanom beteiligt sind. Die Leitli-nie richtet sich außerdem an betroffene Patienten sowie deren Angehörige. Des Weite-ren soll sie Kostenträgern und politischen Entscheidungsträgern zur Orientierung dienen

    Patientenzielgruppe

    Die vorliegende Leitlinie beinhaltet Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nach-sorge des kutanen Melanoms im Primärstadium, lokoregional begrenzten sowie meta-stasierten Stadium. Schleimhaut- sowie Aderhautmelanome wurden nicht berücksich-tigt. Fragestellungen zur Früherkennung wurden in der S3-Leitlinie „Prävention von Hautkrebs“ bearbeitet.

    Versorgungsbereich

    Der Anwendungsbereich der Leitlinie umfasst den ambulanten und stationären Versorgungssektor und die Rehabilitation.
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)
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    Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC)
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    Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)
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    Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
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    Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)
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    Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG)
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    Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU)
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    Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e. V. (DGN)
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    Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)
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    Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP)
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    Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V. (DEGRO)
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    Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie (DGT)
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    Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)
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    Deutsche Röntgengesellschaft (DRG)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Histologie, ADH
    Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie der DKG, ADO
    Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V., ADP
    Arbeitsgemeinschaft Gesundheitsökonomie und Evidenz-basierte Medizin der DDG (AGED)
    Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie der DKG, AGO
    Arbeitsgemeinschaft Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgische Onkologie der DKG, AHMO
    Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie der DKG, AIO
    Arbeitsgemeinschaft Palliativmedizin der DKG, APM
    Arbeitsgemeinschaft Prävention und Integrative Onkologie (PRIO) der DKG
    Arbeitsgemeinschaft Psychoonkologie der DKG, PSO
    Arbeitsgemeinschaft für radiologische Onkologie der DKG, ARO
    Arbeitsgemeinschaft Rehabilitation in der Dermatologie
    Arbeitsgemeinschaft Urologische Onkologie e.V. (AUO) der DKG
    Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin der DKG, ASORS
    Bundesverband Deutscher Dermatologen, BVDD
    Arbeitsgemeinschaft chirurgische Onkologie der DKG, CAOV
    Deutsche Gesellschaft für Dermatochirurgie (DGDC)
    Konferenz Onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege in der DKG (KOK)
    Neuro-Onkologische Arbeitsgemeinschaft der DKG, NOA
    Hautkrebs-Netzwerk Deutschland e.V.

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Dr. Markus Follmann MPH MSc Office des Leitlinienprogramms Onkologie
    c/o Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
    Kuno-Fischer-Straße 8
    14057 Berlin Tel.: 030 / 32293-2929 Fax.: 030 / 3229-32966 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    PD Dr. Thomas Eigentler, Universitäts-Hautklinik Tübingen
    Dr. med. Jennifer Hoge, Klinik für Dermatologie, Universitätsklinikum Essen
    Prof. Dr. Claus Garbe, Universitäts-Hautklinik Tübingen
    Prof. Dr. Dirk Schadendorf, Klinik für Dermatologie, Universitätsklinikum Essen
  • Inhalte
    Versorgungsbereich:

    ambulante, teilstationäre, stationäre, rehabilitative Versorgung

    Gründe für die Themenwahl:

    Der Aktualisierungsbedarf der S3 Leitlinie Melanom begründet sich wie folgt:

    • Vorliegen neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse (z.B. neu publizierte Ergebnisse klinischer Studien mit erwarteten Neuzulassungen von Therapien im metastasierten Stadium
    • Vorliegen neuer Studien die in bereits vorhandenen Empfehlungen der bestehenden Leitlinie berücksichtigt werden sollten (PET-CT)
    • Bedarf einer systematischen Recherche zu der klinisch relevanten Fragestellung der möglichen Reduktion von Sicherheitsabstände in sensiblen Gebieten wie Gesicht und Akren durch Einsatz der 3D Histologie, um die bisherige Konsens Empfehlung evidenzbasiert formulieren zu können.
    • Bislang nicht berücksichtigte Themengebiete (z.B. mukosale Melanome)
    • Überarbeitungsbedarf der Qualitätsindikatoren in Zusammenarbeit mit den Hauttumorzentren unter Berücksichtigung vorhandener Dokumentationsressourcen.

    Das partielle Update ist zwingend erforderlich, um die Aktualität der Leitlinie zu erhalten und sowohl behandelnden Ärzten als auch Patienten eine Orientierungshilfe und praktische Empfehlungen zu geben.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Ziel der S3-Leitlinie Melanom ist es, den onkologisch tätigen Ärzten in der Praxis und Klinik eine akzeptierte, evidenzbasierte Entscheidungshilfe für die Auswahl sowie Durchführung von geeigneten Maßnahmen zur Diagnostik und Therapie und Nachsorge des kutanen Melanoms zur Verfügung zu stellen. Die systematische Darstellung von Studienergebnissen hinsichtlich Nutzen und Risiken soll Ärzte wie auch Patienten in der Entscheidungsfindung unterstützen.

    Grundlage der Empfehlungen ist die Aufarbeitung der verfügbaren Evidenz nach den Kriterien der evidenzbasierten Medizin, die Adaptierung vorhandener evidenzbasierter internationaler Leitlinien, sowie bei Fehlen einer Evidenzgrundlage auf Basis guter klinischer Praxis. Alle Empfehlungen wurden durch interdisziplinäre Repräsentanten bewertet und abgestimmt.

    Als messbare Elemente wurden für spezifische Empfehlungen Qualitätsindikatoren entwickelt, die zur Bewertung der Versorgungsqualität verwendet werden sollten. Die Leitlinie soll Qualitätsstandards setzen und damit langfristig die Versorgung von Melanompatienten verbessern.