Leitlinien-Detailansicht

Synkopen

Registernummer 030 - 072
Klassifikation S1

Stand: 15.01.2020 , gültig bis 14.01.2025

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Synkopen"
Clinical Pathway
Angaben zu Interessenkonflikten

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Synkopen"
    Clinical Pathway
    Angaben zu Interessenkonflikten

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Diese Leitlinie richtet sich an ambulant oder im Krankenhaus tätige Internisten (insbesondere Kardiologen) und Neurologen sowie an Notärzte und Allgemeinmediziner.  

    Patientenzielgruppe

    Diese Leitlinie betrifft Patienten > 16 Jahre mit unklaren kurzzeitigen Bewusstseinsverlusten.  

    Versorgungsbereich

    Die Empfehlungen dieser Leitlinie betreffen die ambulante und die stationäre Diagnostik und Therapie von Patienten mit unklaren Bewusstseinsverlusten. 
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK)
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    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Katja Ziegler, Sonja van Eys DGN Dienstleistungsgesellschaft mbH
    Editorial Office Leitlinien
    Reinhardtstr. 27 C
    10117 Berlin Tel.: 030 531 43 79 45 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Rolf R. Diehl Neurologie
    Alfried-Krupp-Krankenhaus Essen
    Alfried-Krupp-Straße 21
    45131 Essen e-Mail senden
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Patienten mit kurzzeitigem Bewusstseinsverlust werden in der Regel dem Notarzt, dem Allgemeinmediziner, dem praktizierenden Internisten/Kardiologen oder Neurologen oder dem Internisten oder Neurologen in Krankenhausnotaufnahmen vorgestellt. Oft wird erst im Laufe der Abklärung klar, welche Fachrichtung für die Erkrankung des Patienten zuständig ist. Der Abklärungsprozess sollte aber nicht von den üblichen Routineprozeduren der erstbehandelnden Disziplin abhängen, die oft mit unnötiger Überdiagnostik oder auch mit Unterlassung oder Verzögerung relevanter Diagnostik einhergehen. Vielmehr sollte dem Patienten, unabhängig von der erstbehandelnden Disziplin, ein einheitlicher diagnostischer Prozess garantiert sein, der an den aktuellen medizinischen Erkenntnissen orientiert ist. Ein leitliniengerechtes standardisiertes Vorgehen kann die Zahl der Krankenhaustage reduzieren, die Anzahl der apparativen und Laboruntersuchungen verringern und hilft, Kosten in der Gesundheitsversorgung von Patienten mit Synkopen einzusparen (Brignole et al. 2006c).  
    Ein einheitliches Vorgehen soll außerdem garantieren, dass möglichst rasch eine adäquate Therapie durch die zuständige Fachdisziplin eingeleitet werden kann. 

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Die Synkopenleitlinie soll dazu beitragen, einen einheitlichen Standard zu Abklärung und Therapie von Synkopen bei allen an der Behandlung dieses Krankheitsbilds beteiligten Fachdisziplinen zu etablieren.