Leitlinien-Detailansicht

Medikamentensicherheit bei Kindernotfällen

Registernummer 027 - 071
Klassifikation S2k

Stand: 23.03.2021 , gültig bis 22.03.2026

Verfügbare Dokumente

Kurzfassung der Leitlinie "Medikamentensicherheit bei Kindernotfällen"
Langfassung der Leitlinie "Medikamentensicherheit bei Kindernotfällen"
Patientenleitlinie "Medikamentensicherheit bei Kindernotfällen"
Leitlinienreport

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Kurzfassung der Leitlinie "Medikamentensicherheit bei Kindernotfällen"
    Langfassung der Leitlinie "Medikamentensicherheit bei Kindernotfällen"
    Patientenleitlinie "Medikamentensicherheit bei Kindernotfällen"
    Leitlinienreport

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Alle an der notfallmedizinischen Versorgung von Kindern beteiligten Ärzte, Pflegekräfte und Rettungsdienstpersonal.

    Patientenzielgruppe

    Die Zielgruppe sind alle Kinder aller Altersstufen bis zur Pubertät. In Anlehnung an die Leitlinien zur Reanimation des European Resuscitation Council (ERC) stellt der Eintritt äußerlich erkennbarer Pubertätszeichen das sinnvollste Kriterium dar, ab dem die gleichen Empfehlungen wie für Erwachsenen gelten sollten. Die vorliegende Leitlinie fokussiert auf pädiatrische Besonderheiten und Bedürfnisse, dennoch sind viele der Empfehlungen altersunabhängig sinnvoll. Sie können beispielsweise ebenso als Vorlage für Leitlinien zur Arzneimitteltherapiesicherheit bei Notfällen von Erwachsenen dienen. 

    Versorgungsbereich

    Notfallmedizin (präklinisch und innerklinisch)
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V. (DGAV)
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    Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI)
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    Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie e.V. (DGKCH)
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    Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V. (DIVI)
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    Gesellschaft für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin e.V. (GNPI)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ)
    Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD)
    Bundesverband der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst Deutschland e.V. (ÄLRD)
    Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands e.V. (BAND)
    Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e. V. (DGF)
    Deutsche Gesellschaft für Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin e.V. (DGINA)
    Deutscher Berufsverband Rettungsdienst e.V. (DBRD)
    knw Kindernetzwerk e.V.- Dachverband der Selbsthilfe von Familien mit Kindern und jungen Erwachsenen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen
    Deutsche Stiftung Akut- und Notfallmedizin (DSAN)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Dr. Gudrun Noleppa Geschäftsführung Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
    Chausseestr. 128/129
    10115 Berlin Tel.: 030 3087779-0 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Priv.-Doz. Dr. med. Jost Kaufmann Kinderkrankenhaus der Kliniken der Stadt Köln gGmbH Amsterdamer Str. 59
    50735 Köln
    Fakultät für Gesundheit der Privaten Universität Witten/Herdecke Alfred-Herrhausen-Straße 50
    58448 Witten Tel.: 0221 8907-15199 e-Mail senden
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Die Leitlinie richtet sich an Versorger von Kindernotfällen, bei der Leitlinienarbeit vertreten durch die unter 2.1.3 ausgeschrieben aufgeführten Fachgesellschaften und Verbände (DGKJ, DGAI, DGAV, DGKCH, BVKJ, BeKD, BV-ÄLRD, DGF, DGINA, DIVI, DBRD und GNPI), die an der Erstellung der Leitlinie beteiligt waren und auch Patienten, vertreten durch die Interessenverbände (DSAN und KNW; ebenfalls unter 10.1.3 ausgeschrieben aufgeführt). Adressaten dieser S2k-Leitlinie sind vor allem alle medikamentös Behandelnden prähospitaler oder innerklinischer Notfälle bei Kindern. Dabei wird keine Unterscheidung gemacht, in welchem Versorgungsbereich (z.B. Rettungsdienst, Normalstation, Intensivstation oder Notaufnahme) diese stattfinden oder aus welchem Fachbereich die Behandelnden kommen.  Lebensbedrohliche Erkrankungen, die keiner unmittelbaren Intervention bedürfen (z.B. aus dem Bereich der Kinderonkologie, -nephrologie oder -kardiologie) unterliegen teilweise eigenen pharmakotherapeutischen Besonderheiten (z.B. der Dosierung in Bezug auf die Körperoberfläche) und sind nicht Gegenstand dieser Leitlinie. Für akut lebensbedrohliche Notfallsituationen von Patienten dieser Fachgebiete gilt diese Leitlinien hingegen schon. Längerfristige Medikationen und Sedierungen beispielsweise im Bereich einer Kinderintensivstation unterliegen speziellen Besonderheiten und sind nicht Gegenstand dieser Leitlinie. Dies betrifft auch die Analgesie oder Analgosedierungen, die außerhalb der Akutintervention bei Notfällen notwendig wird.  

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Zielsetzung der Leitlinie ist es, die Sicherheit und Qualität der Pharmakotherapie und damit der Patientensicherheit bei Kindernotfällen zu verbessern. Hierzu werden Bedrohungen und Mechanismen identifiziert, die aufgrund der pädiatrischen Besonderheiten entstehen oder die zu Medikationsfehlern bei Kindernotfällen führen können. Aus diesen werden Empfehlungen abgeleitet, die zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit bei Kindernotfällen beitragen können. Dabei werden die Empfehlungen so gewählt, dass sie möglichst kurzfristig und mit einfachen Mitteln umsetzbar sind. Es ist zu erwarten, dass durch die Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen die Patientensicherheit bei der Versorgung von Kindern in akuten Notfallsituationen steigt.