Leitlinien-Detailansicht

Bewegungsförderung und Bewegungstherapie in der pädiatrischen Onkologie

Registernummer 025 - 036
Klassifikation S2k

Stand: 04.10.2021 , gültig bis 03.10.2026

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Bewegungsförderung und Bewegungstherapie in der pädiatrischen Onkologie"

Federführende Fachgesellschaft

Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH)
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  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Bewegungsförderung und Bewegungstherapie in der pädiatrischen Onkologie"

    Federführende Fachgesellschaft

    Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Diese Leitlinie richtet sich vorrangig an das interdisziplinäre Behandlungsteam (Pädiatrische Onkologen*innen und Hämatologen*innen, Pädiatrische Tumororthopäden*innen, Neuropädia­ter*innen, Mitarbeiter*innen des Psychosozialen Dienstes, Pädiat­risch Sportmediziner*innen, Sportwissenschaftler*innen etc.) und dient zur Information für Physiotherapeut*innen und Entscheidungsträger*innen in Akutkliniken und der Krankenversicherung. 

    Patientenzielgruppe

     Die vorliegenden Empfehlungen gelten für Kinder und Jugendliche mit und nach einer onkologischen Erkrankung sowohl innerhalb als auch außerhalb des Kliniksettings. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf dem Versorgungssektor der Akutkliniken. Diese Leitlinie kann auch als Grundlage für Empfehlungen zur Bewegungsförderung und Bewegungstherapie für Kinder und Jugendliche anderer chronischer Erkrankungen bspw. in der Hämatologie und Pulmologie dienen. Eine Erweiterung auf die Zielgruppe der jungen Erwachsenen (Adolescents and Young Adults; AYA) soll später erfolgen. 

    Versorgungsbereich

     Diese Leitlinie bezieht sich sowohl auf den ambulanten als auch auf den stationären Versorgungsbereich und soll das Bewegungsverhalten von betroffenen Kindern, Jugendlichen und ihren Familien während der Therapie und in der Rehabilitationsphase flächendeckend thematisieren und optimieren. 
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
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    Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU)
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    Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V. (DGSPJ)
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    Gesellschaft für Neuropädiatrie e.V. (GNP)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Netzwerk ActiveOncoKids (mit-federführend)
    Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie (AGSMO) in der DKG
    Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie der DKG, AIO
    Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaften (dvs)
    Deutscher Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS)
    Gesellschaft für Pädiatrische Sportmedizin e.V.
    Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft in der GPOH, PSAPOH

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. Ursula Creutzig (GPOH) e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Dr. Miriam Götte Netzwerk ActiveOncoKids
    Sportwissenschaftliche Beratung und Koordination
    Universitätsklinikum Essen (AöR)
    Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
    Kinderheilkunde III
    Hufelandstraße 55
    45122 Essen e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Gabriele Gauß Netzwerk ActiveOncoKids
    Sportwissenschaftliche Beratung und Koordination
    Universitätsklinikum Essen (AöR)
    Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
    Kinderheilkunde III
    Hufelandstraße 55
    45122 Essen Tel.: 0201 723 6563 e-Mail senden
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    • Häufige Fragestellungen zu Belastungsempfehlungen.
    • Kindern steht Bewegung zu (z.B. im Pflichtfach Sport; UN-Kinderrechtskonvention) und ist für ihre physische und psychische Entwicklung elementar.
    • Versorgungsstrukturen im Bereich Sport und Bewegung in der pädiatrischen Onkologie in Deutschland weder homogen noch flächendeckend noch kassenrechtlich geregelt

    Zielorientierung der Leitlinie:

     Ziel der Leitlinie ist es, flächendeckend ein qualitätsgesichertes bewegungstherapeutisches Angebot in allen kinderonkologischen Zentren zu ermöglichen, sowie Behandlungsteams, Fachkreise und Familien für eine allgemeine Bewegungsförderung zu sensibilisieren. Die Leitlinie soll dazu beitragen, einen einheitlichen Wissensstand im interdisziplinären Behandlungsteam und bei den Betroffenen selbst sowie deren Familie zu schaffen. Dazu zählen die Kenntnis über Bewegungsrechte für (chronisch kranke) Kinder und Jugendliche, das Wissen um die positiven Effekte von Bewegung auf physische und psychische Parameter während und nach einer onkologischen Therapie, das Wissen über die Rahmenbedingungen und Machbarkeit von bewegungstherapeutischen Interventionen im Kliniksetting, aber auch die Kenntnis über die Kontraindikationen beim Einsatz bestimmter Trainingsmethoden und -inhalte sowie über Bewegungsbarrieren und Handlungsmöglichkeiten in allen Phasen einer Krebserkrankung. Langfristig soll über die Wissensverbreitung, die Harmonisierung, die Qualitätssicherung und den Auf- und Ausbau der Bewegungsangebote eine Nachhaltigkeit über die langfristige Finanzierung der Bewegungstherapie durch Krankenkassen aufgebaut werden. 

    Schlüsselwörter:

    Motivation, Teilhabe, Beratung, Fatigue, Bewegungsempfehlung