Leitlinien-Detailansicht

Supravalvuläre Aortenstenose im Kindes-, Jugend- und jungen Erwachsenenalter (EMAH-Patienten)

Registernummer 023 - 009
Klassifikation S2k

Stand: 28.11.2018 , gültig bis 27.11.2023

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Supravalvuläre Aortenstenose im Kindes-, Jugend- und jungen Erwachsenenalter (EMAH-Patienten)"
Leitlinienreport

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie (DGPK)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Supravalvuläre Aortenstenose im Kindes-, Jugend- und jungen Erwachsenenalter (EMAH-Patienten)"
    Leitlinienreport

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie (DGPK)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie richtet sich vorrangig an Kinderkardiologen sowie Kinder- und Jugendärzte in Klinik und Praxis, die Kinder und Jugendliche oder Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern betreuen und bei denen eine supravalvuläre Aortenstenose vermutet oder klinisch diagnostiziert wurde. Dass durch die modernen Publikationsmöglichkeiten (Internet) auch Eltern Zugang haben, wurde bei der Formulierung in Rechnung gestellt, ohne den medizinisch-wissenschaftlichen Charakter aufzugeben. Ziel ist eine Optimierung der ärztlichen Versorgungsqualität.

    Patientenzielgruppe

    Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene mit supravalvulären Aortenstenosen jeglicher Genese und Ausprägung, im ambulanten und stationären Versorgungsbereich.

    Versorgungsbereich

    ambulant / stationär
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie (DGPK)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie e.V. (DGTHG)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Deutsche Gesellschaft für Pränatal- und Geburtsmedizin e.V. (DGPGM)
    Bundesverband Herzkranke Kinder (BVHK e.V.)
    Arbeitsgemeinschaft Niedergelassener Kinderkardiologen e. V. (ANKK)
    Arbeitsgemeinschaft der an allgemein-pädiatrischen Kliniken tätigen pädiatrischen Kardiologen (AAPK)
    Deutsche Herzstiftung e.V.

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Dr. Raphael Dorka Filderklinik Filderstadt

    e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Jochen Weil
  • Inhalte
    Versorgungsbereich:

    ambulante, stationäre Versorgung

    Gründe für die Themenwahl:

    Supravalvuläre Aortenstenosen beschreiben Einengungen der Ausstrombahn der linken Herzkammer oberhalb der Aortenklappe, die zu einer Druckbelastung der linken Herzkammer führen können. Sie kommen sowohl isoliert als auch assoziiert mit angeborenen Herzfehlern vor, ferner können sie nach vorherigen operativen Eingriffen entstehen. Abhängig von der Anatomie und der Ausprägung der Gefäßstenosen kann es durch Überlastung des linken Herzens zu schweren Krankheit, im Einzelfall auch zum Tode kommen.  Die daran erkrankten  Patienten können mit modernen Techniken mit überwiegend gutem Erfolg operativ behandelt werden, wozu differenzierte OP-Techniken etabliert sind. Voraussetzung für eine fachgerechte ärztliche Betreuung der Patienten sind Kenntnisse über den Verlauf der Erkrankung, eine adäquate Diagnostik, die Indikationen zur chirurgischen Behandlung sowie die Erfolgschancen der Operationen.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Diese Leitlinie gibt orientierende Anweisungen für fachgerechtes, diagnostisches und therapeutisches ärztliches Handeln bei Patienten, bei denen eine supravalvuläre Aortenstenose vermutet oder klinisch diagnostiziert wurde. Die Leitlinie entbindet den Arzt nicht von seiner Verantwortung im einzelnen Krankheitsfall und hat weder haftungsbegründende noch haftungsaus-schließende Wirkung. Sie legt ausschließlich ärztlich-wissenschaftliche und keine wirtschaftlichen Aspekte dar. Die Leitlinie gibt den zum Zeitpunkt der Abfassung gültigen Stand medizinischen Wissens wieder. Die Leitliniensitzung zur Konsentierung fand am 15.06.2018 statt.