Leitlinien-Detailansicht

Abklärung eines Herzgeräusches im Kindes- und Jugendalter

Registernummer 023 - 001
Klassifikation S2k

Stand: 29.11.2017 , gültig bis 28.11.2022

Versorgungsbereich:

ambulante, stationäre Versorgung

Gründe für die Themenwahl:

Die Auskultation der Thoraxorgane ist wesentlicher Bestandteil der ärztlichen Untersuchung. Herzgeräusche können sowohl Hinweise für eine schwerwiegende Herzerkrankung oder einen angeborenen oder erworbenen Herzfehler darstellen aber auch funktionell entstehen und damit ohne wesentliche Pathologie zu auskultieren sein. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, nach Auskultation eines Herzgeräusches eine zielgerichtete weiterführende Untersuchung zu initiieren und unnötige Untersuchungen zu unterlassen.

Zielorientierung der Leitlinie:

Diese Leitlinie gibt orientierende Anweisungen für fachgerechtes, diagnostisches und therapeutisches ärztliches Handeln bei Patienten, bei denen ein Herzgeräusch auskultiert wurde. Die Leitlinie entbindet den Arzt nicht von seiner Verantwortung im einzelnen Krankheitsfall und hat weder haftungsbegründende noch haftungsaus-schließende Wirkung. Sie legt ausschließlich ärztlich-wissenschaftliche und keine wirtschaftlichen Aspekte dar. Die Leitlinie gibt den zum Zeitpunkt der Abfassung gültigen Stand medizinischen Wissens wieder.

  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Abklärung eines Herzgeräusches im Kindes- und Jugendalter"
    Leitlinienreport

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie e.V. (DGPK)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie richtet sich vorrangig an Kinderkardiologen und Kinder- und Jugendärzte in Klinik und Praxis, die Kinder und Jugendliche oder Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern betreuen und bei denen ein Herzgeräusch auskultiert wurde. Dass durch die modernen Publikationsmöglichkeiten (Internet) auch Eltern Zugang haben, wurde bei der Formulierung in Rechnung gestellt, ohne den medizinisch-wissenschaftlichen Charakter aufzugeben. Ziel ist eine Optimierung der ärztlichen Versorgungsqualität.

    Patientenzielgruppe

    Alle Kinder, vom Neugeborenenalter bis zum Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler, bei denen ein Herzgeräusch auskultiert wurde.

    Versorgungsbereich

    ambulant und stationär
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie e.V. (DGPK)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Perinatale Medizin (DGPM)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Bundesverband Herzkranke Kinder (BVHK e.V.)
    Arbeitsgemeinschaft Niedergelassener Kinderkardiologen e. V. (ANKK)
    Arbeitsgemeinschaft der an allgemein-pädiatrischen Kliniken tätigen pädiatrischen Kardiologen (AAPK)
    Deutsche Herzstiftung e.V.

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Raphael Dorka
    Tel.: 015750437445 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Jochen Weil
  • Inhalte
    Versorgungsbereich:

    ambulante, stationäre Versorgung

    Gründe für die Themenwahl:

    Die Auskultation der Thoraxorgane ist wesentlicher Bestandteil der ärztlichen Untersuchung. Herzgeräusche können sowohl Hinweise für eine schwerwiegende Herzerkrankung oder einen angeborenen oder erworbenen Herzfehler darstellen aber auch funktionell entstehen und damit ohne wesentliche Pathologie zu auskultieren sein. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, nach Auskultation eines Herzgeräusches eine zielgerichtete weiterführende Untersuchung zu initiieren und unnötige Untersuchungen zu unterlassen.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Diese Leitlinie gibt orientierende Anweisungen für fachgerechtes, diagnostisches und therapeutisches ärztliches Handeln bei Patienten, bei denen ein Herzgeräusch auskultiert wurde. Die Leitlinie entbindet den Arzt nicht von seiner Verantwortung im einzelnen Krankheitsfall und hat weder haftungsbegründende noch haftungsaus-schließende Wirkung. Sie legt ausschließlich ärztlich-wissenschaftliche und keine wirtschaftlichen Aspekte dar. Die Leitlinie gibt den zum Zeitpunkt der Abfassung gültigen Stand medizinischen Wissens wieder.