Leitlinien-Detailansicht

Diagnostik und Therapie des Morbus Crohn

Registernummer 021 - 004
Klassifikation S3

Stand: 01.08.2021 , gültig bis 31.07.2026

28.04.2021: Erratum zum Addendum eingestellt; 03.06.2020: Addendum eingestellt

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Diagnostik und Therapie des Morbus Crohn"
Patientenleitlinie "Diagnostik und Therapie des Morbus Crohn"
Leitlinienreport
Evidenzbericht
Addendum zu den S3-Leitlinien Morbus Crohn und Colitis ulcerosa „Betreuung von Patienten mit chronisch–entzündlichen Darmerkrankungen in der COVID-19 Pandemie“
Erratum zum Addendum
Angaben zu Interessenkonflikten zum Addendum
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Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Diagnostik und Therapie des Morbus Crohn"
    Patientenleitlinie "Diagnostik und Therapie des Morbus Crohn"
    Leitlinienreport
    Evidenzbericht
    Addendum zu den S3-Leitlinien Morbus Crohn und Colitis ulcerosa „Betreuung von Patienten mit chronisch–entzündlichen Darmerkrankungen in der COVID-19 Pandemie“
    Erratum zum Addendum
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    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie richtet sich an alle an der Diagnostik und Therapie beteiligten Berufsgruppen: Internist*innen, Kinder- und Jugendmediziner*innen, Chirurg*innen, Gastroenterolog*innen, Patholog*innen, Radiolog*innen, Ernährungsmediziner*innen, Fachassistenzen CED sowie Betroffene. Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM) wurde zur Mitarbeit eingeladen, hat aber eine Beteiligung abgesagt. Dennoch halten wir die Leitlinie auch für Allgemeinmediziner*innen für äußerst relevant. Sie dient darüber hinaus der Information von Angehörigen und Leistungserbringern (Krankenkassen, Rentenversicherungsträger).

    Patientenzielgruppe

    Alle Patienten mit M. Crohn jeder Altersstufe

    Versorgungsbereich

    Ambulant und stationär, hausärztlich, pädiatrisch, internistisch, chirurgisch und gastroenterologisch.
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V. (DGAV)
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    Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung e.V. (GPGE)
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    Deutsche Röntgengesellschaft, Gesellschaft für Medizinische Radiologie e.V. (DRG)
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    Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP)
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    Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM)
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    Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
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    Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)
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    Deutsche Gesellschaft für Koloproktologie e.V. (DGK)
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    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Bundesverband Deutscher Pathologen e.V.
    FACED (Fachassistenzen Chronisch entzündliche Darmerkrankungen)
    Deutsche Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung e. V. (DCCV)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Pia van Leeuwen Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)
    Gastro Haus
    Olivaer Platz 7
    10707 Berlin Tel: Tel.: 030-31 98 31 50 15 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Petra Lynen Jansen

    Leitlinienkoordination:

    Andreas Sturm

    Leitlinienkoordination:

    Andreas Stallmach
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Im Jahr 2019 wurden etwa 25.500 Patient*innen mit M. Crohn im Krankenhaus stationär behandelt1. Meistens tritt die Erkrankung in der Adoleszenz und im jungen Erwachsenenalter auf. Aufgrund des oft jahrelangen chronischen Verlaufs des M. Crohn ist die medizinische Versorgung oft aufwendig und kostenintensiv. Die Aktualisierung der zuletzt 2014 aktualisierten Leitlinie wird von den beteiligten Fachgesellschaften daher als besonders wichtig erachtet. Darüber hinaus sollen in der Leitlinie die Medikamente gezielt aufgearbeitet werden, die in den letzten Jahren neu entwickelt und für die Therapie der CED zugelassen wurden2. Auch haben sich in der chirurgischen Behandlung der Patienten mit M. Crohn neue Evidenzen ergeben, so dass ein Ziel der Leitlinie ist, die medikamentösen und chirurgischen Behandlungskonzepte nicht als sich gegenseitig ausschließende, sondern sich ergänzende Therapieverfahren zu betrachten. Vor diesem Hintergrund wurden auch die konservativen und operativen Behandlungskonzepte nicht in getrennten Kapiteln, sondern gemeinsam am aktuellen Problem orientiert, dargestellt. Insbesondere bei komplexen Entscheidungen hält die Leitliniengruppe die interdisziplinäre Diskussion in (virtuellen) Fallkonferenzen ähnlich den Tumorboards für notwendig.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Ziel der Leitlinie soll sein, in der hausärztlichen, internistischen, chirurgischen, pädiatrischen und gastroenterologischen Praxis einfach anwendbar zu sein. Die Behandlung besonders schwerer oder komplizierter Fälle, wie sie in Spezialambulanzen und spezialisierten Praxen erfolgt, kann durch diese Leitlinie nicht vollständig abgebildet werden. Patientenzielgruppe sind Patient*innen mit M. Crohn jeden Alters.

    Schlüsselwörter:

    Morbus Crohn, Extraintestinale Manifestation, Intraepitheliale Neoplasien, Immunsuppressiva, Primäre Sklerosierende Cholangitis, Anämie, Schwangerschaft