Leitlinien-Detailansicht

Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Lungenkarzinoms

Registernummer 020 - 007OL
Klassifikation S3

Stand: 28.02.2018 , gültig bis 31.12.2022

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Lungenkarzinoms"
Leitlinienreport

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)
Visitenkarte
Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)
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  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Lungenkarzinoms"
    Leitlinienreport

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)
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    Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie adressiert die Versorgung aller Patienten mit einem Lungenkarzinom sowie darüber hinaus die Versorgung bzgl. Früherkennung von Bürgern mit einem erhöhten Risiko für ein Lungenkarzinom.

    Die Empfehlungen der Leitlinie richten sich an alle Ärzte und Angehörige von Berufs-gruppen, die mit der Versorgung von Patienten mit Lungenkarzinomen befasst sind (Internisten, Pneumologen, Radiologen, Nuklearmediziner, Pathologen, Thoraxchirurgen, Radioonkologen, Hämatoonkologen, Psychoonkologen, Pflegekräfte) und an alle an Lungenkrebs erkrankte Patienten und deren Angehörige.

    Weiterhin kann die Leitlinien von der (Fach)Öffentlichkeit und den folgenden Institutionen zur Information über die gute medizinische Praxis genutzt werden:

    • medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaften und Berufsverbände

    • Interessenvertretungen der Patienten (Patienten- und Selbsthilfeorganisationen)

    • Qualitätssicherungseinrichtungen und Projekte sowie gesundheitspolitische Einrichtungen und Entscheidungsträger auf Bundes- und Länderebene: Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (ZI), Gemeinsamer Bundes-ausschuss (GBA), Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswe-sen (IQWIG), das Robert-Koch-Institut (RKI) Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTiG), Arbeitsgemeinschaft Deutsche Tu-morzentren (ADT), Gesellschaft der Epidemiologischen Krebsregister in Deutschland (GEKID) etc.

    • Kostenträger

    Der Anwendungsbereich der Leitlinie umfasst den ambulanten und stationären Versorgungssektor.

    Patientenzielgruppe

    alle an Lungenkrebs erkrankte Patienten und deren Angehörige

    Versorgungsbereich

    Der Anwendungsbereich der Leitlinie umfasst den ambulanten und stationären Versorgungssektor.
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)
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    Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM)
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    Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi)
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    Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS)
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    Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e. V. (DGN)
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    Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)
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    Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)
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    Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP)
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    Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V. (DEGRO)
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    Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie (DGT)
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    Deutsche Röntgengesellschaft (DRG)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Arbeitsgemeinschaft chirurgische Onkologie der DKG, CAOV
    Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie der DKG, AIO
    Berufsverband Deutscher Pathologen
    Berufsverband der niedergelassenen Hämatologen und internistischen Onkologen in Deutschland e.V. (BNHO)
    Bundesverband der Pneumologen in Deutschland (BdP)
    Arbeitsgemeinschaft Prävention und Integrative Onkologie (PRIO) der DKG
    Arbeitsgemeinschaft Onkologische Pharmazie (OPH) der DKG
    Arbeitsgemeinschaft Psychoonkologie der DKG, PSO
    Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin der DKG, ASORS
    Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, DGUV
    Pneumologisch-Onkologische Arbeitsgemeinschaft der DKG, POA
    Konferenz Onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege in der DKG (KOK)
    Selbsthilfe Lungenkrebs
    Kompetenz Centrum Onkologie
    Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren e.V. (ADT)
    Arbeitsgruppe biologische Krebstherapie
    Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG),
    Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesund-heitsökonomie, Charité Berlin
    Österreichische Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (OEGMKG)
    Österreichische Gesellschaft für Radioonkologie (ÖGRO)
    Österreichische Gesellschaft Pneumologie (ÖGP)
    Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK)
    Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Dr. Markus Follmann Office Leitlinienprogramm Onkologie
    c/o Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
    Kuno-Fischer-Straße 8
    14057 Berlin e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Dieter Ukena Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin
    Klinikum Bremen-Ost
    Züricher Str. 40
    28325 Bremen
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Gründe für Aktualisierung: Die aktuelle S3-Leitlinie „Lungenkarzinom“ wurde im Februar 2010 publiziert. Die zugrunde liegende systematische Literaturrecherche umfasste den Zeitraum bis zum 30. 06. 2006. Eine systematische Überarbeitung ist aus wissenschaftlichen Aspekten unabdingbar. Im Leitlinienbericht (Leitlinienmethodenreport) war eine Gültigkeit der aktuellen S3-Leitlinie bis 2015 angegeben. Neue wissenschaftliche Untersuchungen und Entwicklungen machen es notwendig, die Aktualisierung bereits jetzt in Angriff zu nehmen. Dabei werden zunächst diejenigen Themenbereiche mit der höchsten Priorisierung zur Aktualisierung bearbeitet werden. Geplant ist, in Abschnitten eine Komplettüberarbeitung der Leitlinie zu realisieren (im Sinne einer „living guideline“). Es ist zu berücksichtigen, dass in der aktuellen, im Jahre 2010 publizierten Leitlinie wissenschaftliche Erkenntnisse mit Publikationszeitpunkt 30. 06. 2006 erfasst werden. Seit dieser Zeit wurden in wichtigen Teilbereichen zahlreiche klinisch relevante Erkenntnisse in der Wissenschaftsliteratur publiziert. Auf Expertenebene wird eine Neubewertung zahlreicher Aussagen und Empfehlungen in der aktuellen Leitlinie als dringlich notwendig angesehen. Eine systematische Recherche in diesen zu bearbeitenden Teilbereichen wurde bisher nicht durchgeführt.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Ziele der vorliegenden S3-Leitlinie sind:

    • Unterstützung von Ärzten, betroffenen Patienten und Bürgern mit einem erhöhten Risiko für ein Lungenkarzinom bei medizinischen Entscheidungen durch evidenzbasierte und formal konsentierte Empfehlungen

    • Schaffung einer Grundlage für inhaltlich gezielte ärztliche Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen

    • flächendeckende Umsetzung einer multidisziplinären, qualitätsgesicherten und sektorübergreifenden Versorgung des Lungenkarzinoms

    • Optimierung der Diagnosekette und der stadiengerechten Therapie sowohl bei der Ersterkrankung als auch beim Rezidiv bzw. bei einer Metastasierung

    Durch die Umsetzung dieser Ziele soll mittel- und langfristig die Mortalität der Patienten mit Lungenkarzinomen gesenkt und die Lebensqualität erhöht werden.