Leitlinien-Detailansicht

Psychosomatisch orientierte Diagnostik und Therapie bei Fertilitätsstörungen

Registernummer 016 - 003
Klassifikation S2k

Stand: 16.12.2019 , gültig bis 15.12.2024

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Psychosomatisch orientierte Diagnostik und Therapie bei Fertilitätsstörungen"
Leitlinienreport

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V. (DGPFG)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Psychosomatisch orientierte Diagnostik und Therapie bei Fertilitätsstörungen"
    Leitlinienreport

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V. (DGPFG)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Alle Ärzt*innen aus ambulanter und stationärer Versorgung, die an einer Betreuung undTherapie infertiler Frauen und Männer sowie Paaren mit Kinderwunsch beteiligt sind. Diese sind insbesondere Gynäkolog*innen, Androlog*innen, Ärzt*innen mit Schwerpunkt „Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin“ (Reproduktionsmediziner*innen). Gleichwertig sind betroffen Psycholog*innen, Ärztliche und Psychologische Psychotherapeut*innen, Psychiater*innen, Psychosomatiker*innen, sowie weitere Berater*innen und Fachkräfte, die in der psychosozialen und psychosomatischen Betreuung von Einzelpersonen sowie von Paaren mit Fertilitätsstörungen beteiligt sind. Die Leitlinie dient auch den Allgemeinmediziner*innen und Pädiater*innen zur Information sowie Angehörigen und Kolleg*innen von Betroffenen mit unerfülltem Kinderwunsch.

    Patientenzielgruppe

    Alle Frauen, Männer sowie Paare mit ungewollter Kinderlosigkeit in ihrem reproduktiven Alter.

    Versorgungsbereich

    Ambulanter Versorgungssektor
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V. (DGPFG)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)
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    Deutsche Gesellschaft für Reproduktionsmedizin e.V. (DGRM)
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    Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT) e.V.
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    Deutsche Gesellschaft für Medizinische Psychologie e.V. (DGMP)
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    Deutsche Gesellschaft für Sexualmedizin, Sexualtherapie und Sexualwissenschaft e.V. (DGSMTW)
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    Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft (DPG)
    Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF)
    Deutsche Gesellschaft für gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin e.V.
    ad personam: Prof.in Dr.in Annika Ludwig
    Verein Spenderkinder
    Endometriose-Vereinigung Deutschland e. V.
    Bundesverband reproduktionsmedizinscher Zentren Deutschlands (BRZ)
    Beratungsnetzwerk Kinderwunsch Deutschland (BKiD)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. Tewes Wischmann e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Tewes Wischmann

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Heribert Kentenich
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Diagnostik und Therapie von Fertilitätsstörungen haben die letzten Jahre europaweitzahlenmäßig immer mehr zugenommen. Die psychosozialen und psychosomatischen Aspekte von Fertilitätsstörungen stehen zunehmend im Fokus wissenschaftlicher Forschung, sie werden im Alltag hingegen kaum bzw. nicht adäquat berücksichtigt. Aus diesen Gründen ist eine Aktualisierung der Leitlinie 016-003 (von 2014) in 2019/2020 erfolgt.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Ziel der Leitlinie ist es, aufgrund der aktuellen Literatur sowie von ExpertenmeinungenEmpfehlungen zu geben, um eine optimale psychosomatisch orientierte Betreuung von Frau und Mann (sowie dem Paar insgesamt) bei (unerfülltem) Kinderwunsch zu ermöglichen. Diese Betreuung betrifft die Phasen der Diagnostik, einer möglichen Therapie, die Erwägung von alternativen Perspektiven sowie die erfolgreiche Bewältigung der Fertilitätsstörung als Krise.