Leitlinien-Detailansicht

Peri- und Postmenopause - Diagnostik und Interventionen

Registernummer 015 - 062
Klassifikation S3

Stand: 01.01.2020 , gültig bis 31.12.2024

22.1.2021: redaktionell überarbeitete Langfassung eingestellt; 15.12.2020: redaktionell überarbeitete Dokumente ausgetauscht; 4.11.2020: überarbeite Dokumente inkl. Addendum eingestellt; 4.3.2020: redaktionell überarbeiteter Leitlinienreport ausgetauscht

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Peri- und Postmenopause - Diagnostik und Interventionen"
Leitlinienreport

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Peri- und Postmenopause - Diagnostik und Interventionen"
    Leitlinienreport

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie richtet sich an Ärzte*, die peri- und postmenopausale Frauen über die physiologischen Veränderungen sowie Störungen und deren Behandlungsmöglichkeiten beraten und behandeln. Diese Leitlinie richtet sich an folgende Personenkreise: Gynäkologen* in der Niederlassung; Gynäkologen* mit Klinikanstellung; Ärzte*, die peri- und postmenopausale Frauen beraten bzw. deren Beschwerden und Erkrankungen behandeln, wie z. B. Allgemeinärzte*, Internisten*, Psychiater*, Neurologen*, u. a.

    Patientenzielgruppe

    Frauen in der Peri- und Postmenopause

    Versorgungsbereich

    Klinik und Praxis
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM)
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    Deutsche Gesellschaft für Angiologie - Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V. (DGA)
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    Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e.V. (DGE)
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    Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)
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    Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
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    Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK)
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    Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN)
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    Deutsche Gesellschaft für Pharmakologie (DGP)
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    Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V. (DGPFG)
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    Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)
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    Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)
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    Deutsche Gesellschaft für Senologie e.V. (DGS)
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    Deutsche Krebsgesellschaft e.V. (DKG)
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    Gesellschaft für Phytotherapie e.V. (GPT)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie der DKG, AGO
    Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie und plastische Beckenbodenrekonstruktion e.V. (AGUB) der DGGG
    Berufsverband für Frauenärzte (BVF)
    D·A·CH-Gesellschaft Herz-Kreislauf-Prävention
    Deutsche Gesellschaft für gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin e.V.
    Deutsche Menopause Gesellschaft e.V. (DMG)
    Dachverband Osteologie (DVO)
    European Gaucher Alliance (EGA)
    Bundesverband Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V.
    International Menopause Society (IMS)
    Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. (OEGGG)
    Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. Matthias W. Beckmann Leitliniensekretariat der DGGG
    Direktor der Universitäts-Frauenklinik
    Universitätsstraße 21-23
    91054 Erlangen Tel.: 09131 / 85-33451 Fax.: 09131 / 85-33456 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Olaf Ortmann Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
    Caritas-Krankenhaus St. Josef
    Landshuter Straße 65
    93053 Regensburg

    Leitlinienkoordination:

    PD Dr. Elisabeth C. Inwald Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
    Caritas-Krankenhaus St. Josef
    Landshuter Straße 65
    93053 Regensburg
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Aktualisierung notwendig

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Ziel der Stufe-3-Leitlinie „Peri- und Postmenopause – Diagnostik und Interventionen“ ist es, Ärzten* bei der Aufklärung von Frauen über die physiologischen Veränderungen in dieser Lebensphase und Behandlungsmöglichkeiten behilflich zu sein. Ratsuchende Frauen sollen durch das ärztliche Aufklärungsgespräch insbesondere fundierte Informationen über Nutzen und Risiken der HRT erhalten. Dabei müssen Präferenzen, Bedürfnisse, Sorgen und Ängste der Frauen berücksichtigt werden, um eine partizipative Entscheidungsfindung zu ermöglichen.   Die in der S3-Leitlinie vorhandenen Statements und Empfehlungen basieren dabei insbesondere auf methodisch hochwertigen Publikationen. Die Aussagen der aktuellen Literatur wurden nach den üblichen Kriterien der Evidenz-basierten Medizin (EbM) durch den Expertenkreis bewertet: Als besonders relevant wurden dabei Ergebnisse aus Sekundärquellen aufgearbeiteter Evidenz (qualitativ hochwertige internationale und nationale Leitlinien oder Metaanalysen) sowie aus Primärpublikationen prospektiv randomisierter klinischer Studien eingestuft. Bei Bedarf wurden auch Daten aus Beobachtungsstudien und Fallserien berücksichtigt. Für die Evidenzbewertung konnte überwiegend auf die NICE-Guideline Menopause (https://www.nice.org.uk/guidance/ng23/resources/menopause-diagnosis-and-management-pdf-1837330217413) und S3-Leitlinien der AWMF i.S. einer Leitlinienadaptation zurückgegriffen werden (Kapitel 5). Um die Transparenz des Entstehungsprozesses der Leitlinie und die zugehörige Evidenz darzulegen, sind sämtliche Empfehlungen und Statements mit den zugrundeliegenden Literaturstellen, Levels of Evidence (LoE) und Empfehlungsgraden nachvollziehbar verknüpft.   Ziele, Aufgaben und Erstellungsprozess der Leitlinie sind im Leitlinienreport beschrieben. In den Quellentexten der Langversion wird die zugrundeliegende Literatur detailliert dargestellt und bewertet.   Die vorgelegte Leitlinie soll Grundlage für Entscheidungsprozesse im ärztlichen Alltag sein. Sie soll dazu beitragen, eine angemessene Gesundheitsversorgung peri- und postmenopausaler Frauen zu gewährleisten und die Basis für eine individuell adaptierte, qualitätsgesicherte Therapie bieten. Die Entscheidungsfindung über die Anwendung einer HRT stellt besondere Anforderungen an die ärztliche Aufklärung. Zur Erleichterung einer Nutzen-Risiko-Beurteilung sind die relevantesten Informationen in dem Kapitel "Patientinneninformation" zusammengefasst. Darüber hinaus müssen das individuelle Risikoprofil, das Therapieziel sowie die Präferenzen von Frauen bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden.