Leitlinien-Detailansicht

Prävention und Therapie der Frühgeburt

Registernummer 015 - 025
Klassifikation S2k

Stand: 01.02.2019 , gültig bis 31.01.2022

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Prävention und Therapie der Frühgeburt"

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Prävention und Therapie der Frühgeburt"

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Diese Leitlinie richtet sich an folgende Personenkreise:

    - Gynäkologinnen/Gynäkologe in der Niederlassung

    - Gynäkologinnen/Gynäkologe mit Klinikanstellung

    - Kinderärztinnen/Kinderärzten mit Klinikanstellung

    - Hebammen in der Niederlassung

    - Hebammen mit Klinikanstellung

    Weitere Adressaten sind:

    - Interessensvertretungen der betroffenen Frauen und Kinder

    - Pflegekräfte (Geburtshilfe/Wochenbett, Kinderintensivstation)

    - Medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaften und Berufsverbände

    - Qualitätssicherungseinrichtungen (z.B. IQTIG)

    - Gesundheitspolitische Einrichtungen und Entscheidungsträger auf Bundes- und Landesebene

    - Kostenträger

    Patientenzielgruppe

    Die Leitlinie richtet sich an schwangere Frauen.

    Versorgungsbereich

    ambulanter und stationärer Versorgungssektor
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V. (DGPFG)
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    Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM)
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    Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.V.
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    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
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    Deutsche Gesellschaft für Perinatale Medizin e.V. (DGPM)
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    Gesellschaft für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin e.V. (GNPI)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. (OEGGG)
    Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG)
    Berufsverband für Frauenärzte (BVF)
    Bundesverband "Das frühgeborene Kind" e.V.
    Arbeitsgemeinschaft für Geburtshilfe und Pränatalmedizin e.V. (AGG)
    Arbeitsgemeinschaft für Infektionen und Infektionsimmunologie der DGGG (AGII)
    Arbeitsgemeinschaft Immunologie in der DGGG (AGIM)
    Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendgynäkologie e.V.
    Arbeitsgemeinschaft für Ultraschalldiagnostik in Gynäkologie und Geburtshilfe (ARGUS)
    Deutsche Gesellschaft für gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin e.V.
    Arbeitsgemeinschaft Frauengesundheit in der Entwicklungszusammenarbeit (FIDE AG e.V.)
    Deutscher Hebammenverband (DHV)
    Deutsche Gesellschaft für Pränatal- und Geburtsmedizin e.V. (DGPGM)
    European Foundation for the Care of Newborn Infants (EFCNI)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. med. Matthias W. Beckmann Universitätsklinikum Erlangen
    Frauenklinik
    Universitätsstrasse 21-23
    91054 Erlangen Tel.: 09131 / 85-44063 oder 85-33507 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. med. Richard Berger Marienhausklinikum
    Friedrich-Ebert-Str.56
    56564 Neuwied
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Die Frühgeburt ist ein Krankheitsbild von hoher klinischer Relevanz. Sie trägt wesentlich zur perinatalen Morbidität und Mortalität bei. Die psychomotorische Entwicklung frühgeborener Kinder bleibt signifikant hinter der reifgeborener zurück. Die Frühgeburt ist einer der Hauptrisikofaktoren für disability-adjusted life years (verlorene Jahre aufgrund von Krankheit, Behinderung oder frühem Tod). Deutschland weist im internationalen Vergleich eine überdurchschnittlich hohe Frühgeburtenrate auf.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Ziel der Leitlinie ist eine optimierte Betreuung von Patientinnen mit drohender Frühgeburt im ambulanten wie im stationären Versorgungssektor, um eine Senkung der Frühgeburtenrate zu erreichen. Bei nicht mehr aufzuhaltender Frühgeburt wird eine Reduktion der perinatalen bzw. neonatalen Morbidität und Mortalität angestrebt. Hierdurch soll auch die psychomotorische und kognitive Entwicklung frühgeborener Kinder verbessert werden.

    Schlüsselwörter:

    Frühgeburt, früher vorzeitiger Blasensprung, vorzeitige Wehentätigkeit, Zervixinsuffizienz