Leitlinien-Detailansicht

Akute und chronische exogene Osteomyelitis langer Röhrenknochen des Erwachsenen

Registernummer 012 - 033
Klassifikation S2k

Stand: 04.12.2017 , gültig bis 01.12.2022

26.01.2018: redaktionell überarbeitete Langfassung und Report ausgetauscht / 04.01.2018: redaktionell überarbeitete Langfassung und Report ausgetauscht

Gründe für die Themenwahl:

Eine derartige Leitlinie existiert bisher noch nicht. Sie ist notwendig um für die Behandlung der o.g. Entität einen klar definierten Handlungsrahmen zu schaffen. Die für die Leitlinie gewählten Erkrankungsformen der Knocheninfektionen bilden das Gros  dieser Entität. Für die Osteomyelitis im Allgemeinen gelten folgende Inzidenzraten:

•    Geschlossene Frakturen:        0.5 bis 3.0% 

•    Offene Frakturen:                  2.6 bis 10%

•    Nach Osteosynthese:             0.6 bis 3.4%

Für die akute Erkrankung:

•    Nach Elektiveingriffen          0.1 bis 1.7%

•    Bei geschlossenen Frakturen  1.0 bis 5.0%

•    Bei Offenen Frakturen           2.7 bis 43%

Für die chronische Ostemyelitis:

•    Jährliche Neuerkrankungen:   Ca. 1500

•    Kosten pro Fall:                     Ca. 700.000 €*

(*: Ambulante, stationäre Behandlung, Reha., Berentung, Arbeitsausfall)

Zielorientierung der Leitlinie:

Beschreibung des diagnostischen Vorgehens:

a. Klinisch

b. Laborchemisch

c. Bei der Bildgebung

d. Für ggfls. notwendige Spezialuntersuchungen

Beschreibung des Therapeutischen Vorgehens:

a. „Chirurgische Therapie“: Wertung der bestehenden chirurgischen Konzepte.

b. Antibiotika: Empfehlungen zur Art und Dauer der Behandlung

c. Supporte Therapie: Wertung der bestehender Konzepte

  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Akute und chronische exogene Osteomyelitis langer Röhrenknochen des Erwachsenen"
    Leitlinienreport
    Interessenkonflikt-Erklärungen

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie wendet sich speziell an Chirurgen, Orthopäden, Unfallchirurgen, Radiologen und Mikrobiologen. Sie dient der Information für Infektiologen.

    Eine Beteiligung der Infektiologen an der nächsten Überarbeitung der Leitlinie wird beabsichtigt.

    Patientenzielgruppe

    Die Leitlinie richtet sich an Erwachsene jeden Alters

    Versorgungsbereich

    - ambulant/stationär/teilstationär

    - Prävention, Früherkennung, Diagnostik, Therapie, Rehabilitation

    - primärärztliche/spezialisierte Versorgung

  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie (DGPW)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC)
    Visitenkarte
    Deutsche Röntgengesellschaft (DRG)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e. V. (DGN)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Österreichische Gesellschaft für Unfallchirurgie

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. med. Andreas Tiemann Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
    Ärztlicher Direktor
    SRH Zentralklinikum Suhl GmbH
    Albert-Schweitzer-Str. 2
    98527 Suhl Tel.: +49 (3681) 35-5752 Fax.: +49 (3681) 35-5751 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. A. Tiemann Suhl

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. R. Gahr Leipzig

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. R. Ascherl Tirschenreuth
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Eine derartige Leitlinie existiert bisher noch nicht. Sie ist notwendig um für die Behandlung der o.g. Entität einen klar definierten Handlungsrahmen zu schaffen. Die für die Leitlinie gewählten Erkrankungsformen der Knocheninfektionen bilden das Gros  dieser Entität. Für die Osteomyelitis im Allgemeinen gelten folgende Inzidenzraten:

    •    Geschlossene Frakturen:        0.5 bis 3.0% 

    •    Offene Frakturen:                  2.6 bis 10%

    •    Nach Osteosynthese:             0.6 bis 3.4%

    Für die akute Erkrankung:

    •    Nach Elektiveingriffen          0.1 bis 1.7%

    •    Bei geschlossenen Frakturen  1.0 bis 5.0%

    •    Bei Offenen Frakturen           2.7 bis 43%

    Für die chronische Ostemyelitis:

    •    Jährliche Neuerkrankungen:   Ca. 1500

    •    Kosten pro Fall:                     Ca. 700.000 €*

    (*: Ambulante, stationäre Behandlung, Reha., Berentung, Arbeitsausfall)

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Beschreibung des diagnostischen Vorgehens:

    a. Klinisch

    b. Laborchemisch

    c. Bei der Bildgebung

    d. Für ggfls. notwendige Spezialuntersuchungen

    Beschreibung des Therapeutischen Vorgehens:

    a. „Chirurgische Therapie“: Wertung der bestehenden chirurgischen Konzepte.

    b. Antibiotika: Empfehlungen zur Art und Dauer der Behandlung

    c. Supporte Therapie: Wertung der bestehender Konzepte