Leitlinien-Detailansicht

Diagnostik und Therapie des Mundhöhlenkarzinoms

Registernummer 007 - 100OL
Klassifikation S3

Stand: 02.03.2021 , gültig bis 01.03.2026

Verfügbare Dokumente

Kurzfassung der Leitlinie "Diagnostik und Therapie des Mundhöhlenkarzinoms"
Langfassung der Leitlinie "Diagnostik und Therapie des Mundhöhlenkarzinoms"
Patientenleitlinie "Mundhöhlenkrebs"
Leitlinienreport
Evidenzbericht
auch verfügbar in der OL-App

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie e.V. (DGMKG)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Kurzfassung der Leitlinie "Diagnostik und Therapie des Mundhöhlenkarzinoms"
    Langfassung der Leitlinie "Diagnostik und Therapie des Mundhöhlenkarzinoms"
    Patientenleitlinie "Mundhöhlenkrebs"
    Leitlinienreport
    Evidenzbericht
    auch verfügbar in der OL-App

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie e.V. (DGMKG)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Empfehlungen der Leitlinie „Diagnostik und Therapie des Mundhöhlenkarzinoms“ richten sich vorrangig an alle diejenigen, welche in der Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mundhöhlenkarzinoms im ambulanten und stationären Sektor tätig sind. Die Adressaten sind somit hauptsächlich Ärztinnen und Ärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Strahlentherapie, Onkologie, Allgemeinmedizin, aber besonders auch Zahnärztinnen und Zahnärzte und Fachzahnärzte für Oralchirurgie. 

    Patientenzielgruppe

    Alle PatientInnen mit einem Mundhöhlenkarzinom

    Versorgungsbereich

    Der Anwendungsbereich der Leitlinie umfasst den ambulanten und stationären Versorgungssektor und die Rehabilitation.
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie e.V. (DGMKG)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V. (DEGRO)
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    Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM)
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    Deutsche Dermatologische Gesellschaft e.V. (DDG)
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    Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. (DGHNO-KHC)
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    Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)
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    Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. (DGN)
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    Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP)
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    Deutsche Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie e.V. (DGPW)
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    Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V. (DGZMK)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Abteilung Experimentelle Krebsforschung der DKG (AEK)
    Arbeitsgemeinschaft Kieferchirurgie der DGZMK
    Arbeitsgemeinschaft Kopf-Halsdiagnostik der DRG
    interdisziplinärer Arbeitskreis Mund- und Gesichtsschmerz der DGSS
    Arbeitsgemeinschaft für radiologische Onkologie der DKG, ARO
    Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin der DKG, ASORS
    Berufsverband Deutscher Pathologen
    Bundeszahnärztekammer, BZÄK
    Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl)
    Arbeitskreis Tumorschmerz der der Deutschen Schmerzgesellschaft
    Deutsch - Österreichisch - Schweizerischer Arbeitskreis für Tumoren im Kiefer- und Gesichtsbereich (DÖSAK)
    Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG)
    Konferenz Onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege in der DKG (KOK)
    Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, KZBV
    Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der DKG, PSO
    Charite Comprehensive Cancer Center (CCCC)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Office Leitlinienprogramm Onkologie
    c/o Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
    Kuno-Fischer-Straße 8
    14057 Berlin e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Dr. Klaus-Dietrich Wolff Klinik und Poliklinik für Mund,-Kiefer- und Gesichtschirurgie Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München Ismaninger Str. 22
    81675 München e-Mail senden
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Der Aktualisierungsbedarf der S3 Leitlinie „Diagnostik und Therapie des Mundhöhlenkarzinoms“ begründet sich wie folgt: Der vorliegende Aktualisierungsentwurf soll den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Literatur und Ergebnisse internationaler Studien abbilden. Neben der systematischen Recherche und Bewertung aktueller Primärstudien sollen die Empfehlungen der aktualisierten SIGN 90 Leitlinie des National Health Service (NHS) Schottland, welche bereits in der Primärversion als Quell-Leitlinie verwendet wurde, eingearbeitet werden. Konkrete neue Fragestellungen, die durch eine de novo - Recherche mit dem neuesten Stand der Literatur beantwortet werden sollen, betreffen folgende Themenkomplexe:
    1. Welche Bedeutung hat der Nachweis einer Infektion mit HPV-16 für die Therapie des Mundhöhlenkarzinoms?
    2. Welche Bedeutung hat das PET/CT für die Beurteilung der Halslymphkoten nach erfolgter konservativer Therapie?
    3. Welche Bedeutung hat die "targeted therapy" in der Behandlung des Mundhöhlenkarzinoms?
    4. Welche Bedeutung haben CAD/CAM-Verfahren in der Rekonstruktion knöcherner Kieferabschnitte nach ablativer Tumorchirurgie?
    5. Welche Indikationen zur Neck dissection gelten bei Karzinomen des Oberkiefers oder der Lippen?
    6. Kann die molekulare Diagnostik die Prognose des Mundhöhlenkarzinoms verbessern? Das partielle Update ist zwingend erforderlich, um die Aktualität der Leitlinie zu erhalten und sowohl behandelnden Ärzten als auch Patienten eine Orientierungshilfe und praktische Empfehlungen zu geben.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Es ist das Ziel dieser Leitlinie, durch Implementierung der in den letzten Jahren möglich gewordenen Fortschritte in Diagnostik und Therapie, etwa bei der Bildgebung, der molekularen Diagnostik oder den rekonstruktiven Verfahren, die Perspektive der Patienten zu optimieren. Ein adäquates interdisziplinäres Vorgehen ist entscheidend, um eine Prognoseverbesserung und auch eine verbesserte posttherapeutische Lebensqualität erreichen zu können. Mit dem vorliegenden Entwurf eines Updates der 2012 erschienenen Leitlinie "Diagnose und Therapie des Mundhöhlenkarzinoms" soll das hiermit zur Verfügung stehende Instrument, das die Grundlagen für klare, behandlungsrelevante Entscheidungsprozesse liefert, weiter verbessert werden. Die aktualisierte Leitlinie soll dazu beitragen, dass die Therapie von Patienten mit einem Mundhöhlenkarzinom auf wissenschaftlich gesichertem, hohem Niveau und flächendeckend in der breiten Bevölkerung umgesetzt wird.