Leitlinien-Detailansicht

Antiresorptiva-assoziierte Kiefernekrose (AR-ONJ)

Registernummer 007 - 091
Klassifikation S3

Stand: 02.12.2018 , gültig bis 01.12.2023

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Antiresorptiva-assoziierte Kiefernekrose (AR-ONJ)"
Leitlinienreport

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG)
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  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Antiresorptiva-assoziierte Kiefernekrose (AR-ONJ)"
    Leitlinienreport

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    AR-Verordnende, insbesondere aus den Facharztgruppen Hämatologie / Onkologie, Rheumatologie, Gynäkologie, Radioonkologie, Osteologie, Endokrinologie

    Mit der oralen und perioralen Prophylaxe, Prävention und Therapie befasste Zahnärzte, Zahnärzte mit Tätigkeitsschwerpunkten, Zahnärzte für Parodontologie, Zahnärzte für Oralchirurgie, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen und Ärztinnen und Ärzte, die ohne therapeutische Maßnahmen bei den betroffenen Patienten in die Diagnostik der AR-ONJ involviert sein können Radiologe, Nuklearmediziner, Pathologen und zur Information von  Nephrologen, Internisten, Unfallchirurgen, Allgemeinmediziner, Urologen, Pädiater, Pflegekräfte, Grundlagen-Wissenschaftlern.

    Patientenzielgruppe

    Patienten mit vorgesehener, laufender oder stattgehabter Medikation durch Bisphosphonate, Denosumab und / oder Bevacizumab

    Versorgungsbereich

    ambulante und stat. Einrichtungen, die mit der Versorgung dieser Patienten betraut sind (z.B. Praxen, CCC (Comprehensive Cancer Center), Tumorzentren (zur Anwendung im internen Qualitätsmanagement))
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)
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    Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.
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    Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK)
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    Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ)
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    Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V. (DG PARO)
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    Deutsche Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien e.V. (DGPro)
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    Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V. (DEGRO)
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    Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)
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    Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG)
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    Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU)
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    Deutsche Gesellschaft für Osteologie (DGO)
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    Dachverband Osteologie e.V. [assoziiert]
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    Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e.V. (DGE)
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    Deutsche Gesellschaft für Klinische Pharmakologie und Therapie (DGKliPha)
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    Deutsche Röntgengesellschaft e.V. (DRG)
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    Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e. V. (DGN)
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    Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM)
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    Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin der DKG, ASORS
    Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) der OEGGG
    Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie der DKG, AIO
    Arbeitsgemeinschaft Urologische Onkologie e.V. (AUO) der DKG
    Arbeitsgemeinschaft für radiologische Onkologie der DKG, ARO
    Arbeitsgemeinschaft Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgische Onkologie der DKG, AHMO
    Arbeitsgemeinschaft Onkologische Pharmazie (OPH) der DKG
    Deutsche Gesellschaft für Onkologische Pharmazie e.V. (DGOP)
    Arbeitsgemeinschaft Kieferchirurgie der DGZMK
    Interdisziplinärer Arbeitskreis Oralpathologie und Oralmedizin, AKOPOM
    Berufsverband Deutscher Oralchirurgen, BDO
    Arbeitsgemeinschaft Nebenwirkungen und Supportive Therapie
    Arbeitskreis Lebensqualität
    DGU-Arbeitskreis Onkologie
    Deutsche Akademie für osteologische und rheumatologische Wissenschaften
    Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ)
    AG Kopf-Hals-Diagnostik
    Deutsch - Österreichisch - Schweizerischer Arbeitskreis für Tumoren im Kiefer- und Gesichtsbereich (DÖSAK)
    Bundesverband Deutscher Pathologen e.V.
    Bundeszahnärztekammer, BZÄK
    Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, KZBV
    Arbeitsgemeinschaft Plasmozytom / Multiples Myelom
    Bundesverband Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V.
    Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS)
    Orthopädische Gesellschaft für Ostheologie
    Deutsche Osteoonkologische Gesellschaft (DOG)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. Dr. Benedicta Beck-Broichsitter Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
    Referat Leitlinien e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Dr. med. Dr. med. dent. Eik Schiegnitz Universitätsmedizin
    der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
    Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
    -Plastische Operationen-
    Augustusplatz 2
    55131 Mainz Tel.: +49 (0) 6131 17-5086 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Knut Grötz Direktor der Klinik für MKG-Chirurgie
    HSK-Klinik Wiesbaden
    Ludwig-Erhard-Straße 100
    65199 Wiesbaden
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Gründe für die Erstellung einer Leitlinie zur Antiresorptiva

    -assoziierten Kiefernekrose (ONJ) bestehen durch: 

    - Prävalenz und Indikation der Antiresorptiva-Medikation 

    - Relevanz der ONJ - Prävalenz und Inzidenz der ONJ 

    - Therapeutische Unsicherheit und Notwendigkeit interdisziplinärer Kommunikation 

    - Gesundheitsökonomische Bedeutung   

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Die Leitlinie soll die Prophylaxe vor und die Prävention unter und nach AR-Therapie, sowie die Früherkennung einer AR-ONJ darlegen. Die hierfür notwendige Initiative des AR-Verordnenden in der Patientenaufklärung (Migliorati CA et al. 2010 [3], LoE III) und die interdisziplinäre Kommunikation zwischen diesem und dem die Prophylaxe/Prävention Führenden (Lopez-Jornet P et al. 2010 [4], LoE III) ist ebenfalls Inhalt der Leitlinie.
    Zentrales Ziel der Leitlinie ist somit die Reduktion der Ereigniszahl an Kiefernekrosen durch Verbesserung der Inanspruchnahme der gesetzlichen zahnärztlichen Vorsorge (inklusive der Patienten-eigenen Mundhygiene) durch Patienten mit AR-Therapie.
    Außerdem soll die Leitlinie Empfehlungen zur maßvollen und notwendigen Therapie der manifesten AR-ONJ erarbeiten. Daneben soll die Leitlinie andere Medikamenten-assoziierte Kiefernekrosen benennen und in die peritherapeutische Betreuung einbeziehen.
    Behandler, Patienten und Körperschaften sollen in ihrer jeweiligen Entscheidungsfindung unterstützt werden.