Leitlinien-Detailansicht

Diagnostik und Therapie des Karpaltunnelsyndroms

Registernummer 005 - 003
Klassifikation S3

Stand: 31.01.2022 , gültig bis 31.01.2027

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Diagnostik und Therapie des Karpaltunnelsyndroms"
Leitlinienreport
Evidenzbericht
Angaben zu Interessenkonflikten

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie e.V. (DGH)
Visitenkarte
Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie e.V. (DGNC)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Diagnostik und Therapie des Karpaltunnelsyndroms"
    Leitlinienreport
    Evidenzbericht
    Angaben zu Interessenkonflikten

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie e.V. (DGH)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie e.V. (DGNC)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Empfehlungen dieser Leitlinie richten sich vorrangig an Handchirurg*innen, Neurochirurg*innen, Orthopäd*innen, Neurolog*innen, Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurg*innen, Neuro-physiolog*innen, Unfallchirurg*innen und dienen zur Information der Kooperationspartner der Ärzteschaft (z. B. Fachberufe im Gesundheitswesen, Kostenträger), betroffener Patienten und gegebenenfalls deren persönlichen Umfeldes (z. B. Eltern, Partner) sowie der Öffentlichkeit.

    Patientenzielgruppe

    Zielgruppe sind Patienten mit Schmerzen und neurologischen Symptomen im Bereich der oberen Extremität insbesondere der Hände. Sie soll eine Hilfestellung bei der Diagnose bwz. Differenzialdiagnose des Karpaltunnesyndroms und ein Leitfaden für eine adäquate Therapie auf Basis der besten, derzeit verfügbaren Evidenz sein.

    Versorgungsbereich

    Diagnostik und Therapie des Karpaltunnelsyndroms hat sich überwiegend in den ambulanten/vertragsärzlichen Bereich verlagert. Eine stationäre Behandlung kann nur noch in begründeten Ausnahmefällen erfolgen. Krankenhäuser können aber gemäß dem Katalog ambulant durchführbarer Operationen und sonstiger stationsersetzender Eingriffe gemäß § 115b Abs. 1 SGB V die operative Behandlung ambulant erbringen. Eine Rehabilitation im Rahmen der Behandlung des Krankheitsbildes ist in der Regel nich erforderlich.

    Den Leitlinienentwicklern ist bewusst, dass die Versorgung durch Vertreter unterschiedlicher Fachdisziplinen erfolgt.

  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie e.V. (DGH)
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    Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie e.V. (DGNC)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN)
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    Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU)
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    Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU)
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    Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung e.V. (DGKN)
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    Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen e.V. (DGPRÄC)
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    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Petra Ecker Klinik Rosengasse
    Rosengasse 19
    89073 Ulm Tel.: 0731 – 9 66 79 14 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. K. Schwerdtfeger Klinik für Neurochirurgie
    Universitätsklinikum des Saarlandes
    Homburg/Saar e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Margot Wüstner-Hoffmann Klinik für Plastische und Handchirurgie Rosengasse
    Ulm
    e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:



  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Dieses Leitlinien-Update soll Entscheidungen in der Diagnostik und medizinischen Versorgung von Patienten mir KTS-verdächtigen Symptomen auf eine rationalere Basis stellen und die Qualität der Versorgung verbessern. 

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Der erwähnte Zuwachs an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten lässt eine große Variationsbreite in der Versorgungsqualität von Patienten mit KTS erwarten. Seit der Abschaffung der externen Qualitätssicherung bei operativer Behandlung des KTS gibt es in Deutschland hierzu jedoch keine verlässlichen Daten mehr. Das BQS-Verfahren war seinerzeit nur für die stationäre Behandlung vorgesehen und ist mit großer Wahrscheinlichkeit nicht auf das ambulante Setting, in dem heute die Versorgung einschließlich der operativen Behandlung überwiegend stattfindet, übertragbar. Das Update dieser Leitlinie kann leider nicht die fehlenden Datenquellen ersetzen, sondern versucht, bekannte und neue Verfahren in Diagnostik und Therapie anhand der aus der Literatur extrahierten Evidenz zu bewerten. Ziel ist es, verlässliche und allgemein akzeptierte Definitionen des Notwendigen und Angemessenen in Diagnostik und Therapie zu geben. 

    Schlüsselwörter:

    Distales Medianuskompressionssyndrom, Handgelenkstunnelsyndrom, Brachialgia paraesthetica nocturna, Engl. Carpal tunnel syndrome