Leitlinien-Detailansicht

Erkrankungen der Nierenarterie

Registernummer 004 - 008
Klassifikation S2k

Stand: 30.11.2017 , gültig bis 29.11.2022

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Erkrankungen der Nierenarterie"
Angaben zu Interessenkonflikten

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin - Gesellschaft für operative, endovaskuläre und präventive Gefäßmedizin e.V. (DGG)
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  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Erkrankungen der Nierenarterie"
    Angaben zu Interessenkonflikten

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin - Gesellschaft für operative, endovaskuläre und präventive Gefäßmedizin e.V. (DGG)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Ärzte folgender Fachgruppen: Gefäßchirurgen, Angiologen, Hypertensiologen, Nephrologen, Radiologen, Nuklearmediziner, Hausärzte

    Patientenzielgruppe

    Männer/Frauen; alle Stadien der Nierenarterienstenose; alle Durchmesser von Nierenarterienaneurysmen; asymptomatisch/symptomatisch

    Versorgungsbereich

     ambulant / stationär; Diagnostik/Prävention/Therapie
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin - Gesellschaft für operative, endovaskuläre und präventive Gefäßmedizin e.V. (DGG)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e.V. (DGfN)
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    Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention - Deutsche Hochdruckliga e.V. (DHL)
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    Deutsche Röntgengesellschaft (DRG)
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    Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e. V. (DGN)
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    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Dr. Monique Jacobs Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin, Gesellschaft für operative, endovaskuläre und präventive Gefäßmedizin e.V.
    Robert-Koch-Platz 9
    1011 Berlin e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. med. Alexander Oberhuber Direktor der Klinik für Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie
    Universitätsklinikum Münster
    Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude W30
    48149 Münster
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Die Prävalenz der Nierenarterienstenose beträgt in ein einem hypertensiven Patientengut bis zu 5%, bei Patienten über 65% bis zu 7%. Seit der letzten Aktualisierung der Leitlinie am 31.08.2008  gibt es mehrere prospektive multizentrische randomisierte Studien und ein Cochrane review, welche maßgeblich Einfluss auf die Empfehlungen haben werden. Zusätzlich soll das Nierenarterienaneruysma mitbetrachtet werden. Auch wenn die Prävalenz hier relativ gering ist, gibt es jedoch kaum Empfehlungen zur Therapie.

    Die Leitlinie Radiologische Diagnostik und perkutane endovaskuläre Therapie der Nierenarterienstenose - 039/092 ist bereits 2009 erstellt worden und eine Überarbeitung war für 06/2014 geplant. Diese ist bis jetzt nicht erfolgt. Diese soll nun durch diese geplante S2k Leitlinie erweitert werden, die für die Leitlinie 039/092 verantwortlichen Fachgesellschaften DGR undDeGIR sind auch bei der Bearbeitung dieser Leitlinie dabei.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Die aktuelle Leitlinie hat das Ziel einer evidenz-basierten, optimalen Versorgung von Patienten mit atherosklerotischer Nierenarterienstenose in Deutschland. Sie soll entsprechend der Definition von Leitlinien zur Entscheidungsfindung für Arzt und Patient bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen dienen. Die Leitlinienempfehlungen verstehen sich als Orientierungshilfe im Sinne von Handlungs- und Entscheidungskorridore, von denen in begründeten Fällen abgewichen werden kann. Sämtliche Leitlinien der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften sind für Ärzte rechtlich nicht bindend und haben daher weder haftungsbegründende noch haftungsbefreiende Wirkung. Was im juristischen Sinne den ärztlichen Standard in der konkreten Behandlung eines Patienten darstellt, kann nur im Einzelfall entschieden werden. Analog zu bestehenden Leitlinien entbindet auch die vorliegende Leitlinie die behandelnden Ärztinnen und Ärzte nicht von der Verpflichtung, individuell unterWürdigung der Gesamtsituation des Patienten die adäquate Vorgehensweise zu prüfen.Die vorliegende Leitlinie hat zum Ziel, den Lesern die für die Behandlung der atherosklerotischen Nierenarterienstenose aktuellen Erkenntnisse und Informationen zusammenzufassen und zu werten, um so eine Handlungshilfe im klinischen Alltag zugeben.

    Die Leitlinie bezieht sich auf erwachsene Patienten mit atherosklerotischen Nierenartererienstenosen. Sie deckt die Bereiche der Epidemiologie, Pathophysiologie,Diagnostik, Therapie und Nachsorge ab. Die Leitlinie gilt nicht für Kinder. Nichtatherosklerotische Nierenarterienstenosen bedingt durch Vaskulitis, Dissektion oder Fibromuskuläre Dysplasie stehen nicht im Fokus dieser Leitlinie.