Leitlinien-Detailansicht

Einsatz von Exoskeletten im beruflichen Kontext zur Primär-, Sekundär-, und Tertiärprävention von arbeitsassoziierten muskuloskelettalen Beschwerden

Registernummer 002 - 046
Klassifikation S2k

Stand: 31.05.2020 , gültig bis 30.05.2023

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Einsatz von Exoskeletten im beruflichen Kontext zur Primär-, Sekundär-, und Tertiärprävention von arbeitsassoziierten muskuloskelettalen Beschwerden"
Leitlinienreport

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM)
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  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Einsatz von Exoskeletten im beruflichen Kontext zur Primär-, Sekundär-, und Tertiärprävention von arbeitsassoziierten muskuloskelettalen Beschwerden"
    Leitlinienreport

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie richtet sich an Betriebsärztinnen und Betriebsärzte, Arbeitsmedizinerinnen und Arbeitsmediziner, Ergonominnen und Ergonomen, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber und dient zur Information für alle weiteren Akteurinnen und Akteure des praktischen Arbeitsschutzes.

    Patientenzielgruppe

    Gesunde Beschäftigte, deren Muskel-Skelett-System vor Beschwerden und Erkrankungen geschützt werden soll (Primärprävention). Beschäftigte mit MSB oder MSE, die vor einer Verschlimmerung bzw. Manifestierung einer Erkrankung bewahrt werden sollen bzw. die eine Teilhabe an beruflichen Tätigkeiten wiedererlangen sollen.

    Versorgungsbereich

    Der Versorgungsbereich ist die arbeits- und betriebsmedizinische Beratung und Vorsorge sowie die ergonomische Arbeitsgestaltung zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit, die Vermeidung von Manifestation und Verschlimmerung arbeitsbedingter Muskel-Skelett-Erkrankungen und -Beschwerden sowie die berufliche Wiedereingliederung.
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN)
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    Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e.V. (DGOOC)
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    Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU)
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    Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention e.V. (DGSMP)
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    Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. (DGSS)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof.in Dr.in Monika A. Rieger Leitlinienbeauftragte des DGAUM-Vorstands
    (organisatorische Fragen) e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Dr. Benjamin Steinhilber Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung am Universitätsklinikum Tübingen

    Leitlinienkoordination:

    Dr.in Tessy Luger Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung am Universitätsklinikum Tübingen
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Die Prävention arbeitsassoziierter Muskel-Skelett-Beschwerden (MSB) und Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) hat vor dem Hintergrund der Prävalenz von MSB und MSE und damit verbundenen hohen Belastung der Gesundheitssysteme, Wirtschaft und der Betroffenen selbst einen hohen Stellenwert. Ob die Verwendung von Exoskeletten zur Prävention von MSB oder gar MSE beiträgt, wird aktuell kontrovers diskutiert.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Die vorliegende Leitlinie thematisiert Einsatzmöglichkeiten von Exoskeletten in derbetrieblichen Anwendung zur Prävention von Muskel-Skelett-Beschwerden (MSB). Dabei werden die Bereiche Primär-, Sekundär-, und Tertiärprävention von MSB differenziert sowie auch allgemeine Empfehlungen zur Nutzung, Implementierung von Exoskeletten und zur Gefährdungsbeurteilung gegeben.