Leitlinien-Detailansicht

Diagnostik und Begutachtung asbestbedingter Berufskrankheiten

Registernummer 002 - 038
Klassifikation S2k

Stand: 11.11.2020 , gültig bis 10.11.2025

13.1.2021: Langfassung und Angaben zu Interessenkonflikten ausgetauscht

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Diagnostik und Begutachtung asbestbedingter Berufskrankheiten"
Leitlinienreport
Angaben zu Interessenkonflikten

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM)
Visitenkarte
Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Diagnostik und Begutachtung asbestbedingter Berufskrankheiten"
    Leitlinienreport
    Angaben zu Interessenkonflikten

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie wendet sich insbesondere an Ärzte, die arbeitsbedingte, asbestfaserstaubverursachte Erkrankungen diagnostizieren und/oder begutachten. Hierzu gehören Fachärzte für Arbeitsmedizin, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Pathologie, Pneumologie, Radiologie und Rehabilitationsmedizin. Zugleich soll sie zur Information für Gynäkologen sowie Personen, Organisationen, Kostenträger sowie medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaften, Berufsverbände, Mitglieder des Ärztlichen Sachverständigenrats Berufskrankheiten und die Sozialgerichte in Deutschland dienen, die direkt oder indirekt mit diesem Thema beschäftigt sind. Vertreter von Patientenorganisationen für Asbestbedingte Erkrankungen und deren klinisch-wissenschaftliche Berater waren in den Erstellungsprozess eingebunden.

    Patientenzielgruppe

    Aktuell und ehemals asbestexponierte Personengruppen

    Versorgungsbereich

    Ambulant, stationär, Prävention, Diagnostik, Rehabilitation
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM)
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    Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP)
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    Deutsche Röntgengesellschaft, Gesellschaft für Medizinische Radiologie e.V. (DRG)
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    Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. (DGHNO-KHC)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Vereinigung Deutscher Staatlicher Gewerbeärzte e.V.
    Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, DGUV
    Bundesverband der Asbestose-Selbsthilfegruppen

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof.in Dr.in Monika A. Rieger e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. med. Thomas Kraus Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin
    Uniklinik, RWTH Aachen
    Pauwelsstrasse 30
    52074 Aachen e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. med. Helmut Teschler (DGP)
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Nach §§ 1 und 9 Abs. 1 SGB VII in Verbindung mit Nrn. 4103, 4104, 4105 und 4114 der Anlagen?1, 2 der Berufskrankheitenverordnung (BKV) haben die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung diese arbeitsbedingten asbestfaserstaubverursachten Erkrankungen als Berufskrankheiten festzustellen, gegebenenfalls therapeutische Maßnahmen (Heilbehandlung) zu gewähren und die durch diese Berufskrankheiten entstandene MdE zu entschädigen. Aufgabe der medizinischen Begutachtung ist es dabei insbesondere, die entsprechenden Krankheiten zu diagnostizieren, die hieraus herrührenden Funktionseinschränkungen zu ermitteln und Vorschläge zur Prävention und zu akuten Behandlungsmaßnahmen und zu Rehabilitationsoptionen im stationären und ambulanten Bereich sowie zur Festlegung der Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) zu machen und ggf. Maßnahmen entsprechend § 3 BKV einzuleiten.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Diese Leitlinie verfolgt das Ziel, bei den asbestfaserstaubverursachten Erkrankungen medizinische Definitionen der einzelnen Krankheitsbilder zu vermitteln und konsentierte Aussagen zur Diagnostik sowie  wichtige Aussagen zur Bewertung der Befunde und zur Bedeutung des Asbestnachweises für die Praxis zu geben. Des Weiteren werden Empfehlungen für die Erstellung eines Zusammenhangsgutachtens gegeben. Im Rahmen der Erstellung der Revision der Leitlinie wurde insbesondere Wert darauf gelegt, die neuen Erkenntnisse seit der Erstellung der ersten Version der Leitlinie darzustellen und bei der Formulierung der Aussagen bzw. Empfehlungen die vorhandene Evidenz kritisch zu bewerten und zu diskutieren.